Aktualisiert: 31.05.2021 - 21:10

Ungeeignete Tennisbälle Mit diesem Zubehör sollte Ihr Haustier besser nicht spielen!

Von der Redaktion

So manches Spielzeug kann für Hund oder Katze gefährlich werden. Wir zeigen 10 Dinge, mit denen Sie Ihrem Haustier keinen Gefallen tun.

Foto: Getty Images/Kinga Krzeminska

So manches Spielzeug kann für Hund oder Katze gefährlich werden. Wir zeigen 10 Dinge, mit denen Sie Ihrem Haustier keinen Gefallen tun.

Mit Spielzeugen und anderen Haustier-Tools wollen Sie Ihrem Vierbeiner bestimmt etwas Gutes tun. Doch manchmal kann eine wohlgemeinte Geste das Gegenteil verursachen.

Auch wenn ausgelassenes Spielen die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Tier stärken, sollten Sie auf die richtige Wahl der Spielzeuge achten. Wir zeigen Ihnen Haustier-Zubehör, das für Ihr Tier gefährlich werden könnte.

10 Haustier-Gegenstände, die für Tiere gefährlich sein können

Ein hüpfender Ball oder ein schönes Halsband machen Ihr Haustier glücklich? Leider nicht immer. Bei uns erfahren Sie, warum diese Gegenstände negative Auswirkungen auf Ihr Haustier haben können und welche Alternativen Ihnen stattdessen zur Verfügung stehen.

1. Laserpointer

Katzenaugen sind wesentlich lichtempfindlicher als das menschliche Auge, weshalb Sie von der Benutzung eines Laserpointers besser absehen sollten. Scheint Ihre Katze das Lichtspiel zu genießen, können Sie auf unbedenklich Alternativen wie LED-Taschenlampen wechseln.

Jedoch raten viele Tierexpert:innen von dieser Art des Spielens ab, da hierbei nur der Sehsinn der Katze gefragt ist. "Grundsätzlich sind alle Spielzeuge und Haltungsbedingungen zu bevorzugen, die die Begebenheiten im natürlichen Lebensumfeld der Katze am besten imitieren", schreibt das Onlinemagazin Zooplus.de.

Ihre Katze erlebt beim Spiel mit dem Lichtpunkt keinerlei Erfolgserlebnisse, weshalb sie auch nach dem Spielen nervös und aufgebracht wirken kann. Um sie trotzdem zu belohnen, können Sie Ihrer Mietze im Anschluss ein Leckerli geben.

2. Tau-Spielzeug

Auch wenn ein Tau eines der beliebtesten Spielzeuge unter Hundehalter:innen ist, kann der harmlose Gegenstand für Tiere lebensgefährlich werden. 2019 berichtete eine amerikanische Hundehalterin über den tragischen Tod ihres Golden Retrievers. Dieser hatte Teile des zerstückelten Taus verschluckt, Tierärzte konnten den Vierbeiner trotz Notoperation nicht retten.

"Die Ärzte holten knapp einen Meter Seil aus dem Inneren des Hundes und mussten mehr als 30 Zentimeter beschädigtes Gewebe entfernen," berichtete die Hundehalterin damals in einem Facebook-Post.

Sogenannte Beißwürste können eine gute Alternative zu dem beliebten Spielzeug sein. Das robuste Material verhindert, dass Teile des Zubehörs verschluckt werden können und ist somit perfekt für Zerrspiele.

3. Tennisbälle

Auch wenn es naheliegend ist, einen Sportartikel als Hundespielzeug umzufunktionieren, sollten Sie besser darauf verzichten. Hundespielzeug-Hersteller achten bei der Produktion ihrer Spielzeuge auf artgerechte Materialien und Färbungen. Ein Tennisball hingegen wird aus einer imprägnierten Wolle-Nylon-Mischung gefertigt, die für Vierbeiner gefährlich werden kann.

Während des Kauens schleift die äußere Schicht des Tennisballs den Zahnschmelz Ihres Hundes Stück für Stück ab. Die Folgen können unter anderem akute Zahnschmerzen bei Ihrem geliebten Haustier sein.

Außerdem haben Tennisbälle nicht die richtige Größe für ein geeignetes Hunde-Spielzeug. Die Bälle können von großen Hunden sogar verschluckt werden. Deshalb muss das Ballspielen nicht gleich vorbei sein. In Tierfachgeschäften finden Sie zahlreiche Alternativen aus beispielsweise Naturkautschuk.

4. Katzenklos mit Türen

Ein Katzenklo ist fester Bestandteil in jedem Haushalt mit einer oder mehreren Katzen. Nicht nur Sie, auch Ihre Katze bevorzugt eine reinliche Umgebung, in der sie ihr Geschäft verrichten kann. Für ängstliche Samtpfoten sind Katzenklos mit einer Haube geeignet, jedoch bevorzugen die meisten Katzen eine offene Toilette.

