Aktualisiert: 30.09.2022 - 20:43

Flauschiger Passagier Katze schleicht sich in Zug und fährt allein zum Flughafen

Von

Anna Chiara Robrecht

Auf einer Zugfahrt gibt es schöne Landschaften zu sehen, die den Vierbeinern beim Streifzug durch Nachbars Garten sonst verwehrt bleibt. Dieses Abenteuer ließ sich Katze "Rosie" aus Regensburg nicht nehmen.

Foto: GettyImages/shuige

Auf einer Zugfahrt gibt es schöne Landschaften zu sehen, die den Vierbeinern beim Streifzug durch Nachbars Garten sonst verwehrt bleibt. Dieses Abenteuer ließ sich Katze "Rosie" aus Regensburg nicht nehmen.

Dass Katzen gern die Gegend erkunden, ist nichts Neues. Doch diesem Streuner wurden die Gärten der Nachbarschaft zu öde. So zog Katze "Rosie" los auf eine ferne Reise...

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Eine Bahnfahrt, die ist lustig, eine Bahnfahrt, die ist schön – das sagt zumindest der Volksmund. Auch so manch vierbeiniger Fahrgast scheint Freude am Bahnfahren zu finden. Kein Wunder, schließlich erstrecken sich beim Blick aus dem Fenster urige Wälder und üppige Felder am Horizont, welchen den Vierbeinern beim Streifzug durch Nachbars Garten sonst verwehrt bleibt. Doch dieses Abenteuer ließ sich Katze "Rosie" aus Regensburg nicht nehmen. Ganz allein bestieg die Fellnase einen Zug... und wohin soll die Reise gehen?

Katze "Rosie" fährt allein mit dem Flughafenexpress nach München

In den frühen Morgenstunden ging ein Anruf bei der Bundespolizei ein. Ein Schaffner hatte in seinem Zug einen "herrenlosen" Gegenstand gefunden und diesen gemeldet. Als die Beamten eintrafen, staunten sie nicht schlecht, denn anstelle eines vergessenen Gepäckstücks, wartete eine alleinreisende Mieze auf sie.

Der vierbeinige Nachtschwärmer befand sich laut Aussage des Zugbegleiters bereits seit 3:18 im Zug. "Rosie" hatte es sich in der frischen Herbstnacht im warmen Zugabteil gemütlich gemacht. So fuhr sie mit dem Flughafenexpress am frühen Dienstagmorgen unbemerkt vom Bahnhof Regensburg in Richtung München.

Flauschiger Passagier wird von Polizei nach Hause gebracht

Am Münchner Flughafen angekommen hatte die Fellnase dann schon wieder genug von ihrem Ausflug und fuhr mit demselben Zug wieder zurück nach Hause. Ärger wegen Schwarzfahren gab es von der Polizei für den Stubentiger nicht. Die Beamten konnten durch den Anhänger, den "Rosie" am Hals trug, ihre Besitzerin ausfindig machen und kontaktieren. In Regensburg angekommen, konnte sie den tierischen Ausreißer wieder in die Arme schließen.

"Rosie" sei öfters allein unterwegs, berichtete die Besitzerin daraufhin. Die Mieze erkundet gern das Städtchen bei Nacht. Bis zum Regensburger Bahnhof oder sogar bis nach München hat sie es allerdings noch nicht geschafft. "Die Bundespolizisten spekulierten darüber, ob ihr vielleicht bewusst geworden war, dass sie nicht genug "Mäuse" für ein Flugticket dabei hatte", heißt es in der Pressemitteilung der Bundespolizei.

Quellen: dpa/sueddeutsche.de & radiogong.de

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Anna Chiara Robrecht

Do., 28.01.2021, 10.55 Uhr

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