Aktualisiert: 18.06.2021 - 19:18

Gefahr und Schmerzen vermeiden Sicher ankommen: Die 5 häufigsten Fehler beim Wandern

Von der Redaktion

Für ein entspanntes und sicheres Wander-Erlebnis sollten Sie diese 5 Fehler besser vermeiden.

Foto: Getty Images/Westend61

Für ein entspanntes und sicheres Wander-Erlebnis sollten Sie diese 5 Fehler besser vermeiden.

So idyllisch wandern auch ist, mit dem falschen Schuhwerk oder einer unpassenden Route kann der Naturausflug schnell gefährlich werden. Wir zeigen, worauf Sie achten sollten.

Rauskommen, die Natur genießen und den Körper aktivieren – Wanderurlaub ist nicht ohne Grund so beliebt bei den Deutschen. Bayerns imposante Bergketten oder der naturbelassene Schwarzwald laden zu ausgiebigen Wandertouren ein. Wer sich auf idyllische Wanderwege begibt, sollte sich gut darauf vorbereiten. Diese 5 Fehler sollten Sie beim Wandern besser vermeiden, um sicher und ohne Schmerzen anzukommen.

Häufige Fehler beim Wandern: Darauf sollten Sie achten

Ein Spaziergang durch den Wald muss nicht unbedingt vorbereitet werden, doch einen mehrstündigen Aufenthalt in der Natur sollten Sie immer gut planen. Denn die richtige Planung und Ausstattung wird Ihren Trip ins Freie um einiges angenehmer machen. Für Beginnende gilt: Starten Sie langsam und erhöhen Sie von Ausflug zu Ausflug die Dauer und Intensität der Strecke.

1. Die falsche Ausrüstung

Die richtigen Schuhe sind das A und O für jede Wandertour. Je nach Untergrund sollten Sie Ihr Schuhwerk an die Gegebenheiten anpassen. Auf asphaltierten Strecken genügen Laufschuhe wunderbar, doch wer sich auf unebene Waldböden oder Höhenwege begibt, sollte Knöchel umschließende Wanderschuhe mit einem guten Profil tragen.

Nur so schützen Sie sich davor, umzuknicken oder bei steilen Wegen abzurutschen. Neue Wanderschuhe (Tipp: am besten im Fachhandel kaufen und vorher anprobieren!) sollten vor langen Strecken unbedingt eingelaufen sein. In jedem Fall sollten Sie eine Packung Blasenpflaster dabei haben, um schwere Wunden zu vermeiden. In Pausen empfiehlt es sich, die Schuhe auszuziehen und Ihre Füße trocknen und kühlen zu lassen.

2. Die falsche Route

Nur mit der richtigen Vorbereitung können Sie sicher sein, dass Sie gefahrenlos unterwegs sind. Vor dem Wandern sollten Sie deshalb das Gebiet studiert und sich über geeignete Wanderwege informiert haben. Ein Wanderführer, eine Karte oder ein GPS-Gerät sollten auf keiner längeren Tour fehlen.

Je nach Fitnesslevel, Tageslicht und Wetterlage sollten Sie die passende Strecke für sich wählen. Anfangende legen im Durchschnitt maximal vier Kilometer pro Stunde zurück. Für eine Strecke von zwölf Kilometern sollten Sie also mindestens vier Stunden berechnen. An -und Aufstieg können diese Zeit sogar noch verlängern. In vielen Wandergebieten können Sie sich vorab von Mitarbeitenden in Informationszentren beraten lassen.

3. Der falsche Proviant

Auch wenn Sie eine Pause auf einer Berghütte eingeplant haben, sollten Sie genug Wasser und etwas zu Essen mit auf den Weg nehmen. Je nach Wanderdauer sollten Sie circa zwei bis drei Liter Wasser pro Person einplanen. Um Gewicht zu sparen, können Sie Wasserstellen auf Ihrer Karte markieren, an denen Sie Ihre Flasche auf dem Weg auffüllen können.

Als Proviant sollten Sie keine fettigen, schweren Lebensmittel mitnehmen. Obst wie Äpfel oder Bananen oder Energieriegel sättigen ohne zu beschweren. So können Sie nach der Pause mit leichten Schritten weitergehen.

4. Die falsche Kleidung

Nicht nur mit den richtigen Schuhen tun Sie sich einen Gefallen, sondern auch mit geeigneter Outdor-Kleidung. In Höhengebieten verändert sich die Wetterlage sehr schnell. Kleiden Sie sich deshalb nach dem Zwiebelprinzip. Eine wasserabweisende Regenjacke, die Sie leicht um die Hüfte knoten können, schützt Sie vor plötzlichen Regenschauern.

Bei der untersten Schicht sollten Sie auskühlende Materialien wie Baumwolle vermeiden. Atmungsaktive Kleidung oder Merinowolle sind hierfür besser geeignet.

5. Mangelnder Respekt gegenüber der Natur

Wer wandern geht, weiß die Natur ohnehin zu schätzen. Dennoch sollten Sie sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass Sie in Wäldern nur zu Gast sind. Hinterlassen Sie deshalb keinen Müll und achten Sie darauf, dass Sie Pflanzen und Tiere so wenig wie möglich stören.

Am besten ist es, wenn Sie auf den ausgeschriebenen Wanderwegen bleiben und sich still verhalten. Hunde sollten an der Leine geführt werden, um ansässige Tiere nicht zu vertreiben. Im achtsamen Umgang mit Ihrer Umgebung können Sie Ihre Wandertour im Einklang mit sich selbst und der Natur erleben.

Quellen: Hillwalktours.de, Outdor-Renner.de

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