Aktualisiert: 30.05.2021 - 21:12

Raubtier im Mini-Format So süß ist die gefährlichste Wildkatze der Welt!

Von Franziska Wohlfarth

Die Schwarzfußkatze sieht zwar putzig aus – doch zum Kuscheln ist sie nicht geeignet.

Foto: Getty Images/Mark Newman

Die Schwarzfußkatze sieht zwar putzig aus – doch zum Kuscheln ist sie nicht geeignet.

Die Schwarzfußkatze trägt den Titel der tödlichsten Wildkatze der Welt. Dass sie bei der Jagd erfolgreicher ist als Löwen und Tiger, sieht man der kleinen Mieze jedoch nicht an.

Wenn dieses putzige Fellknäuel unterwegs ist, können Tiger, Löwen und Leoparden einpacken: Denn die Schwarzfußkatze ist die tödlichste Katze der Welt. Laut der BBC hat sie bei der Jagd eine Erfolgsquote von etwa 60 Prozent. Im Vergleich: Der Gepard erlegt seine Beute in nur 40 Prozent der Fälle. Alles zu der putzigen Killer-Mieze.

Schwarzfußkatze: Das ist die tödlichste Katze der Welt

Vor dieser Katze ist kein Beutetier sicher: Die nachtaktive Mieze erlegt Kleinsäuger, fängt Vögel im Flug und erbeutet Reptilien mit links. Etwa 54 verschiedene Arten stehen auf dem Speiseplan der Schwarzfußkatze. Einige davon sind sogar größer als sie selbst. Die mutigen Tiere können mit einem gezielten Biss selbst Ziegen, Schafe und junge Giraffen töten. Menschen brauchen sich vor den erbarmungslosen Jägern nicht zu fürchten – wenn sie in die Enge getrieben werden, sind sie jedoch durchaus bereit, sich zu verteidigen.

Klein aber Oho!

Solche Jagderfolge würde man der Wildkatze zunächst nicht zutrauen, denn mit ihrem getupften Fell und ihren gestreiften Beinen erinnert sie viel mehr an eine Hauskatze, als an einen wilden Tiger. Dabei ist sie sogar noch kleiner als unser Stubentiger, und mit ihren etwa 1,5 Kilogramm zudem ein echtes Leichtgewicht.

Die nur 45 Zentimeter kurze Wildkatze treibt sich fast ausschließlich in den Savannen Südafrikas, Namibias und Botswanas herum. Einzelne Tiere sind auch in Simbabwe und im Süden Angolas anzutreffen. Allzu viel weiß man über die Fleischfresser jedoch nicht – denn die Katzenart wurde 2002 auf die Rote Liste der bedrohten Tierarten gesetzt.

Erbarmungslose Einzelgänger

Schwarzfußkatzen sind scheue Tiere, welche sich nur nachts oder bei Dämmerung aus ihrem Versteck heraustrauen. Bei ihren Streifzügen legen Sie eine Distanz von etwa acht Kilometern zurück. Das Revier einer weiblichen Wildkatze beträgt etwa 10 km² – die Männchen beanspruchen gerne mal das Doppelte an Fläche.

Ihre Territorien können sich zwar mit denen ihrer Artgenossen überschneiden, doch nichtsdestotrotz sind Schwarzfußkatzen Einzelgänger. Lediglich in der Paarungszeit zwischen September und Januar treffen Männchen und Weibchen aufeinander. Danach trennen sie sich direkt wieder, denn für die Aufzucht der drei bis vier Jungen sind die Mütter allein zuständig.

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Auch dieses Tier ist etwas ganz Besonderes: Das ist die jüngste Katzenrasse der Welt!

Wissen Sie, welches Tier das schnellste Lebewesen der Welt ist? Wir geben Ihnen einen Tipp: Es ist nicht auf vier Pfoten unterwegs!

Bei den Bildern der süßen Schwarzfußkatze bekommt man direkt Lust auf ein eigenes Haustier. Doch wenn man die Verantwortung für ein anderes Lebewesen übernehmen möchte, müssen die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen: So viel kosten Haustiere im Laufe ihres Lebens!

Alles rund um Katzen und andere Haustiere finden Sie auf unseren ausführlichen Themenseiten.

Quellen: haustiger.info; focus.de; welt-der-katzen.de; herz-fuer-tiere.de

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