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06.11.2019

Für Figur, Herz und Psyche Darum sollten Sie täglich einen Löffel Leinöl essen

Do, 19.09.2019, 11.24 Uhr

Das Herz ist unser wichtigster Muskel und versorgt unseren Körper 24 Stunden am Tag über das Blut mit Sauerstoff und Nährstoffen. Wie Sie Ihr Herz gesund halten und was bei Herzerkrankungen zu tun ist, sehen Sie in den Videos.

Leinöl entfaltet gesunde Wirkungen auf Herz und Hirn. Aber das wertvolle Öl kann noch viel mehr! Alles über seine Heilkraft erfahren Sie hier.

Bereits Hippokrates, der berühmteste Arzt der Antike, empfahl Leinöl bei Leibweh und Durchfall. Mittlerweile weiß die Wissenschaft, warum das flüssige Gold so gesund ist: Leinöl schützt das Herz, senkt die Blutfettkonzentration, kann den Blutdruck regulieren, lindert Entzündungen und wirkt sogar vorbeugend gegen Depression. 2005 wurde Lein deshalb sogar zur Heilpflanze des Jahres gekürt.

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Todesursache Nummer eins in Europa. Die Risikofaktoren umfassen neben Rauchen, Übergewicht und Bluthochdruck auch ein ungünstiges Verhältnis der Blutfette – besser bekannt als zu hohe Cholesterinwerte. Und die können Sie selbst beeinflussen, vor allem das Verhältnis zwischen dem gutem HDL-Cholesterin und dem schlechten LDL-Cholesterin. Wichtig dafür: Essen Sie die richtigen Fettsäuren!

Gesunde Leinöl-Wirkung beruht auf einer bestimmten Fettsäure-Balance

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) betont, dass ein hoher Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Ernährung das Risiko für Herzkrankheiten senkt. Die wichtigsten Vertreter dieser gesunden Fette sind die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Das Besondere am Leinöl: Es enthält ein sehr günstiges Mischungsverhältnis dieser beiden Fettsäuren und außergewöhnlich viel von der Omega-3-Variante Alpha-Linolensäure – nämlich zwischen 45 und 70 Prozent.

Im Vergleich: Das viel genutzte Olivenöl enthält nur 1 Prozent davon. Das einzige Öl mit ähnlicher Konzentration und Zusammensetzung der Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren ist Schwarzkümmelöl, dessen Wirkung auf die Gesundheit in zahlreichen Studien ähnlich positiv bestätigt wurde.

Die Alpha-Linolensäure wirkt entzündungshemmend und ist ein lebensnotwendiger (essentieller) Nährstoff, den der Körper nicht selbst herstellen kann. In unserer modernen Ernährung ist diese Fettsäure leider Mangelware. Leinöl aber liefert reichlich davon! Kaum ein anderes Öl hat einen so hohen Gehalt daran. Und es kann noch mehr: Es reguliert die Blutgerinnung, hält die Blutgefäße gesund und ist ein wichtiger Bestandteil geschmeidiger Zellmembranen. Diese sind Verbindungsstellen für die Versorgung unserer Zellen – also auch wichtig für Haut und Haare.

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Außerdem stecken neben den Fettsäuren in Leinöl wichtige Nährstoffe wie Vitamin E, Provitamin A, Vitamine B1, B2 und B6, Vitamin C, Vitamin D und Vitamin K, Lecithin und Lignane, hormonähnliche Stoffe mit antioxidativer Wirkung, sowie Cadmium, Folsäure, Pantothensäure und Nicotinsäure. Zudem sind Surenelemente und Mineralstoffe enthalten.

40 bis 50 g Leinöl täglich decken den Tagesbedarf an den genannten Inhaltsstoffen.

Gesunde Wirkung: Nummer 1 für starkes Herz und gesunden Kreislauf

Gerade wer unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen leidet, profitiert von Leinöl, da es vor allem aufgrund der enthaltenen Alpha-Linolensäure den Blutdruck regulieren und die Gefäße stärken kann. Wie gesagt kann es auch die Blutfettwerte positiv beeinflussen und – am besten unter ärztlicher Aufsicht – den Cholesterinspiegel nachhaltig senken. Das hat etwa die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit bestätigt.

