08.02.2017

Nickerchen zwischendurch Bei Schlafstörungen am frühen Abend hinlegen

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Ein Nickerchen am Abend tut gut. Darunter leidet auch nicht der Nachtschlaf.

Foto: dpa

Ein Nickerchen am Abend tut gut. Darunter leidet auch nicht der Nachtschlaf.

Nachts hellwach, morgens todmüde: Bei manchen Menschen passt der Schlafrhythmus nicht zu den Arbeitszeiten. So schleppt man sich durch den Tag. Abends fallen einem die Augen zu. Doch ist so ein Nickerchen ratsam?

Wer abends schlecht einschläft, ist häufig am späten Nachmittag oder frühen Abend plötzlich müde. Dem sollten Betroffene ruhig nachgeben und sich hinlegen, rät Prof. Till Roenneberg, Leiter der Human Chronobiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

"Berufstätige, die früh aufstehen müssen, aber spät einschlafen, können so ein wenig Schlaf aufholen", sagt der Schlafexperte. Betroffene müssten keine Angst haben, dass darunter der Nachtschlaf leidet: "Wenn die innere Uhr spät eingestellt ist, schlafen die Menschen eh nicht um 22.00 Uhr ein." Dann sei es besser, sich vorher schon ein wenig ausgeruht zu haben.

Wichtig sei auch, sich für die Pause ausreichend Zeit zu gönnen - möglichst ein paar Stunden. Von kurzen Nickerchen rät Roenneberg eher ab. "Powernaps sind wie eine Tüte Chips", sagt er, "erstmal tut das ganz gut, aber so richtig gesund ist es nicht." Bevor sie sich dann spät wieder ins Bett legen, können Nachteulen ruhig noch etwas essen - allerdings nur eine Kleinigkeit.

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