Aktualisiert: 26.07.2021 - 22:01

Tiersprache verstehen Können Sie diese Geste Ihres Hundes richtig deuten?

Von Franziska Wohlfarth

Kommt Ihnen dieser ausweichende Blick bekannt vor? Das will Ihnen Ihr Hund sagen...

Foto: Getty Images/Edwin Tan

Kommt Ihnen dieser ausweichende Blick bekannt vor? Das will Ihnen Ihr Hund sagen...

Um die Bedürfnisse des eigenen Hundes einzugehen, muss man sein Verhalten richtig interpretieren können. Heute: Was hat der Blick zur Seite zu bedeuten?

Die meisten Leute verstehen sich mit Ihrem Hund ohne Worte. Sie kennen die Körpersprache ihres Vierbeiners in- und auswendig, können jedes Schwanzwedeln und jede Haltung richtig deuten. Doch selbst die gekonntesten Hundeflüsterer kommen manchmal an ihre Grenzen. Wissen Sie zum Beispiel, was es zu bedeuten hat, wenn Ihr Hund zur Seite schaut und Ihren Blicken ausweicht? Wir haben die Antwort!

Hundesprache verstehen: Was bedeutet ein Blick zur Seite?

Kommunikation ist der Schlüssel für eine gesunde Beziehung – das gilt auch für das Verhältnis zwischen Hund und Halter:in. Denn wer seinen Vierbeiner versteht, kann gezielt auf seine Wünsche eingehen und die Bindung so stärken.

Einige Körpersignale sind hierbei ziemlich offensichtlich: Ein aufgeregtes Schwanzwedeln mit gleichzeitigem Wackeln des Hinterteils drückt beispielsweise Freude aus – und Knurren ist oftmals ein Zeichen für Aggression oder Angst.

Andere Gestik und Mimik ist jedoch um einiges subtiler und dementsprechend schwieriger zu interpretieren. Wissen Sie zum Beispiel, was es zu bedeuten hat, wenn Ihr Hund Ihren Blicken ausweicht?

Beschwichtigungsgeste richtig interpretieren

Kennen Sie das auch? Sie halten Ihrem Hund eine Standpauke, doch dieser würdigt Sie keines Blickes. Bevor Sie noch wütender werden, sollten Sie wissen, dass Ihr Vierbeiner Sie nicht ignoriert – er versucht, Sie zu beschwichtigen.

Direkter Augenkontakt wird vom Hund oftmals als Angriff gewertet. Wenn Ihr Hund Ihren Blicken also ausweicht, versucht er, Ihnen damit zu signalisieren: "Ich habe verstanden, dass du wütend bist. Ich bin friedlich und nicht an einem Konflikt interessiert."

Weil manche Beschwichtigungsversuche nicht richtig gedeutet werden, verstehen manche Halter:innen sie als Ignoranz oder Desinteresse. Im schlimmsten Fall werden die Hunde für ihre friedensstiftende Geste abgemahnt und bestraft.

Weitere Beschwichtigungssignale

Damit es nicht zu Missverständnissen kommt, sollten Sie die gängigen Beschwichtigungssignale Ihres Hundes kennen:

  • Schlecken der eigenen Nase
  • Blinzeln
  • Kopf zur Seite drehen
  • Körper abwenden
  • Gähnen
  • Bewegungen verlangsamen
  • sich ruhig hinsetzen/-legen
  • am Boden herumschnüffeln
  • Pfote heben
  • Ohren anlegen

Wenn Sie diese Signale kennen und in der jeweiligen Situation richtig deuten, wird das die Beziehung zu Ihrem Hund nachhaltig verbessern. Doch genauso wie Sie Ihren Hund verstehen müssen, sollte dieser auch auf Sie hören. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihrem Hund beibringen, auf Sie zu hören.

Noch schwieriger gestaltet sich die Kommunikation mit dem Stubentiger. Diese App hilft Ihnen dabei, die Sprache der Katzen zu verstehen.

Eine Expertin hat BILD der Frau erklärt, wie man mit Pferden richtig kommuniziert.

Noch mehr nützliche Ratgeber finden Sie auf unserer Haustier-Themenseite.

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Quellen: spass-mit-hund.de, t-online.de

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