Laut einer kanadischen Studie lassen sich damit sogar die Blutzuckerwerte nach der Mahlzeit etwas abschwächen, was beim Vorbeugen gegen Diabetes hilft und Diabetes-Patienten dabei unterstützt, die Insulinmenge eventuell reduzieren zu können.

Positive Wirkung bei Depression

Ein Mangel wirkt sich außerdem auf die Nervenzellen aus. Mehrere Studien haben sich inzwischen mit der positiven Wirkung von Leinöl auf psychische Störungen wie Depressionen und Ängste beschäftigt. Übrigens gibt es eine ganze Reihe von Lebensmitteln, die eine stimmungsaufhellende Wirkung haben – das sogenannte Happy Food!

Gerade die Omega-3-Fettsäuren sind wichtig fürs Gehirn – mit Leinöl kann die Konzentrationsfähigkeit gefördert werden. Und auch die Sehkraft der Augen stärkt das Öl.

Leinöl zum Abnehmen und als Krebsschutz?

Zudem soll Leinöl das Abnehmen unterstützen. Diesen Umstand macht sich zum Beispiel die ketogene Diät zunutze, aber auch verschiedene Low-Carb-Programme.

Sogar in Sachen Krebsprävention machte Leinöl auf sich aufmerksam: Vermutlich sind die vielversprechenden Ergebnisse auf die in Leinsamen enthaltene hormonaktive Stoffgruppe der Lignane zurückzuführen.

Leinsamen für die Verdauung: Denn Gesundheit beginnt im Darm

Nicht nur das Öl, auch die ganzen Samen der Leinpflanze haben es in sich. Ein Löffel Leinsamen pro Tag wird Ihre Verdauung verbessern. Die darin enthaltenen Quell- und Schleimstoffe bilden einen Schutzfilm, können Schadstoffe einfangen und regen den Darm an. Traditionell wird Leinsaat deshalb auch für die Ernährung bei Magenschleimhautentzündungen, Reizdarm, Verstopfung und Durchfall angewendet.

Wie wichtig unsere Darmgesundheit ist und welchen Einfluss sie auf unser Immunsystem und unser seelisches Wohlbefinden hat, beginnt die Forschung erst nach und nach zu verstehen. Sicher ist: Gesundheit beginnt im Darm – und Leinsamen helfen dabei. Manche vergleichen Leinsaat deshalb sogar mit dem weit teureren Superfood Chia! Die Samen sollten idealerweise geschrotet sein, damit die Inhaltsstoffe ihre Wirkung entfalten können und das wertvolle Öl freigesetzt wird.

Rezepte mit Leinöl: So integrieren Sie das flüssige Gold in den Speiseplan

Frisches Leinöl leuchtet goldgelb und wird deswegen oft auch als flüssiges Gold bezeichnet. Es schmeckt leicht nussig bis grasig. Das ist durchaus Geschmacksache, gibt dem Klassiker Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl aber sein besonderes Aroma. Auch sehr beliebt: Quark mit Leinöl (und eventuell Müsli und/oder frischen Früchten) zum Frühstück oder Quark-Leinöl-Creme mit Walnüssen. Einige schwören auch auf ein Löffelchen pures Leinöl gleich nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen.

Auch gesund für die Haare: Selbst Haargel aus Leinsamen herstellen

Sogar für die Schönheit Ihrer Haare sorgen Leinöl und Leinsamen – und das nicht nur von innen. Ein echter Geheimtipp vor allem unter Lockenköpfen ist Leinsamengel, das Sie sich ganz leicht selbst zuhause machen können. Denn die enthaltenen Schleimstoffe tun nicht nur der Verdauung gut. Alles, was Sie benötigen:

  • etwa 30 g Leinsamen (ganze Samen)
  • 250 ml Wasser
  • 1 Kochtopf (nicht zu klein, die Leinsamen schäumen beim Kochen)
  • Kochlöffel
  • feines Sieb
  • sauberen Behälter (am besten ausgekocht und trocken)

Geben Sie einfach die Leinsamen ins Wasser und kochen Sie alles auf. Dann lassen Sie das Ganze auf niedriger Hitze unter kontinuierlichem Rühren etwa 4 Minuten köcheln, bis sich eine gelartige Masse gebildet hat. Aber aufpassen, dass die Masse nicht zu fest wird. Keine Angst vor dem leicht fischigen Geruch, der ist im Gel nicht mehr zu erschnuppern. Ist die Konsistenz genehm, alles schnell durch das Sieb in einen sauberen Behälter gießen. Verschließen und kalt werden lassen.

