Aktualisiert: 16.04.2021 - 22:31

Seltene Art Der Kölner Zoo freut sich über Nachwuchs im Antilopen-Gehege

Von Franziska Wohlfarth

Der Kölner Zoo darf sich über Antilopen-Nachwuchs freuen!

Foto: dpa/Alexander Sliwa

Der Kölner Zoo darf sich über Antilopen-Nachwuchs freuen!

Die Weißnacken-Moorantilopen gelten in ihrer Heimat als bedroht. Umso erfreulicher ist es, dass im Kölner Zoo ein männliches Jungtier dieser Art zur Welt gekommen ist.

Die Antilopen-Herde im Kölner Zoo hat Zuwachs bekommen: Bei den Weißnacken-Moorantilopen ist am Ostersonntag ein männliches Jungtier zur Welt gekommen.

Antilopenbaby: Der Kölner Zoo freut sich über Nachwuchs

In ihrer Heimat, dem Sudan, gelten die Weißnacken-Moorantilopen als stark gefährdet. Um 1980 lebten noch etwa 30.000 Tiere dieser Art am Weißen Nil. Expert:innen schätzen den derzeitigen Bestand auf mittlerweile nur noch 5.000 Tiere. Grund für die Ausrottung ist die Bejagung und Zerstörung ihres Lebensraumes. Die Weltnaturschutz-Union (IUCN) führt die seltenen Tiere bereits auf der Roten Liste.

Institutionen wie der Kölner Zoo versuchen diesem abnehmenden Trend entgegenzuwirken – und das mit Erfolg! Am Ostersonntag ist dort ein männliches Jungtier auf die Welt gekommen.

Nur drei deutsche Zoos halten die seltenen Tiere

Auch der Leipziger Zoo und der Serengeti-Park im niedersächsischen Hodenhagen halten die seltenen, grazilen Tiere. Die Eltern des Jungen stammen ursprünglich sogar aus diesen beiden Zoos. Sie bewohnen seit 2019 das Antilopengehege in Köln und haben bereits 2020 für Nachwuchs gesorgt.

Die Jungtiere tragen anfänglich eine einheitliche gelblich bis braun-rote Fellfarbe. Mit der Geschlechtsreife bekommen die männlichen Tiere dann ein dunkleres, fast schwarzes Fell mit ausgeprägten Musterungen. Das der Weibchen bleibt gleich. Ausgewachsen erreichen sie eine Schulterhöhe von 80 bis 105 Zentimeter und ein Gewicht von 60 bis 120 Kilogramm.

Und auch der Frankfurter Zoo sorgt für den Erhalt einer seltenen Art: Dort schlüpfte Ende März das 50. Kiwi-Küken!

Dass die Zoos aufgrund des anhaltenden Lockdowns geschlossen haben, ist ärgerlich. Doch auch die Tiere kämpfen mit Einsamkeit und Langeweile. Diese Schimpansen kommunizieren deshalb per Videoanruf.

Auf tierische Unterhaltung müssen Sie trotz Corona nicht verzichten: Auf Twitch kann man Tiere im Livestream beobachten.

Im Zoo gehören Affen ja irgendwie dazu. Aber im eigenen Zuhause? Sind Affen als Haustiere ein absolutes No-Go? Was eine Expertin dazu sagt.

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