01.09.2016

GESUND MIT ACHILLES Welcher Sport passt zu mir? Teil 3: Cross Fit, Klettern, Jonglieren

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Cross Fit mischt Gewichtheben, Turnen und Ausdauersport und ist damit höchst effizient für das Training des gesamten Körpers.

Foto: iStock/ilbusca

Cross Fit mischt Gewichtheben, Turnen und Ausdauersport und ist damit höchst effizient für das Training des gesamten Körpers.

Bewegung: wichtig und macht Spaß. Wir geben einen kleinen Überblick zu klassischen Sportarten, flotte Modetrends und Disziplinen für harte Mädels.

Cross Fit

Cross Fit ist ein hoch effizientes Training für den ganzen Körper, eine Mischung aus Gewichtheben, Turnen und Ausdauerdisziplinen. Das Training, vergleichbar mit dem Fitness-Drill in der Armee, ist meist kurz, dafür aber sehr intensiv. Es funktioniert am besten in einer Gruppe und unter fachgemäßer Anleitung. Im Mittelpunkt des Trainings steht das Workout of the Day.

Die Gruppe erhält eine Trainingsaufgabe, die täglich variiert und an den individuellen Fitness-Stand angepasst ist. Eine der meistgehassten Übung ist der Burpee. Was nach Rülpser klingt, ist eine knallharte Soldatenübung: Vom Stand in die Knie, dann in die Liegestützposition springen, Liegestütze, wieder zurück in die Hocke und in den Stand. Anfänger sollten aufpassen sich nicht zu viel zuzumuten. Ein Grundsatz lautet: erst Technik, dann Konsistenz, dann Intensität.

>> Fettkiller Burpee – der König der Fitnessübungen

Klettern

Früher kletterten nur eingefleischte Bergfans. Mittlerweile ist Klettern zum Massenphänomen geworden. Zwar müssen die Arme und Hände beim Klettern einiges aushalten, es hängt ja fast das ganze Körpergewicht dran. Klettern beansprucht aber so viele kleine, wichtige Muskeln, dass es den gesamten Muskelapparat des Körpers trainiert. Außerdem stärkt Klettern Konzentration und Aufmerksamkeit. Interview mit Extremkletterer Alexander Huber von den Huberbuam: "Man muss sein Leben mit Leben füllen."

Jonglieren

Drei Bälle der Reihe nach in die Luft schmeißen, kann doch jeder, sagen viele. Stimmt. Jonglieren ist einfach und innerhalb von wenigen Minuten erlernbar. Dennoch kann es auch körperlich anstrengend sein, wenn man beispielsweise mit Bällen trainiert, die mehr als ein halbes Kilo wiegen.

Jonglieren ist außerdem gut fürs Gehirn. Es trainiert den Austausch von linker und rechter Gehirnhälfte und ist damit ein gutes Zusatztraining zu anderen Sportarten: Wer erschöpft ist, wird schnell unkonzentriert. Gerade beim Joggen im Feld oder im Wald lauern Wurzeln, Löcher und Unebenheiten. Ein falscher Schritt, eine unachtsame Bewegung kann zu Verletzungen oder Unfällen führen. Jonglieren fördert die mentale Stärke.

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