Die Leinsamen lassen sich ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren und entweder nochmal für Gel aufkochen oder übers Müsli streuen.

Wer möchte, kann beim Köcheln auch noch ein bis zwei Tropfen ätherisches Öl hinzugeben oder noch einen Teelöffel Aloe Vera, Jojoba-Öl, Avocado-Öl, Argan-Öl oder Sheabutter beifügen.

Wer sauber arbeitet, kann das Gel etwa ein bis zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Wenn es säuerlich riecht, ist es aber Zeit für frisches Gel. Angewendet wird es im nassen Haar: Einfach ein bis zwei walnussgroße Portionen im Haar verteilen – Vorsicht, glitschig! – und dann wie gewohnt trocknen lassen. Nicht erschrecken, es bildet sich ein die Strähnen umschließender Gelfilm, auch "Cast" genannt, der sich aus dem trockenen Haar mit einem Microfaser-Handtuch oder einem Baumwollshirt auskneten lässt. Perfekt für die Pflege von Locken! Aber auch glattes Haar profitiert, denn das Leinsamengel spendet viel Feuchtigkeit sowie Vitamine und Omega-Fettsäuren.

Leinöl selbst tut den Haaren ebenfalls gut: Einfach ein wenig davon am Abend vor der Wäsche in die Längen einmassieren und am nächsten Tag wie gewohnt waschen, oder morgens beim Frisieren ein paar Tropfen in die Spitzen geben.

Tipps zur Lagerung von Leinöl

Durch zu lange oder falsche Lagerung wird Leinöl jedoch bitter und ranzig. An der Luft oxidiert es recht schnell. Das kann unter Umständen sogar gesundheitsschädlich sein. Das Gleiche gilt für die geschroteten Samen. Am besten wird es an einem kühlen und dunklen Ort aufbewahrt und vor allem rasch verbraucht. Das sollte jetzt, wo Sie um die heilende Wirkung des Leinöls wissen, kein Problem mehr sein!

