Aktualisiert: 08.07.2021 - 22:09

Tierrechtsorganisation klagt an Unterstützt Gina-Lisa mit ihrem neuen Pomeranian den illegalen Welpenhandel?

Pomeranians sind bei Promis angesagt! Auch Gina-Lisa Lohfink hat sich ein solches Hündchen gekauft – leider offenbar bei einer zwielichtigen Händlerin, was ihr PETA vorwirft.

Foto: Getty Images / Tristar Media / TatyanaTitova [canva.com]

Pomeranians sind bei Promis angesagt! Auch Gina-Lisa Lohfink hat sich ein solches Hündchen gekauft – leider offenbar bei einer zwielichtigen Händlerin, was ihr PETA vorwirft.

Gina-Lisa hat sich ein unter Promis angesagtes Hündchen zugelegt. Die Tierrechtsorganisation PETA konfrontiert das TV-Sternchen jetzt mit dem Vorwurf, mit der dubiosen Herkunft des Pomeranians unterstütze sie den illegalen Welpenhandel.

Auf kleine, putzige Hündchen, die immer und überall auf dem Arm mitgetragen werden können wie eine Handtasche: Darauf stehen die Reichen und Schönen, die InfluencerInnen und Promis – und solche, die es gerne wären. Natürlich geht es nicht um irgendwelche Hundesorten, sondern um die gerade angesagten. Darunter der Pomeranian. Gina-Lisa Lohfink hat sich jetzt ein solches Hündchen zugelegt – und erntet reichlich Kritik, weil dessen Herkunft höchst zwielichtig ist.

Die dubiose Herkunft von Gina-Lisa Lohfinks Pomeranian

Wer etwas auf sich hält, so scheint es, hat heutzutage wieder mal ein Schoß- oder vielmehr Armhündchen bei sich, das leicht von einem Event zum anderen mitgeschleppt werden kann und ordentlich was hermacht. Derzeit besonders angesagt: die Rasse Pomeranian, auf Deutsch auch ganz schnöde Zwergspitz, Mit einem solchen Mini-Hund wurden bereits Promis wie Gwen Stefani und Mickey Rourke, Paris Hilton und Ozzy Osbourne gesehen.

Nun hat also auch Gina-Lisa Lohfink zugeschlagen, die sich durch Auftritte in Reality-TV-Sendungen wie "Adam und Eva" oder "Kampf der Realitystars" einen zweifelhaften Ruf angeeignet hat. Tragisch an der Geschichte ist, dass sich die 34-Jährige das Tier bei einer umstrittenen Münchner Hundehändlerin gekauft hat, wie PETA Deutschland bekannt gegeben hat. Für sie soll Gina-Lisa regelrecht Werbung gemacht haben – dabei bringt die Händlerin nach Informationen der Tierrechtsorganisation auch Welpen aus Ländern wie Russland oder Kasachstan nach Deutschland, um sie gewinnbringend zu verkaufen.

Illegaler Welpenhandel boomt – Gina-Lisa setzt falsches Zeichen

Jana Hoger ist Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA und steht BILD der FRAU immer wieder als Expertin in Sachen Tierschutz zur Verfügung. Zu dem Sachverhalt sagt sie:"Gina-Lisa setzt mit dem Kauf des Zwergspitzes von einer höchst umstrittenen Händlerin ein absolut falsches Statement und treibt den illegalen Welpenhandel damit nur noch weiter voran. Insbesondere Pomeranians werden derzeit massiv auf Internetportalen gehandelt. Viele von ihnen stammen aus tierschutzwidrigen osteuropäischen Zuchtstätten, werden ihren Müttern dort viel zu früh entrissen und dann ohne ausreichenden Impfschutz und Registrierung nach Deutschland gebracht. Oft leiden sie noch dazu wegen zuchtbedingter optischer Merkmale ein Leben lang."

Wie früh Tierbabys von ihren Müttern getrennt werden dürfen, lesen Sie hier.

Allein in den letzten sechs Monaten seien mehr als 222.280 Hunde auf Internetplattformen angeboten worden – ein Großteil der Tiere stammte aus dem illegalen Handel. Prominente Persönlichkeiten, Influencer und Influencerinnen wie Gina-Lisa müssten deshalb ein Zeichen gegen diese skrupellose Branche setzen, findet Jana Hoger, statt das Problem weiter zu verschärfen: "Die Verantwortlichen machen ein Multimilliarden-Geschäft mit der 'Ware Tier', während die Tierheime mit Vierbeinern überfüllt sind, die dringend ein Zuhause suchen." Zum Schluss macht die PETA-Expertin der Influencerin noch das versöhnliche Angebot, an der "Adopt, don’t shop"-Kampagne von PETA teilzunehmen.

Bisher hat sich Gina-Lisa Lohfink offenbar noch nicht zu den Vorwürfen von PETA geäußert. Hoffentlich tut sie es noch: Ein Zeichen zu setzen gegen illegalen Welpenhandel, wäre in der Tat ein starkes Signal und hätte vermutlich Wirkung!

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