23.12.2016

Zahnpflege 7 verrückte Tipps für gesunde Mund-Hygiene ohne Bürste

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Sanfte Apfelsäure in Erdbeeren entfernt Verfärbungen, ohne den Zahnschmelz zu attackieren.

Foto: iStock/Rouzes

Sanfte Apfelsäure in Erdbeeren entfernt Verfärbungen, ohne den Zahnschmelz zu attackieren.

Zahnschmelz ist die härteste Substanz des Körpers. Aber unangreifbar sind unsere 32 Zähne nicht, vom Zahnfleisch ganz zu schweigen.

Dreimal täglich putzen - das weiß doch jedes Kind. Aber es gibt ein paar ungewöhnliche Tipps, die Zähne und Zahnfleisch gesund halten. Zahnhygienikerin Michaela O’Neill, Vorsitzende der British Society of Dental Hygiene and Therapy in Rugby, nennt die sieben besten.

1. Erdbeeren für Strahlkraft

Sanfte Apfelsäure in Erdbeeren entfernt Verfärbungen, ohne den Zahnschmelz zu attackieren. „Am besten nach der Mahlzeit langsam 2 bis 3 Erdbeeren gründlich zerkauen“, rät Michaela O’Neill. Klappt auch mit tiefgefrorenen.

2. Käse-Snack als Säureblocker

Bereits zwei fetthaltige Käsewürfel neutralisieren aggressive Säuren von Karies-Bakterien. Denn sie erhöhen die Produktion von alkalischem Speichel, der sich als Schutzmantel über die Zähne legt.

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3. Spucken, nicht spülen

Nach dem Putzen den Mund nicht ausspülen. Das schwemmt den Zahnpasta-Wirkstoff Fluorid weg. Dabei sorgt er dafür, dass der Zahnschmelz Kalziumphosphate aus dem Speichel schneller aufnimmt und winzigste Löcher im Schmelz repariert.

4. Mit Strohhalm trinken

Weil die Säure von Obstsäften, Cola-Getränken, Wein oder Sekt den harten Schmelz aufweicht, nach dem Trinken mindestens eine Stunde keine Zähne putzen. Sonst rubbeln die Borsten zu viel Zahnsubstanz ab. Oder: mit Strohhalm trinken, damit die Getränke an Zähnen und Mundhöhle vorbeifließen.

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5. Zahnbürste vergessen?

Dann hilft ein Taschentuch. Zeigefinger damit umwickeln, Zähne unter sanftem Druck damit abreiben und reinigen.

6. Zahnschützer aus der Küche

Fließt zu wenig Speichel, gewinnen Bakterien im Mund die Oberhand. Sie zersetzen Essensreste, es entstehen Schwefelverbindungen. Diese greifen die Zähne an, der Atem riecht, Parodontose droht. Dagegen helfen Stangensellerie, Gurken, Möhren, Kohlrabi, Chicorée, Äpfel, z. B. Gloster, Elstar, Jonagold.

>> Tipps zur Zahnpflege: Was man für Mundgesundheit tun kann

7. Tee wirkt wie Teflon

Sekundäre Pflanzenstoffe im schwarzen Tee verhindern, dass Bakterien an die Zähne andocken. Sie gleiten ab wie an einer Teflon-Oberfläche. Außerdem enthält Tee starke Fluoride und zahnfleisch-gesunde Gerbstoffe. Tipp: 3 bis 5 Tassen am Tag.

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