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Gastroenteritis (Magen-Darm-Grippe) Die Magen-Darm-Grippe als wird meist durch Viren (z. B. Noroviren oder Rotaviren) ausgelöst. Die typischen Symptome sind Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Dazu können Bauch-, Kopf- und Gliederschmerzen auftreten. Eine Magen-Darm-Grippe ist hoch ansteckend, sie kann über eine Schmier- oder eine Tröpfcheninfektion übertragen werden. In der Regel klingen die Beschwerden nach einer Dauer von zwei bis sechs Tagen wieder ab.
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Diabetes mellitus: In Deutschland leiden schätzungsweise acht Millionen Menschen an Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Dabei liegt eine krankhafte Störung des Zuckerstoffwechsels vor, der Blutzuckerspiegel ist dauerhaft erhöht. Es gibt verschiedene Formen von Diabetes (z. B. Diabetes I, Diabetes II, Schwangerschaftsdiabetes). Ein gesunder Blutzuckerwert kann durch die richtige Ernährung, ausreichend Bewegung und eine entsprechende medikamentöse Therapie erreicht werden. Weitere Informationen zu den drei Diabetes-Typen...
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Chronische ischämische Herzkrankheit: Die chronisch ischämische (ischämisch bedeutet mangelhaft durchblutet) Herzerkrankung ist eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels, die länger als vier Wochen dauert. Häufig wird sie auch koronare Herzkrankheit (KHK) genannt. In Deutschland leiden etwa 1 Million Menschen an dieser Krankheit. Die häufigste Ursache dieser Krankheit ist einer Verkalkung der Herzkranzgefäße. Dabei können ein oder mehrere Herzkranzgefäße betroffen sein. Wenn die Durchblutung stark eingeschränkt ist, kann auch der Herzmuskel Schaden nehmen. Das Gefährliche an der chronisch ischämischen Herzkrankheit ist, dass auch ohne Symptome bereits eine starke Verengung der Herzkranzgefäße vorliegen kann.
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Akute Infektionen der Atemwege: Eine akute Atemwegsinfektion kann an jeder Stelle der Atemwege entstehen. Dabei ist ein Infekt der oberen Atemwege (Nase, Nebenhöhlen und Rachenraum) deutlich häufiger als ein Atemwegsinfekt der unteren Atemwege (Luftröhre, Bronchien und Lunge). Akute Infekte der oberen Atemwege verlaufen in der Regel unkompliziert. Dennoch sind die Betroffenen durch typische Symptome teilweise erheblich in ihrem Allgemeinbefinden eingeschränkt. Infektiöse Atemwegserkrankungen und deren direkte Auswirkungen reichen von einer einfachen Erkältung über die akute Bronchitis bis hin zur Mittelohrentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung und Mandelentzündung.
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Nichttoxisches Struma (Vergrößerung der Schilddrüse): Die häufigste Schilddrüsenveränderung ist die durch Jodmangel hervorgerufene Vergrößerung der Schilddrüse, im Volksmund unter dem Namen Kropf bekannt. In der Medizin wird diese Erkrankung Struma genannt. Häufigste Ursache für die Vergrößerung ist eine mangelnde Jodzufuhr. Um das wenige Jod optimal zu verwerten, bildet die Schilddrüse mehr Gewebe und schwillt somit an. Ein Kropf kann auch durch eine Schilddrüsenentzündung verursacht werden oder durch Schilddrüsenknoten.
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Depression: Hierunter versteht man schwere ernst zu nehmende psychische Erkrankungen, die von einem Arzt professionell behandelt werden sollten. Die Depression gehört zu den großen Volkskrankheiten, jährlich erkranken rund sechs Millionen Deutsche an ihr. Betroffene leiden unter Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Interessensverlust. Eine akute Depression macht es den Betroffenen oft unmöglich alltägliche Aufgaben zu bewältigen. Das sind typische Depressions-Symptome...
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Adipositas (Fettleibigkeit): Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich die Zahl der Menschen mit Übergewicht in den letzten 20 Jahren verdreifacht. Hauptgrund von Adipositas ist vor allem eine zu fettige und kalorienreiche Ernährung und zu wenig Bewegung. Von Adipositas sprechen Mediziner, wenn der BMI (Body-Mass-Index) höher als 30 liegt. Zum Vergleich: Normalgewichtige Menschen haben einen BMI von 18,5 bis 24,9. Adipositas beeinträchtigt zahlreiche Organsysteme und kann daher ausgeprägte körperliche Beschwerden und Folgeerkrankungen hervorrufen.
