Aktualisiert: 09.03.2021 - 21:59

Verspielt oder verschmust? Acht Fellfarben und was sie über den Charakter Ihrer Katze aussagen

Von Franziska Wohlfarth

Jede Fellfarbe steht für andere Eigenschaften. Erkennen Sie Ihre Katze in den Beschreibungen wieder?

Foto: Getty Images/skynesher

Jede Fellfarbe steht für andere Eigenschaften. Erkennen Sie Ihre Katze in den Beschreibungen wieder?

Ob schwarz, rot, getigert, braun oder weiß: Jede Katze ist einzigartig und anders. Doch ein gewisses Charakterschema lässt sich dennoch erkennen. Eine amerikanische Studie zeigt, dass die Fellfarbe durchaus etwas über die Persönlichkeit einer Katze aussagt.

Wer einmal etwas Zeit mit Katzen verbracht hat, weiß: Sie alle haben ihren eigenen, komplexen Charakter. Die eine mag es lieber verschmust und faul, die andere kann gar nicht genug herumtollen und wieder eine andere möchte einfach ihr eigenes Ding durchziehen. Nun hat eine Studie der tiermedizinischen Fakultät der Universität von Kalifornien (UC) kürzlich herausgefunden, dass die Fellfarbe einen großen Einfluss auf den Charakter der Stubentiger hat. Wir verraten Ihnen, was die Fellfarbe über Ihre Katze verrät.

Fellfarbe von Katzen: Das sagt sie über den Charakter aus:

1. Klassischer Stubentiger

Die klassischen braun-getigerten Katzen sind echte Entdecker. Ihre Abendteuerlust, Offenheit und Neugier verschlägt sie oft in waghalsige Situationen – behalten Sie Ihre Mieze also immer gut im Auge. Doch obwohl Katzen mit dieser Fellfarbe eher Einzelgänger sind, sind sie anderen Katzen gegenüber offen und sozial gestimmt.

2. Dreifarbige Glückskatzen

Dreifarbige Katzen sind dafür bekannt, Glück zu bringen. Und sie machen ihrem Namen alle Ehre: Katzen mit dieser außergewöhnlichen Musterung sind verspielt und energiegeladen. Dafür sind sie allerdings auch leicht reizbar. Wenn Ihre Grenzen nicht respektiert werden, können diese Katzen schnell zickig werden. Achten Sie also auf die Körpersprache Ihrer Katze und lassen Sie Ihr ab und an auch ihren Freiraum.

3. Schwarze Unglücksbringer?

Warum gibt es so viele schwarze Katzen im Tierheim? Der Aberglaube, dass schwarze Katzen Pech bringen, stammt ursprünglich aus dem Mittelalter – die hübschen Katzen mit der mystischen Fellfarbe wurden als heidnische Wesen verteufelt. Wer sich in der Nähe einer dieser Katzen befand, wurde häufig der Hexerei beschuldigt, weshalb ihnen bewusst aus dem Weg gegangen wurde. Dieser Aberglaube der unglücksbringenden schwarzen Katze hält sich bis heute, weshalb die bezaubernden Wesen es bei der Adoption besonders schwer haben.

Fremden gegenüber sind schwarzen Katzen oft scheu und misstrauisch, weshalb sie oft als wild und unsozial abgestempelt wird. Hat man aber erstmal Vertrauen zu ihnen aufgebaut, sind sie verschmust, anhänglich, offen und loyal. Sie genießen die Gesellschaft ihrer Bezugspersonen und können von den regelmäßigen Streicheleinheiten gar nicht genug bekommen.

4. Feurig rot

Es ist kein Zufall, dass Garfield rot-getigert ist: Denn Katzen mit dieser Fellfarbe scheinen einen besonders ausgeprägten Appetit zu haben. Dazu sind sie auch noch sehr soziale Wesen: Sie genießen die Nähe ihres Dosenöffners, sind sehr menschenbezogen und "unterhalten" sich auch äußerst gerne mit ihren Besitzer*innen. Durch diese besondere Bindung und ihrer verspielten Art, kann man roten Katzen besonders leicht Tricks beibringen.

5. Besonders anmutig: Graue Katzen

Mit ihrem eleganten, glänzenden Fell, wirken graue Katzen unnahbar. Ihr stolzierender Gang und ihre besitzergreifende Art lassen vermuten, dass graue Katzen arrogante und selbstsüchtige Wesen sind. Doch tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Sie sind äußerst verspielt, neugierig und fürsorglich. Sie sehen sich nicht als Herrscher ihres Reichs, sondern viel mehr als Bewacher dieses.

6. Weiße Unschuldslämmer

Anders als ihre schwarzen Artgenossen, haben weiße Katzen im Tierheim sehr gute Vermittlungschancen. Denn sie sehen nicht nur besonders elegant aus, sondern sollen dazu auch noch Glück bringen. Doch auch wenn man den Aberglaube einmal beiseite schiebt, sind weiße Katzen eine echte Bereicherung: Mit ihrer ruhigen, verschmusten und ausgeglichenen Art, sind sie die idealen Gefährten für ältere und weniger aktive Menschen.

7. Braune Schoko-Katzen

Schoko-Katzen sind ganz besonders intelligent und verspielt, weshalb sie ganz besonders viel Beschäftigung brauchen. Wenn Ihnen etwas nicht gefällt, dann machen Sie mit lautem Miauen auf sich aufmerksam und setzen, wenn nötig, auch mal ihre Krallen ein.

8. Außergewöhnliche Maske: Point-Katzen

Point-Katzen sind Teilalbinos, das heißt die Fellfarbe entwickelt sich nur an den kühlsten Körperstellen: Gesicht, Ohren, Beine und Schwanz. Der Rest des Fells ist normalerweise eierschalen-weiß. Katzen mit dieser Fellfarbe sind ganz besonders anhänglich – dabei ist ihre Aufmerksamkeit selektiv und sie lassen nur ihre Lieblingsmenschen an sich heran. Ihr Charakter ist dem eines Hundes am Ähnlichsten: So haben Sie beispielsweise am wenigsten Probleme damit, an der Leine zu laufen.

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Egal welche Farbe: Katzen sind einzigartige Wesen, die jeden Haushalt bereichern. Wenn Sie sich auch einen Stubentiger in Ihre Familie holen wollen, dann sollten Sie Ihre Wohnung zuvor katzengerecht einrichten. Darauf sollten Sie achten!

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