Aktualisiert: 21.04.2021 - 22:15

Corona bei Hunden & Katzen Wie gefährlich ist die britische Mutation für Haustiere?

Von der Redaktion

Die britische Variante des Corona-Virus löste vermehrt schwere Krankheitssymptome bei Hunden und Katzen aus.

Foto: Getty Images/Martin Deja

Die britische Variante des Corona-Virus löste vermehrt schwere Krankheitssymptome bei Hunden und Katzen aus.

Die Corona-Mutation B.1.1.7 könnte für Haustiere gefährlicher sein als das bisherige Virus. Laut einer britischen Studie hat sich der Krankheitsverlauf der mit dem Virus infizierten Tiere seit Aufkommen der Mutation deutlich verändert.

Die britische Corona-Mutation B.1.1.7 ist möglicherweise gefährlicher für Haustiere als der Wildtyp. Einer britischen Studie zufolge kam es bei erkrankten Tieres bisher zu keinerlei Symptomen, das soll sich bei der neuen Variante nun geändert haben.

Britische Corona-Mutation: So gefährlich ist das Virus für Hunde und Katzen

In einer Tierklinik in der Nähe von London wurde Anfang des Jahres eine erhöhte Anzahl an Haustieren eingeliefert, die an einer schweren Herzmuskelentzündung (Myokarditis) litten. Die Prozentzahl stieg im Zeitraum von Dezember bis Februar von 1,4 Prozent auf 12,8 Prozent. Ein Zeitraum, in dem sich auch die britische Mutation B.1.1.7 im Land ausbreitete.

Erkrankte Tiere waren plötzlich inaktiv geworden, zeigten Appetitlosigkeit und litten an Kurzatmigkeit. Während der Untersuchung in der Tierklinik stellten die Tierärzte vermehrt Herzrhythmusstörungen sowie Wasseransammlungen in den Lungen der Tiere fest.

Hunde und Katzen wurden auf Corona-Virus getestet

Die Tierärzte der Klinik stellten einen Zusammenhang zwischen der Erkrankung der Tiere und einer Corona-Infektion ihrer Besitzer fest. In vielen Fällen waren die Besitzer der Tiere drei Wochen vor ihrer Erkrankung mit Corona diagnostiziert worden.

In einer weiteren Untersuchung testeten die Ärzte alle betroffenen Hunde und Katzen auf das Coronavirus. Bei drei der insgesamt elf getesteten Tiere konnte eine Infektion mit der Corona-Variante B.1.1.7 festgestellt werden.

Studie beweist: Corona-Mutation bei Katzen und Hunden nun auch mit Symptomen

Laut der britischen Studie hat sich der Krankheitsverlauf der mit dem Coronavirus infizierten Tieren seit der Mutation deutlich verändert. Zuvor wurden bei Haustieren keine bis milde Erkältungssymptome, beobachtet. Die Herzmuskelentzündung ohne vorherige Anzeichen einer Erkältung schließen auf ein erhöhtes Risiko für die Haustiere.

Die Ansteckung von Tier auf Mensch halten Wissenschaftler für unwahrscheinlich. Jedoch ist nicht auszuschließen, dass sich die Tiere bei ihren Besitzern ansteckten. Deshalb sollten Haustierbesitzer während einer Infektion vorsichtiger mit Hunden oder Katzen umgehen.

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Das bedeutet auch, dass die Preise für Haustiere während Corona enorm gestiegen sind.

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