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Krankheiten der Leber: Etwa fünf Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer Leberkrankheit. Zu den häufigsten Erkrankungen zählen eine Leberentzündung (Hepatitis), eine Leberzirrhose (Schrumpfleber), eine Fettleber sowie Leberkrebs. Oftmals bleiben Lebererkrankungen lange Zeit unbemerkt, da sie sich in einem frühen Stadium lediglich durch unspezifische Symptome wie Abgeschlagenheit und Müdigkeit äußern.
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Migräne: Die Migräne ist ein in unregelmäßigen Abständen immer wieder auftretender Kopfschmerz, der häufig einseitig auftritt und von Patienten als hämmernd, pulsierend oder bohrend beschrieben wird. Zusätzlich leiden viele Migräne-Patienten unter Übelkeit, Erbrechen oder Sehstörungen. Eine starke Migräne kann Betroffene in ihrem Alltag massiv einschränken. Die Dauer einer einzelnen Attacke beträgt zwischen vier und 72 Stunden. In verschiedenen zeitlichen Abständen leiden Patienten immer wieder unter solchen Migräne-Anfällen. Über die Ursachen diskutieren Fachleute immer noch, ein Auslöser sollen bestimmte Botenstoffe im Gehirn sein. Weitere Ratgeber zum Thema Migräne
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Gastritis (Magenschleimhautentzündung): Bei einer Gastritis ist die Magenschleimhaut entzündet. Typische Symptome sind Schmerzen im Oberbauch, Völlegefühl, Durchfall, Blähungen und Mundgeruch. Es gibt zwei verschiedene Arten der Gastritis: Die akute, die eher selten auftritt, und die chronische. In beiden Fällen entstehen entzündliche Schwellungen der Magenschleimhaut oder sogar geschwürartige Schleimhautschädigungen. Durch diese Schädigung kann die aggressive Magensäure die Schleimhaut angreifen, auf Dauer kann dies sogar zu einem Magengeschwür führen.
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Varizen (Krampfadern an den Beinen): Krampfadern sind Erweiterungen der oberflächlichen Venen, die besonders häufig an den Beinen auftreten. Sie zeigen sich meist als harmlose bläuliche Schlängelungen unter der Haut und werden in der Medizin manchmal auch Varikosis genannt. Frauen leiden häufiger an Krampfadern als Männer. Nur in wenigen, fortgeschrittenen Fällen verursachen Krampfadern Symptome wie Wasseransammlungen im Gewebe und Hautgeschwüre.
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Spondylosis deformans (Veränderungen der Wirbelkörper): Von einer Spondylarthrose oder auch Spondylosis deformans spricht die Medizin bei abnutzungsbedingten Veränderungen an den Wirbelkörpern. Sie ist meist durch dauerhafte Fehlhaltung oder Übergewicht sowie vor allem durch den Verschleiß von Bandscheiben und Wirbelkörpern bedingt. Die Spondylarthorse tritt altersbedingt bei fast jedem Menschen auf. Typische Beschwerden sind stechende und ziehende Schmerzen im Bereich der Hals- oder Lendenwirbelsäule sowie im Nacken - die auch in die Schultern, Arme und Beine ausstrahlen können.
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Gonarthrose (Knie-Arthrose): Die Arthrose des Kniegelenks, Gonarthrose genannt, gehört zu den häufigsten Abnutzungserscheinungen der Gelenke. Der fortschreitende Gelenkverschleiß führt dazu, dass der Knorpel im Kniegelenk zerstört wird. Der Patient kann das Gelenk nicht mehr schmerzfrei bewegen, ist die Krankheit bereits fortgeschritten, kann das Kniegelenk sogar versteifen. In solchen Fällen sind meist eine Operation und ein künstliches Kniegelenk die einzige Möglichkeit, um die Beweglichkeit des Knies zu erhalten. So kann Arthose vorgebeugt werden...
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Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (Raucherlunge): Die Krankheit wird umgangssprachlich auch Raucherlunge genannt, weil sie in der Mehrzahl der Fälle durch Rauchen ausgelöst wird. Bei der COPD sind die Atemwege dauerhaft entzündet und verengt. Die Krankheit entwickelt sich meist sehr langsam über einige Jahrzehnte hinweg. Patienten leiden über eine längere Zeit, meist sogar mehrere Jahre, an Husten, Auswurf und Atemnot. In solchen Fällen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
