17.08.2016

Karibik für wenig Geld Auf in die Karibik nach Kuba und Träumen unter Palmen

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Nur die besten Tabakblätter werden für die weltberühmten Cohiba-Zigarren verwendet.

Foto: © iStock / filipefrazao

Nur die besten Tabakblätter werden für die weltberühmten Cohiba-Zigarren verwendet.

Wer will nicht einmal an einem paradiesischen Strand liegen und den Alltag vergessen? Der tropische Inselstaat lockt mit Sonne, Sand und Salsa.

Wer Varadero Beach in einem Bildband über die schönsten Strände der Welt gesehen hat, stellt fest: Er sieht in der Realität ganz genauso perfekt aus. Das Meer schillert in allen Blau-und Türkistönen, der von Dattelpalmen gesäumte Sand ist puderzuckerweiß.

Seit dem Ende der über 50-jährigen Eiszeit zwischen den USA und Kuba boomen Reisen in den Karibikstaat. Nicht nur Amerikaner, für die die Einreisebestimmungen gelockert wurden, wollen den morbiden Charme des Tropenparadieses genießen - allein aus Deutschland kamen bis jetzt 23 Prozent mehr Gäste als im vergangenen Jahr.

Kuba und seine 300 Traumstrände

Bereits Christoph Kolumbus schwärmte 1492: "Ich habe keinen schöneren Ort je gesehen". Recht hat er -und dabei ist die karibische Perle im Vergleich zu den anderen Inselstaaten relativ preiswert. Das ist umso erstaunlicher, als Kuba berühmt ist für seine 300 Traumstrände, die an den Atlantik und an die Karibik grenzen. Blendend weiß leuchtet Maria La Gorda in Pinar del Rio, golden glitzernd der in Holguín, schwarz die Playa Duaba.

Trinidad

Doch der Inselstaat hat so viel mehr zu bieten als Sonne, Sand und Salsa: Im malerischen Kolonialstädtchen Trinidad stehen wunderschöne pastellfarbene Paläste, die einst von Zuckerbaronen errichtet wurden.

Havanna

In der Hauptstadt Havanna scheint nach wie vor die Zeit stehen geblieben zu sein, obwohl an vielen Ecken gemauert und gestrichen wird. Vereinzelt werden private Imbissstände mit Hotdogs, Pizza und Hamburgern neben frisch renovierten Kolonialbauten eröffnet, die Zahl der Internetcafés und WLAN-Hotspots wächst ständig.

Unser Tipp für Havanna

Wer einheimisch und günstig essen möchte, geht in ein Paladar (privates Restaurant) in der Altstadt von Havanna. Dort gibt es dreigängige Menüs plus Bier und Kaffee schon für zehn Euro.

Ein Abstecher zum Kapitol ist ebenso schön wie der Spaziergang über den Malecón. Die Uferpromenade ist der Treffpunkt, abends wird dort gesungen, musiziert und getanzt.

Doch der krönende Abschluss nach einem atemberaubenden Sonnenuntergang ist die Bar El Floridita (Obispo No. 557), in der schon der Schriftsteller Ernest Hemingway seinen geliebten Daiquiri trank. Für alle die es frischer mögen, kann man sich hier auch einen Mojitomixen lassen.

Landesinfo

Die sozialistische Republik Kuba ist die größte Insel der Karibik. Sie hat elf Millionen Einwohner, die Hauptstadt ist Havanna.

Einreise: Urlauber brauchen eine Touristenkarte (Reisebüro o. kubanische Botschaft) und einen gültigen Krankenversicherungsschutz. Der Pass muss mindestens sechs Monate gültig sein. Geld: Für Touristen gibt's den Peso convertible (CUC).

Tipp: Euro mitnehmen und wechseln. Die Ein-und Ausfuhr von Pesos ist verboten.

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