21.02.2017

Was wirklich hilft 7 Tipps mit Sofort-Wirkung gegen Frühjahrsmüdigkeit

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Jeder dritte Deutsche ist von der Frühjahrsmüdigkeit betroffen.

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Jeder dritte Deutsche ist von der Frühjahrsmüdigkeit betroffen.

Die Natur erwacht, doch der Kreislauf kommt nicht hinter. Wir verraten, wie Sie die lähmende Frühjahrsmüdigkeit erfolgreich austricksen können.

Da ist der Winterblues gerade überstanden, meldet sich auch schon das nächste Problem: die Frühjahrsmüdigkeit. Wir fühlen uns trotz steigender Laune schlapp und antriebslos, neigen zu Kopfschmerzen und reagieren schnell gereizt. Eine ganz normale Reaktion des Körpers, der genau wie die Natur langsam damit beginnt, sein Programm von der dunklen auf die helle Jahreszeit umzustellen. Stoffwechsel und Hormone passen sich den neuen Licht- und Temperatur-Verhältnissen an, gleichzeitig kommen unsere erschöpften Seretonin-Reserven in Fahrt, was wiederum zu einer vermehrten Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin führt. Mit ein bisschen Starthilfe, ist die Frühlingsmüdigkeit ganz leicht in den Griff zu bekommen.

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1. Fünf kleine, statt drei große Mahlzeiten am Tag

Die innere Umstellung ist harte Arbeit für den Organismus, sodass er nicht zusätzlich mit dem Verdauen von großen Portionen belastet werden sollte. Fünf kleine, leichte Mahlzeiten, bestehend aus viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten, geben ordentlich Kraft ohne zu belasten. Fettes Fleisch, Sahnesoßen und zu viel Zucker verschlimmern dagegen die Symptome. Tryptophanhaltige Lebensmittel wie Buchweizen, Ei, Amaranth oder Nüsse kurbeln zusätzlich die Produktion von Glückshormonen an.

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2. So viel Licht wie möglich tanken

Durch den Lichtmangel im Winter sind die Vitamin D-Reserven am Limit. Deshalb Sonne tanken! Und zwar zu jeder sich bietenden Gelegenheit. Mit Radtouren und Spaziergängen am Wochenende ist es nicht getan. Gehen Sie in der Mittagspause einmal um den Block, erledigen Sie Dinge in unmittelbarer Nachbarschaft zu Fuß, steigen sie eine Bushaltestelle früher aus oder stellen Sie sich täglich für fünf Minuten ans offene Fenster und atmen Sie ein paar Mal tief durch. Das kurbelt die Vitamin D-Produktion an und liefert dem Gehirn gleichzeitig eine extra Portion Sauerstoff.

3. Nicht ausschlafen!

Gerade an den Wochenenden ist die Verlockung groß, bis weit in den Vormittag hinein im Bett liegen zu bleiben. Allerdings ist ausschlafen bestes Futter für die Frühjahrsmüdigkeit. Zwingen Sie sich deshalb jeden morgen zur gleichen Zeit aufzustehen, auch wenn es schwer fällt. Nach ungefähr zwei Wochen hat sich die innere Uhr auf den neuen Rhythmus eingependelt, sodass Müdigkeitserscheinungen am Tag immer seltener werden. Flotte Musik aus dem Radiowecker, leichte Dehn- und Streckübungen, sowie Wechselduschen helfen beim wach werden.

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4. Eine Entgiftungskur machen

Da sich der Organismus ohnehin im Frühling umstellt, wirken Fasten- und Entgiftungskuren jetzt besonders intensiv. So hilft beispielsweise eine zehntägige Saftkur Leber, Darm und Nieren nachhaltig vom Ballast der reichhaltigen Winter-Kost zu befreien. Auch ist jetzt der beste Zeitpunkt für eine Ayurveda-Kur. Wer regelmäßig zwischen Ende Februar und Mitte März entgiftet, bekommt von der Frühjahrsmüdigkeit oft überhaupt nichts zu spüren.

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5. Raus aus dem Winter-Schneckenhaus!

Im Winter kuscheln wir lieber mit einem Buch auf der Couch ein, als ständig draußen unterwegs zu sein. Zeiten des Rückzugs sind wichtig, ebenso müssen wir auch wieder aus dem winterlichen Schneckenhaus hervorzukriechen. Längst fällige Verabredungen mit Freunden, Konzertbesuche, Wanderungen an der frischen Luft, selbst ein kleiner Stadtbummel bringen Geist und Seele in Frühlings-Stimmung. Gute Gesellschaft ist das beste Mittel gegen Müdigkeit.

6. Die Kraft belebender Duftöle und Aromen nutzen

Bestimmte Aromen und Raumdüfte haben eine belebende Wirkung, sodass sich sich wunderbar als Müdigkeits-Killer eignen. So zählen ätherische Öle aus Zitrusfrüchten, Rosmarin oder Fichtennadeln zu den wirksamsten Muntermachern. Pfefferminz- und Eukalyptussalben haben zusätzlich die Eigenschaft, Kopfschmerzen zu vertreiben, während Vanille die Stimmung hebt und Heißhungerattacken vorbeugt. Der blumig-betörende Duft von Ylang Ylang wirkt antriebssteigernd und sogar leicht aphrodisierend.

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7. Viel trinken

Und zwar mindestens drei Liter am Tag. Ein heißes Glas heißes Wasser direkt nacht dem Aufwachen bringt den Stoffwechsel auf Trab. Kräutertees aus Brennesel und Birkenblättern spülen die Nieren durch und sorgen für neuen Schwung, Weissdorntee stabilisiert zusätzlich den Kreislauf. Meiden Sie Alkohol, da seine schläfrig machende Eigenschaft die Frühjahrsmüdigkeit unnötig verstärkt.

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