26.01.2018

Frühbucher, Flüge, Brückentage Urlaub buchen 2018: So holen Sie das Beste raus

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Urlaub buchen 2018: Wer clever plant, spart bares Geld und gewinnt sogar noch ein paar Urlaubstage dazu.

Foto: iStock/Daviles

Urlaub buchen 2018: Wer clever plant, spart bares Geld und gewinnt sogar noch ein paar Urlaubstage dazu.

Im Internet wimmelt es nur so von günstigen Angeboten mit Schleuderpreisen. Lesen Sie hier, warum sich Last-Minute lohnt und wie Sie Ihre Ferien mit Brückentagen verlängern. So geht Urlaub buchen 2018!

Wissenschaftler an der Universität in Breda (Niederlande) haben herausgefunden: Schon der Gedanke an Urlaub steigert das persönliche Glücksgefühl. Damit Sie den Überblick behalten, haben wir Ihnen die besten Tipps für Ihre Urlaubsplanung zusammengestellt. Urlaub buchen 2018 leicht gemacht!

Urlaub buchen 2018: Last-Minute lohnt sich

"Bei Langstreckenflügen gibt es die besten Angebote zwei bis sechs Monate vor dem Reisedatum", sagt Julia Stadler Damisch von der Reisesuchmaschine Kayak.de. Ihre aktuellen Tipps: Wer zwei Monate im Voraus einen Flug nach San Francisco bucht, zahlt 393 Euro, elf Monate vorher kosten dagegen schon 732 Euro. Sparpotenzial: 46 Prozent. Zwei Monate vor Abflug nach San José (Costa Rica) kosten 685 Euro, elf Monate im Voraus 872 Euro. Ersparnis für Spätbucher: 21 Prozent.

Dienstag oder Mittwoch losfliegen

Wer flexibel ist, kann sparen. "Unter der Woche sind die Flugpreise meist niedriger als am Wochenende. Wer wirklich günstig fliegen will, legt die An-und Abreisetage auf einen Dienstag oder Mittwoch", rät Expertin Stadler Damisch.

Sie fliegen mit Hund? Das sollten Sie beachten!

Pauschal oder individuell? Hängt vom Typ ab

Hermann-Josef Tenhagen vom unabhängigen Verbraucher-Ratgeber "Finanztip" sagt: "Oft kommen Urlauber deutlich billiger weg, wenn sie Flug, Hotel und Transfer selbst zusammenstellen und alles individuell buchen." Allerdings: Eine Pauschalreise zu buchen ist deutlich komfortabler und sorgenfreier. Wer nicht die Zeit hat, umfangreich das Internet zu durchstöbern und Preisvergleiche zu starten, sollte lieber auf das Rundum-Paket vertrauen.

Mindestens vier Wochen im Jahr frei

"Wenn im Arbeits-oder Tarifvertrag nichts anderes steht, gilt der gesetzliche Mindesturlaub von jährlich vier Wochen", erklärt Dr. Martin Kupka, Fachanwalt für Arbeitsrecht in München. Bedeutet: Wer fünf Tage pro Woche arbeitet, bekommt 20 Tage frei. Wer eine Teilzeitstelle mit zwei Arbeitstagen hat, darf acht Tage Urlaub machen.

Brückentage nutzen

2018 ist perfekt, um durch eine Kombination aus Feier- und Arbeitstagen lange in Urlaub zu gehen. Nächste tolle Gelegenheit: die XXL-Brücke zu Ostern. Durch vier Urlaubstage gibt's zehn freie Tage (30. März bis 8. April) am Stück. Weihnachten lohnt sich auch: Aus vier Urlaubstagen werden elf freie Tage am Stück, wenn Sie vom 24. bis 31. Dezember Urlaub einreichen. Wie Sie Brückentage am besten nutzen, erfahren Sie hier.

Chef hat bei der Planung das letzte Wort

Der Chef entscheidet, wer wann Urlaub nehmen kann. Er darf seine Zustimmung verweigern, wenn es zu eng wird, falls mehrere Mitarbeiter an Brückentagen nicht da sind. Dr. Martin Kupka: "Ansonsten wird aber derjenige den Brückentag nehmen können, der den Urlaubsantrag als Erster gestellt hat. Grundsätzlich kann der Arbeitgeber einen einmal genehmigten Urlaub nicht mehr widerrufen.".

Eltern first

Jedem Arbeitnehmer steht ein zusammenhängender Monat Urlaub zu. Die Firma kann nur ablehnen, wenn der Betrieb sonst Probleme bekommt. "Und selbst in solch einem Ausnahmefall muss der Arbeitgeber mindestens zwölf Werktage am Stück genehmigen", erklärt Experte Kupka. Wichtig: Während der Schulferien dürfen vorrangig Mitarbeiter mit schulpflichtigen Kindern Urlaub nehmen.

Flieger verspätet: So holen Sie Geld zurück

Über 150 Millionen Euro hat das Unternehmen Flightright schon für genervte Fluggäste zurückgeholt - weil die Flieger Verspätung hatten oder die Fluggesellschaft aus anderen Gründen keine Entschädigung zahlen wollte. Rechtsexperte Oskar de Felice: "Die Airlines schieben gern schlechtes Wetter oder einen technischen Defekt an der Maschine vor, aber auch hier kann sich der Passagier Geld zurückholen."

Über den kostenlosen Entschädigungsrechner auf flightright.de können Sie schauen, ob ein Anspruch besteht. Anwalt de Felice: "Falls ja, können Sie uns beauftragen - wenn nötig erstreiten wir Ihr Recht auch vor Gericht." Flightright kassiert 20 bis 30 Prozent der Entschädigung plus Mehrwertsteuer als Provision. Wichtig: Hat das Portal keinen Erfolg, entstehen dem Fluggast keine Kosten.

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