09.06.2017

Bakterien, Krämpfe... 5 Gründe: Darum sind Flip Flops so ungesund

Flip Flops sehen schön aus – aber die Sommer-Schuhe sind gar nicht gut für die Füße.

Foto: iStock/milicad

Flip Flops sehen schön aus – aber die Sommer-Schuhe sind gar nicht gut für die Füße.

Flip Flops sind DAS Sommer-Item in jedem Jahr. Doch die schnellen Schlappen sind alles andere als gesund für die Füße!

Egal ob zum süßen Sommerkleid, kurzen Shorts oder Bikini am Strand: Flip Flops sind das perfekte Schuhwerk an heißen Sommertagen und gehen einfach immer. Die leichten Schlappen mit Zehentrenner gibt es längst nicht mehr nur aus Gummi, sondern auch aus Leder, schick mit Perlen bestickt oder mit Glitzersteinchen besetzt. Doch so schön und praktisch sie auch sein mögen, wirklich gesund sind sie für die Füße nicht! Fünf Gründe, warum Sie im Sommer eigentlich auf Flip Flops verzichten sollten.

1. Belastete Fußgelenke

Kaum zu glauben: Flip Flops sind nicht weniger ungesund als High Heels, denn die bequemen Schlappen belasten besonders die Fuß-Gelenke. Der Grund: Sie haben eine dünne Sohle, die beim Auftreten nicht dämpft. Dadurch werden auch die Zehen mehr belastet. Die winzigen Zehen-Gelenke können sich entzünden und für große Schmerzen sorgen. Auch Hüft- und Rückenprobleme sind durch das häufige Tragen von Flip Flops nicht ausgeschlossen.

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2. Viele Bakterien

Ein bakterieller Infekt ist in jeglicher Hinsicht nervig und zum Teil sogar gefährlich. Eine Untersuchung der University of Miami hat ergeben, dass sich beim Tragen von Flip Flops im Sommer sagenhafte 18.000 Bakterien auf unseren Füßen befinden. Bei der kleinsten Verletzung gelangen sie in den Körper und können Schäden verursachen.

3. Zehenkrämpfe

Beim Tragen von Flip Flops sorgen die Zehen für den Halt. Durch die Überbelastung kann es vermehrt zu Krämpfen kommen. Besser sind also Sandalen und Sommerschuhe, die auch an der Ferse noch ein Riemchen für Extra-Halt haben.

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4. Hohes Verletzungsrisiko

Es hat einen Grund, warum Autofahren mit Flip Flops verboten ist! Die lockeren Schlappen verrutschen durch den geringen Halt sehr schnell, sodass man vermehrt stolpert, hängen bleibt oder sogar umknickt. Hinzu kommt, dass es oft zu Blasen zwischen den Zehen kommt.

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5. Zu viele Schadstoffe

Wer häufig die günstige Flip Flop-Variante aus Schaumstoff und Gummi trägt, sollte sich bewusst sein, dass darin oft viele Schadstoffe enthalten sind. Der "WDR" fand in einer Untersuchung heraus, dass ca. die Hälfte der getesteten Flip Flops mit schädlichen Stoffen wie Schwermetallen, Lösungsmitteln und polyzyklischen Kohlenwasserstoffen belastet sind. Alle die stehen unter dem Verdacht, krebserregend zu sein!

Das sollten Sie beim Kauf beachten

Obwohl es weitaus gesünderes Schuhwerk gibt, muss man nicht unbedingt auf Flip Flops verzichten. Wichtig ist, beim Kauf auf folgende Kriterien zu achten: Ein Fußbett, mit dickerer, dehnbarer Sohle, ein breites Riemchen, ein weicher Zehentrenner, der keine Blasen verursacht, eine Sohle aus Kork oder Leder – sieht schick aus, enthält keine Chemikalien und schont die Füße.

Der ultimative Tipp ist jedoch: Lassen Sie die Flip Flops bei weiten Laufstrecken zu Hause!

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