Aktualisiert: 30.07.2021 - 20:02

Achtung vor Teebaumöl! Diese 6 Gerüche kann Ihre Katze gar nicht leiden

Von der Redaktion

Manche Düfte, wie Teebaumöl, empfinden Katzen als besonders unangenehm.

Foto: Getty Images/Thorsten Nilson / EyeEm

Manche Düfte, wie Teebaumöl, empfinden Katzen als besonders unangenehm.

Unsere Samtpfoten reagieren besonders sensibel auf Gerüche. Was auf den Menschen wohltuend wirkt, kann für Katzen sogar gefährlich werden. Wir zeigen, welche Düfte Katzehalter*innen besser vermeiden sollten.

Sie lieben Räucherstäbchen oder andere Raumdüfte? Als Katzenhalterin sollten Sie jedoch auf einige Dinge achten, wenn es um die Gerüche in Ihrem Haus geht. Katzen besitzen bis zu 70 Millionen Geruchsrezeptoren, die empfindlich auf Düfte reagieren. Manche Gerüche können sogar gesundheitsschädigend für Ihr geliebtes Haustier werden. Wir zeigen Ihnen 6 Düfte, die Sie beim Halten einer Katze vermeiden sollten.

Unangenehme Düfte für Ihre Katze: Das gilt es zu beachten

Für die Kommunikation mit Artgenossen und zur Markierung des eigenen Reviers ist der Geruchssinn einer Katze entscheidend. Mit ihrer sensiblen Nase erkennt Ihre Samtpfote wichtige Informationen. Wird der Geruchssinn durch fremde Düfte gestört, kann das Ihre Katze irritieren und womöglich sogar vertreiben.

Während Katzenminze oder Baldrian eine positive Wirkung auf Miezen haben, sorgen andere Stoffe für Unbehagen oder führen sogar zu Vergiftungen. Besonders bei Teebaumöl ist Vorsicht geboten.

1. Achtung vor Teebaumöl

Teebaumöl wird häufig dazu verwendet, Katzen aus dem Garten zu verjagen. Wegen des Gehalts an Phenolen ist Teebaumöl für Katzen schon in geringen Mengen giftig. Die Vierbeiner können diesen Bestandteil des Öls nicht abbauen.

Was bei Menschen häufig als Anti-Floh-Mittel eingesetzt wird, sollte bei Katzen in jedem Falle vermieden werden. Beim Einsatz des Öls kann es zu Zittern, Unruhe und chronischer Abmagerung kommen.

2. Zigarettenrauch

Auch Katzen können zu Passivrauchenden werden. Dabei hat der Zigarettenrauch eine ähnliche schädliche Wirkung wie bei Menschen. Die Geruchsrezeptoren Ihrer Mieze werden stark von dem giftigen Rauch beeinflusst.

Außerdem führt das Passivrauchen auch bei Katzen vermehrt zu Krebserkrankungen, die nur schwer zu behandeln sind. Setzen Sie Ihre Katze deshalb nicht unnötigem Zigarettenrauch aus und achten Sie auf eine rauchfreie Wohnung.

3. Duftstreu für das Katzenklo

Auch, wenn das Katzenklo schnell unangenehm für Sie riechen könnte, sollten Sie besser auf duftendes Katzenstreu verzichten. Die künstlichen Duftnoten können abstoßend auf Ihr Tier wirken. Wenn Ihre Katze das gewohnte Katzenklo nicht mehr benutzt, sollten Sie das Streu wechseln.

Statt Duftstoffe zu verwenden, können Sie auf eine regelmäßige Reinigung der Katzentoilette achten und einen Ort in Ihrer Wohnung wählen, den Sie selbst nicht zu oft aufsuchen. So hat Ihre Katze genug Ruhe, um Ihr Geschäft zu erledigen.

4. Lavendel und andere ätherische Düfte

Lavendel gilt für uns Menschen als besonders wohltuend. Was für uns entspannend wirkt, bringt Ihre Katze auf die Palme. Die Intensität von ätherischen Düften ist für die Mieze einfach zu viel. Das Anpflanzen von Lavendel ist einem Garten mit Katze ist deshalb nicht die beste Idee.

Auch Harfenstrauch oder Zitrusdüfte wirken abstoßend auf die feine Katzennase. Wer seiner Katze etwas Gutes tun möchte, umgibt sich mit Rebenholz-Düften. Diese wirken besonders betörend auf Ihre Mieze.

5. Essigreiniger

Das Allzweckmittel im Haushalt kann noch so hilfreich sein – Ihre Katze wird nie ein großer Fan von Essiggerüchen werden. Der stark beißende Geruch irritiert die Samtpfoten und verjagt sie aus den eigenen vier Wänden.

Achten Sie deshalb vor der Reinigung Ihres Haushalts darauf, dass sich Ihre Katze draußen oder in einem anderen Zimmer befindet. Lassen Sie den Geruch noch für circa eine Stunde abklingen bis Ihre Katze wieder munter in der Wohnung spielen kann.

6. Duftstäbchen mit Rosen- oder Veilchenduft

In der Regel haben Katzen nichts gegen Rosen oder Veilchen. Jedoch entscheidet auch hier die Intensität der Gerüche. Duftstäbchen oder -lampen haben einen starken Einfluss auf die Empfindungen Ihrer Katze, die die Gerüche viel stärker wahrnimmt als wir Menschen.

Verzichten Sie deshalb auf starke Düfte, auch beim eigenen Parfüm. Ist der Duft etwas abgeklungen, sollte Ihre Katze kein Problem mehr haben.

Quellen: Ein Herz für Tiere, Stallbedarf 24, AniCura

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