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Asthma bronchiale: Beim Asthma oder auch Asthma bronchiale handelt es sich um eine dauerhafte (chronische) Entzündung und Verengung der Bronchien. Asthmatiker leiden an anfallsartiger Atemnot und Husten. Mit verschiedenen Medikamenten können die Symptome gelindert werden. In Deutschland nimmt die Zahl der Patienten immer mehr zu. Asthma ist inzwischen eine der bedeutendsten chronischen Krankheiten und wird vor allem bei Kindern häufig diagnostiziert. Etwa zehn Prozent aller Kinder leiden an Asthma bronchial, Jungen häufiger als Mädchen.
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Gastroösophageale Refluxkrankheit: Bei der Refluxkrankheit ) schließt der Magen nicht richtig, so dass ein gesteigerter Rückfluss des sauren Mageninhaltes in die Speiseröhre möglich ist. Patienten mit einer Refluxkrankheit leiden unter Sodbrennen und Schmerzen hinter dem Brustbein, die sich im Liegen oftmals verschlimmern. Etwa jeder fünfte Mensch in Deutschland ist davon betroffen, Frauen häufiger als Männer. Ein Arzt kann die Refluxkrankheit mithilfe einer 24-Stunden-pH-Metrie sicher diagnostizieren. Medikamente oder eine Ernährungsumstellung können die Beschwerden lindern.
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Bandscheibenvorfall: Die Bandscheibe wird vor allem durch viel und langanhaltendes Sitzen belastet. Ein Bandscheibenvorfall (auch Diskusprolaps oder Diskushernie genannt) kann ein Grund für Rückenschmerzen sein. Dabei tritt das gallertartige Gewebe der Bandscheibe aus dem Faserring und verursacht Schmerzen. Nach dem Bandscheibenvorfall macht im Normalfall zunächst die betroffene Stelle Probleme, später strahlen die Schmerzen in den Arm oder die Beine aus. Sogar Lähmungserscheinungen sind möglich. Weitere Ratgeber zum Thema Osteoporose...
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Bronchitis: Es gibt zwei Formen der Bronchitis: Die akute und die chronische. Allgemein wird unter der akuten Bronchitis ein akuter Infekt der oberen Atemwege bezeichnet. Typische Symptome sind andauernder, produktiver oder trockener Husten, der ein bis drei Wochen anhält. Von einer chronischen Bronchitis sprechen Mediziner, wenn Husten mit Auswurf in zwei aufeinander folgenden Jahren fast täglich über mindestens drei Monate auftritt. Wie bei der akuten Form liegt der Entzündungsschwerpunkt bei einer chronischen Bronchitis in den Bronchien. Entdecken Sie sieben Hausmittel gegen Bronchitits...
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Herzinsuffizienz: Die Krankheit wird häufig auch als Herzschwäche bezeichnet. Man versteht darunter akute oder chronische Zustände, in denen das Herz nicht in der Lage ist, den Organismus mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen, um den Stoffwechsel in Ruhe sowie unter körperlicher Belastung aufrechtzuerhalten. Das Herz kann dabei so stark geschädigt sein, dass es versagt – es kommt zum plötzlichen Herztod. Ursachen für die Herzschwäche können zum Beispiel koronare Herzerkrankungen oder Bluthochdruck sein.
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Kardiale Arrhythmien (Herzrhythmusstörungen): Bei Herzrhythmusstörungen wird die normale Herzfrequenz durch verschiedene Ursachen gestört. Das Herz schlägt dann entweder zu langsam (Bradykardie), zu schnell (Tachykardie) oder unregelmäßig (Arrhythmie). Der unregelmäßige Herztakt kann als Herzstolpern oder Herzrasen empfunden werden. Zudem kann es zu Schwindel, Ohnmacht, Bewusstlosigkeit, Krampfanfällen sowie zu Brustschmerzen und Brustenge kommen. Herzrhythmusstörungen entstehen entweder im Herzvorhof oder in der Herzkammer.
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Osteoporose: Darunter verstehen Mediziner eine Stoffwechselerkrankung der Knochen, bei der es zum Knochenschwund kommt. Mit Fortschreiten der Krankheit wird die Knochenmasse immer mehr abgebaut, die Knochen werden instabil und brechen leichter – besonders im Bereich der Wirbelkörper. Bei Frauen ist der Knochenschwund häufiger als bei Männern. Außerdem leiden vor allem ältere Menschen unter der Krankheit. Das häufigste Symptom von Osteoporose sind Knochenbrüche, die ohne ersichtlichen Grund auftreten.
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Cholelithiasis (Gallensteine): Gallensteine sind auskristallisierte, schlecht lösliche Bestandteile der Gallenflüssigkeit. Sie sind entweder in der Gallenblase oder im Gallengang zu finden. In den meisten Fällen verursachen Gallensteine keine Beschwerden. Sie können aber auch Schmerzen im rechten Oberbauch bis hin zu heftigen Gallenkoliken auslösen. Vor allem in jüngeren Jahren leiden Frauen häufiger an Gallensteinen als Männer. Mit dem Alter wird dieser Geschlechtsunterschied bezüglich der Gallenstein-Häufigkeit geringer. Risikofaktoren für Gallensteine sind beispielsweise Diabetes mellitus, eine Schwangerschaft, die Einnahme weiblicher Geschlechtshormone sowie eine ballaststoffarme, cholesterinreiche Ernährung.
