26.09.2016

Wenn es gerade nicht passt So verschieben Sie Ihre Periode

Manchmal kommt die Monatsblutung einfach ungelegen. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Periode verschieben können.

Foto: iStock/djedzura

Manchmal kommt die Monatsblutung einfach ungelegen. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Periode verschieben können.

Kurz vorm Urlaub, und alle Zeichen stehen auf rot? Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Periode verschieben können – und worauf Sie dabei achten sollten.

Die monatliche Blutung ist ein Übel, das Frauen einmal im Monat über sich ergehen lassen müssen. Willkommen ist sie wohl eher selten – besonders wenn der Urlaub, die Hochzeitsnacht oder ein romantisches Date vor der Tür stehen, ist jede Frau bedient, wenn sich die Periode ankündigt. Die Menstruation scheint oft einfach zum ungünstigsten Zeitpunkt zu kommen. Wer schlechtes Timing gerne vermeiden möchte, kann seine Periode jedoch verschieben – wir zeigen Ihnen, wie das funktioniert.

Periode verschieben: So funktioniert es mit Pille

Wer die Pille nimmt und auf keinen Fall seine Tage haben will, hat leichtes Spiel. Um die Periode zu verschieben, muss einfach nur die sogenannte Pillenpause weggelassen werden. Anstatt also den Blister mit 21 Pillen zu Ende zu nehmen und dann wie gewohnt sieben Tage zu pausieren, um auf die Menstruation zu warten, einfach einen weiteren Blister bis zum Schluss nehmen. Die Periode verschiebt sich dann um ganze drei Wochen.

Wenn Sie den Wochentag Ihrer Periode ändern möchten, können Sie die reguläre Pillenpause einfach verkürzen. Starten Sie an dem von Ihnen gewünschten Wochentag mit der Einnahme eines neuen Blisters. Die kommende Periode wird dann um einige Tage vorverlegt.

Übrigens ist die Pille nicht das einzige Verhütungsmittel. Wer die Pille ab 30 noch nimmt, hat auch andere, sichere Alternativen.

So wirken Hormontabletten

Eine weitere Möglichkeit, die Periode zu verschieben, bieten Hormontabletten. Diese enthalten Gestagen und verzögern so den Abbau der Gebärmutterschleimhaut, der die Periode auslösen würde. Die Tabletten müssen drei Tage, bevor die eigentliche Periode kommen sollte, eingenommen werden. So lässt sich die Regelblutung um etwa zwei Wochen verschieben. Länger sollten die Tabletten nicht genommen werden, da der Hormonhaushalt sonst zu sehr aus den Fugen gerät.

Natürliche Hausmittel können Zyklus verlängern

Wem Hormone nicht koscher sind, der kann auf natürliche Hilfsmittel zurückgreifen. Sogenannte Frauenkräuter, wie Mönchspfeffer und Schafgarbe, können einen Zyklus um ein paar Tage verlängern, wenn sie vorher regelmäßig als Tee oder Tabletten eingenommen wurden.

Vorsicht vor Nebenwirkungen

Wer aufgrund von Migräne, wegen starker Unterleibsschmerzen während der Menstruation oder für einen besonderen Anlass auf die Periode verzichten will, kann das im Ausnahmefall tun. Über die Langzeitfolgen sind Experten jedoch unterschiedlicher Meinung.

Wer sich also dazu entschließt, seine Periode zu verschieben, sollte beachten, dass es sich dabei um einen Eingriff in den natürlichen Monatszyklus handelt. So können Schmier- oder Zwischenblutungen auftreten. Auch Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen und ein unregelmäßiger Zyklus gehören zu den möglichen Nebenwirkungen. Deswegen sollte eine Verschiebung der Regelblutung nach Möglichkeit unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.

Wenn Sie einfach sichergehen wollen, dass Ihre Monatsblutung sauber aufgefangen wird, ohne auf Tampons und Co. zurückgreifen zu müssen, können Sie auch zu den immer beliebteren Menstruationstassen greifen.

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