Aktualisiert: 07.06.2021 - 22:23

Symptome und Behandlung Pollenallergie bei Hunden: Das können Sie tun!

Von der Redaktion

Eine Pollenallergie bei Hunden zu erkennen, ist gar nicht so leicht.

Foto: Getty Images/K_Thalhofer

Eine Pollenallergie bei Hunden zu erkennen, ist gar nicht so leicht.

Jeder zehnte Hund leidet an einer Pollenallergie, die für das Tier mindestens genauso unangenehm ist wie für uns Menschen. Wir verraten, wie Sie Ihrem Vierbeiner helfen können.

Wenn der Frühling naht, startet bei vielen auch der jährliche Heuschnupfen. Gräser und andere Pollen können nicht nur bei Menschen eine allergische Reaktion auslösen, sondern auch bei Tieren. Eine Pollenallergie bei Hunden zu bemerken, ist gar nicht mal so leicht.

Pollenallergie bei Hunden: So erkennen Sie die Symptome

Häufig sind die Allergie-Symptome bei Tieren recht unspezifisch. Sie reichen von Juckreiz, über eine triefende Nase bis hin zu kahlen Stellen am Fell. Häufig werden die Symptome mit einer Erkältung verwechselt und Allergien nicht gleich erkannt.

Hautausschlag, Atemprobleme und tränende Augen sind die häufigsten Symptome einer Heuschnupfenallergie bei Hunden. Falls Ihr Vierbeiner über einen längeren Zeitraum Schnupfen oder andere Symptome zeigt, sollten Sie Ihren Tierarzt zu Rate ziehen. Nur so kann eine mögliche Allergie diagnostiziert werden.

Diese Hunderassen sind besonders anfällig für Allergien

Immer mehr Tiere zeigen eine allergische Reaktion auf Pollen und Gräser im Frühjahr. "Eine Allergie ist bei Hunden wie bei Menschen auf eine fehlerhafte Reaktion des Immunsystems zurückzuführen. Gräser, Blüten und Pollen gelangen über die Schleim- und Atemwege in den Organismus des Hundes", schreibt der Haustier-Ratgeber josera.de.

Meist entwickeln Hunde eine Allergie erst im Laufe ihres Lebens, d.h. ab dem zweiten oder dritten Lebensjahr. Zwar können alle Hunde von Allergien betroffen sein, doch einige Rassen neigen öfter zu solchen Erkrankungen. Besonders Hunde mit einer kurzen Nase haben häufiger Probleme mit den Atemwegen. Folgende Rassen sind häufig von Allergien betroffen:

  • Möpse
  • Terrier
  • Golden Retriever
  • Deutscher Schäferhund
  • Shar-Pei
  • Bulldoggen
  • Labrador

So können Sie Heuschnupfen bei Hunden behandeln

Um Ihrem Vierbeiner so viel Leid wie möglich zu ersparen, können Sie ein paar Tricks anwenden, um die Allergie einzudämmen. Sie sollten prinzipiell versuchen den Kontakt mit Pollen und Gräsern zu vermeiden. Natürlich ist der tägliche Spaziergang für Ihren Hund ein Muss, doch schon die Wetterlage oder Tageszeit kann einen großen Unterschied machen.

Nach einem Regenschauer oder während der Morgenstunden ist die Pollenbelastung in der Luft besonders gering. Diese Zeiten können Sie für ausgiebige Spaziergänge und zum Lüften Ihrer Wohnung nutzen. Wichtig ist, dass Sie nach dem Gassigehen mögliche Überreste der Pollen von sich und Ihrem Hund entfernen.

Halten Sie am besten ein nasses Handtuch bereit, mit dem Sie die Pfoten und Schnauze Ihres Hundes nach dem Spazierengehen abwischen. Ebenso sollten Sie Ihre Kleidung von Pollen befreien, damit sich diese nicht in Ihren Möbeln festsetzen.

Bei Tieren mit längeren Haaren empfiehlt es sich außerdem, die Allergie mit regelmäßigen Bädern zu behandeln. Sie können auch das Fell Ihres Hundes kürzen, um dieses weniger anfällig für einen Pollenbefall zu machen.

Medikamente gegen Pollenallergie bei Hunden

Falls Tipps und Tricks nicht dabei helfen, den Gesundheitszustand Ihres Hundes zu verbessern, können Sie in Ansprache mit einem Tierarzt ein medikamentöse Behandlung erwägen. Seit einigen Jahren gibt es den Wirkstoff Lokivetmab, der den Juckreiz Ihres Hundes lindern kann.

Ebenso werden Desensibilisierungen für Hunde angeboten, die über mehrere Monate oder sogar Jahre andauert. Meist werden hierbei die Symptome Ihres Vierbeines gelindert, die Allergie jedoch nie gänzlich geheilt.

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