In geschlossenen Katzenklos bilden sich schneller Gerüche, die auch Ihr Haustier als unangenehm empfindet. Verweigert Ihr Stubentiger die Benutzung Ihres jetzigen Modells, lohnt es sich verschiedene Varianten auszuprobieren.

5. Halsbänder mit Glöckchen

Halsbänder mit Glöckchen sollen Vögel vor Ihrer Katze warnen. Die Intention hinter dem Glöckchen ist sicher keine schlechte, jedoch kann das Halsband negative Auswirkungen auf die Gesundheit Ihrer Katze haben. Zudem gibt es keine Garantie, dass junge Vögel auf diese Weise vor Ihrer Katze geschützt werden.

Das ständige Bimmeln empfinden viele Vierbeiner als störend und kann auf Dauer dem Gehör schädigen. Außerdem stellen Halsbänder ein Risiko für Katzen dar, da sie sich draußen an Gebüschen strangulieren könnten oder bei der Fellpflege daran hängen bleiben können.

6. Dünnes Plastikspielzeug

Während Schadstoffe in Kinderspielzeugen stark reglementiert sind, ist die Zusammensetzung von Hundespielzeug gesetzlich nicht reguliert. Weiches, biegsames Plastik enthält meist Weichmacher, die für die Gesundheit Ihres Hundes gefährlich werden können.

Zudem können die günstigen Spielzeuge schnell kaputt gehen und Einzelteile von Ihrem Hund verschluckt werden. Wählen Sie stattdessen Zubehör aus Vollgummi, das auch nach wilden Spielen intakt bleibt.

7. Ultraschall-Zäune

Ultraschall-Zäune sollen das Tier auf dem eigenen Grundstück halten und es darauf trainieren, die häuslichen Grenzen zu erkennen. Doch tatsächlich kann der Hund keinen Zusammenhang zwischen Geräusch und unsichtbarerer Grenze ausmachen. Der Ultraschall ist für Ihren Vierbeiner dauerhaft zu hören und führt somit zu einem vehementen Störgefühl.

"Viele Hunde und Katzen erleiden dadurch Ohrenschmerzen oder werden davon sogar taub", schreibt yourdogmagazine.at über Ultraschall-Tiervertreiber. Statt Ihren Hund mit Störsignalen zu quälen, können Sie ihm mit Training und Geduld beibringen, bis wohin er sich frei bewegen darf.

8. Duftendes Katzenstreu

Ein Katzenklo kann an manchen Tagen ganz schön unangenehme Gerüche verbreiten. Parfümiertes Katzenstreu ist da jedoch nicht die richtige Lösung. Katzen besitzen einen wesentlich ausgeprägteren Geruchssinn als Menschen und empfinden das duftende Streu deshalb als irritierend.

Besser ist es, die Katzentoilette täglich zu reinigen und das Streu regelmäßig zu wechseln. Zudem sollte das Klo nach zwei Jahren ausgetauscht werden, da Ihre Katze mit häufigem Scharren Spuren am Boden der Toilette hinterlässt, in denen sich Urinstein und Kotreste absetzen können.

9. Krallenschutzkappen

Mietzen müssen ihre Krallen täglich schärfen, anderenfalls werden diese zu lang und stumpf. Manche Katzen nehmen dafür ausgerechnet das Lieblingssofa ihrer Besitzer. Krallenschutzkappen können vor lästigen Kratzspuren schützen, sind jedoch keine gute Art und Weise, Ihre Möbel zu verschonen.

Katzen können mit den Schutzkappen ihre Nägel nicht mehr komplett einziehen, auf Bäume klettern und auch sonst viele Dinge nicht mehr tun, die ein Katzenleben glücklich machen. Geben Sie Ihrer Katze stattdessen einen eigenen Ort, an dem sie in Ruhe ihre Krallen schärfen kann. Bei uns entdecken Sie schicke Katzenbäume – 5 moderne Modelle, die nicht nur Ihre Katze lieben wird.

10. Sprühhalsbänder

Die Tierschutzorganisation "Peta" warnt explizit vor sogenannten Sprühhalsbändern, mit denen Hunde erzogen werden sollen. Bellt der Hund beispielsweise, wenn die Tür klingelt, kann das Halsband auf Knopfdruck kaltes Wasser, Zitronenduft oder Stickstoff auf den Hund sprühen.

Eine Verbindung zwischen seinem Fehlverhalten und den unangenehmen Spritzen wird Ihr Hund nicht machen können. Er wird mit der Anwendung eines solchen Zubehörs immer gestresster werden, die Tierschutzorganisation warnt vor psychischer Belastung für die Vierbeiner. Mit klassischer Gegenkonditionierung können Sie Ihrem Hund beibringen, bei Klingeln an der Haustür nicht sofort loszubellen. Belohnen Sie ihn beispielsweise, wenn er keine Geräusche von sich gegeben hat.

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