Aktualisiert: 24.06.2020 - 22:05

Django aus Bulgarien Reise-Influencerin nimmt sich eines Straßenhundes an und entdeckt Schreckliches

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In Bulgarien trifft Debi Flügge auf den kleinen Straßenhund Django. (Beispielbild)

Foto: iStpck/DimaBerkut

In Bulgarien trifft Debi Flügge auf den kleinen Straßenhund Django. (Beispielbild)

Als Reise-Bloggerin ist Debi Flügge immer viel auf Achse. Vor kurzen verschlug es sie mitsamt ihres Freundes und ihrer Familie nach Bulgarien. Dort traf sie auf den kleinen Streuner Django.

Von Anfang an zeigte sich Django Debi gegenüber zutraulich. Der Straßenhund wich kaum von der Seite der 28-jährigen Mainzerin, die den Vierbeiner mit jeder Menge Aufmerksamkeit, Leckereien und Zuwendung überschüttete.

Die Reise-Influencerin kümmert sich um den Straßenhund

Dass die junge Frau den Hund nicht einfach in Bulgarien seinem Schicksal überlassen wollte, stand für sie schnell fest. Doch da sie ihres Berufs wegen aus viel auf Reisen ist, konnte sie selbst dem Rüden kein langfristiges Zuhause bieten. Um dem Streuner trotzdem die Möglichkeit eines fürsorglichen Zuhauses zu geben, brachte die Influencerin den Hund zu einem Tierarzt.

Der Arzt diagnostizierte Django bei der Untersuchung Herzwümer. Ein Schock für Debi. "Kleine Herzwürmer kann man medikamentös behandeln. Bei großen sind seine Lebenschancen nicht so gut", so die Mainzerin in einem emotionalen Statement auf ihrem Instagram-Account. Außerdem entdeckte der Tierarzt ein Projektil im Körper des Vierbeiners, vor einiger Zeit muss jemand auf den Straßenhund geschossen haben.

Django ist noch nicht bereit dazu, adoptiert zu werden

Dass Django noch nicht vollkommen bereit dazu ist, einfach adoptiert zu werden, zeigt auch sein Verhalten anderen Hunden gegenüber. Die eigentlich so anschmiegsame Fellnase zeigt sich im Umgang mit seinen Artgenossen und Fremden nicht von seiner besten Seite.

Kurz bevor Debi ihre Heimreise nach Deutschland antreten konnte, entschloss sie sich dazu, den Rüden für's Erste in eine Auffangstation zu geben: "Ich heule auch gefühlt den ganzen Tag, einfach, weil es mir so leid tut. Aber wir haben das Beste gemacht für ihn und er muss sich erst mal sozialisieren", lässt sie schweren Herzens in ihrer Instagram-Story verlauten.

In der Auffangstation wird Django medizinisch betreut, lernt, mit anderen Hunden klarzukommen und wird kastriert. Davon erhofft man sich ein weniger dominantes Verhalten von Seiten des Rüden. Wenn alles so läuft wie geplant, können Debis Bruder und dessen Freundin den bulgarischen Straßenhund aufnehmen, so die 28-jährige.

Neben Django hoffen auch viele andere Hunde auf ein liebevolles Zuhause für immer. So auch Leo. In unserem Video stellen wir Ihnen den fünf Jahre alten Schäferhund-Husky-Mischling vor:

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