09.06.2017

Paradies für Milben So oft sollten Sie Ihre Bettwäsche wechseln

Nichts ist so schön wie ein kuschlig warmes Bett: Das denken sich leider nicht nur Sie, sondern auch mikroskopisch kleine Gäste, die in Ihrer Matratze hausen.

Foto: iStock/PeopleImages

Nichts ist so schön wie ein kuschlig warmes Bett: Das denken sich leider nicht nur Sie, sondern auch mikroskopisch kleine Gäste, die in Ihrer Matratze hausen.

Für einen gesunden und erholsamen Schlaf sind ein sauberes Bett und frische Bezüge notwendig. Aber wie oft sollte die Bettwäsche eigentlich gewechselt werden?

Das Bett dürfte eines der Liebsten Orte der Deutschen sein. Mit etwa acht Stunden Schlaf pro Tag (mal mehr, mal weniger) verbringen wir sogar einen Großteil unseres Lebens darin. Im Sommer mit dünnen Decken, im Winter mit einer dicken Daunendecke. Und was gibt es Schöneres, als frisch geduscht in ein frisch bezogenes Bett zu steigen? Fast nichts, doch oft kommt dieses Szenario nicht vor, denn in der Regel wird die Bettwäsche nur alle vier Wochen gewechselt. Ein fataler Fehler, denn gerade sie sollte idealerweise einmal in der Woche ausgetauscht werden!

Unsichtbare Mitbewohner

Warum? Allein ein Gramm Hausstaub beherbergt ganze 15.000 Milben! Vor allem im Bett zwischen den Laken und Decken fühlen sie sich wohl. Das Resultat: Im Schlafzimmer befinden sich hundert Mal mehr Milben, als im Rest der Wohnung. Doch sie allein sind nicht der einzige Grund, weshalb die Bettwäsche öfter gewechselt werden sollte. Der Mensch selbst hinterlässt nach einer Nacht ebenso Spuren.

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Schweiß sei Dank

Durchschnittlich 1,5 Liter Schweiß verliert ein Mensch beim Schlafen. Darin enthalten: Säuren, Kochsalz, Harnstoff und Wasser. Hinzu kommen unzählige Hautschuppen und Haare, die sich im Bett verteilen. Allein deshalb sollte die Bettwäsche jede Woche, allerspätestens alle zwei Wochen gewechselt werden. Ein positiver Nebeneffekt: Weniger Hautunreinheiten und Pickel, da Milben so weniger Chancen haben, sich einzunisten.

Tipps gegen Milben

Neben dem regelmäßigen Waschen der Bettwäsche gibt es jedoch noch andere Dinge, die man tun kann, um den Milbenbefall so gut es geht zu verringern. Wer Satin- oder Seidenbettwäsche bevorzugt, hat Glück, die mögen Milben nämlich nicht so gerne. Die Matratze sollte außerdem nach jedem Bettwäschewechsel gewendet werden. Wer kann, sollte die Matratzen-Bezüge regelmäßig waschen. Kissen und Decken sollten alle sechs bis acht Jahre ausgetauscht werden. Die Matratze sollte außerdem hin und wieder abgesaugt werden.

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