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Schlafstörungen: Ein Schlafproblem gehört medizinisch betrachtet zur Gruppe der Schlafstörungen und wird auch mit dem Fachbegriff Insomnie bezeichnet. Darunter versteht man Probleme beim Einschlafen, Durchschlafstörungen und vorzeitiges Erwachen. Unter Schlaflosigkeit leiden laut Statistik ungefähr 45 Prozent der Bevölkerung, besonders betroffen sind ältere Menschen. Ein Arzt sollte aufgesucht werden, wenn man über einem Monat drei Nächte oder mehr in der Woche keinen durchgehenden, erholsamen Schlaf findet und sich tagsüber müde und kraftlos oder auch nervös und gereizt fühlt. In solchen Fällen sprechen Mediziner von chronischen Schlafstörungen.
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Koxarthrose (Hüftgelenks-Arthrose): Der Verschleiß des Hüftgelenks ist eine relativ häufige Form von Arthrose. Über Jahre hinweg schreitet die Abnutzung des Gelenks immer voran. Die Symptome sind starke Schmerzen in der Hüfte, eine eingeschränkte Beweglichkeit und in schweren Fällen sogar eine Versteifung des Gelenks. Obwohl die Arthrose meist erst im höheren Erwachsenenalter in Erscheinung tritt, ist sie kein reines Altersleiden. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei mehr als der Hälfte aller Menschen die Abnutzung der Gelenke bereits ab dem 35. Lebensjahr beginnt.
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Hämorrhoiden: Bei einem Hämorrhoidenleiden staut sich Blut im Gefäßpolster, das nicht mehr ungestört aus dem unteren Analkanal abfließen kann. Die Folge: Die kleinen Blutgefäße des Schwellkörpers erweitern sich und bilden knotenartige Vorwölbungen der Schleimhaut. Hämorrhoiden sind nicht bösartig, aber sie sind unangenehm und bereiten Beschwerden. Erste typische Symptome für Hämorrhoiden sind hellrotes Blut im Stuhl (blutende Hämorrhoiden) und Blutspuren auf dem Toilettenpapier oder in der Unterwäsche. Um seltene Erkrankungen auszuschließen sollte die Ursache vom einem Arzt abgeklärt werden.
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Krankheiten des Harnsystems: Das Harnsystem besteht aus den Nieren, den Harnleitern, der Harnblase und der Harnröhre. Das zentrale Organ des Harnsystems sind die Nieren, sie filtern giftige Stoffe und andere Substanzen, die der Organismus nicht mehr braucht, aus dem Körper. Deshalb werden sie umgangssprachlich auch das Klärwerk des Körpers genannt. Häufige Krankheiten des Harnsystems sind beispielsweise Harnwegsinfektionen, Blasenentzündungen, Nierenzysten und Inkontinenz.
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Prostatahyperplasie (Vergrößerung der Prostata): Bei einer Prostatahyperplasie liegt eine gutartige Vergrößerung der Prostata vor. Typische Beschwerden sind: Häufiger Harndrang, nächtliche Gänge zur Toilette und das Gefühl, dass die Blase nie ganz leer wird. Jeder fünfte Mann im Alter von 50 bis 60 Jahren hat diese Beschwerden. Bei älteren Männern treten sie noch häufiger auf. Eine Prostatahyperplasie sollte frühzeitig von einem Arzt abgeklärt werden, dieser kann mithilfe von standardisierten Fragebögen, Ultraschalluntersuchungen und speziellen urologischen Diagnosemethoden das Ausmaß der Erkrankung einschätzen. Bei schweren Fällen ist eine Operation notwendig.
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Erkrankungen des Weichteilgewebes: Unter Weichteilgewebe wird alles im Körper verstanden, was nicht aus Knochen und Knorpel besteht und kein inneres Organ ist. Das sind zum Beispiel Bänder, Sehnen, Sehnenansätze, Muskeln, Schleimbeutel oder Muskelhüllen. Die Weichteile schützen die knöchernen Gelenkanteile im Körper. Weichteilverletzungen entstehen häufig durch Stürze, direkte oder indirekte Gewalteinwirkungen. Oft kommt es auch bei Sportverletzungen zu Weichteilverletzungen.
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Weitere Verfahren der Naturheilkunde sowie wirksame Naturheilmittel und Hausmittel finden Sie auf unserer Themenseite. Hier lesen Sie außerdem die Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit in Bezug auf Leinöl und Cholesterin.

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