Aktualisiert: 12.06.2020 - 21:57

Ohne Futter oder Wasser Herzlose Tat: 3 Monate alter Husky-Welpe wird eiskalt an Raststätte ausgesetzt

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Mit nur 3 Monaten wurde Husky-Welpe Sky von seinen Besitzern an einer Autobahnraststätte ausgesetzt. (Beispielbild)

Foto: imago images / Panthermedia

Mit nur 3 Monaten wurde Husky-Welpe Sky von seinen Besitzern an einer Autobahnraststätte ausgesetzt. (Beispielbild)

Hunde sind bekanntermaßen die besten Freunde des Menschen und wirklich treue Gefährten. Für ihre Herrchen und Frauchen würden die loyalen Tiere wirklich alles tun. Umso schockierender ist es, wenn Menschen diese Hingabe nicht zu schätzen wissen.

Kaum drei Monate alt war der Husky-Welpe Sky, als sich der kleine Vierbeiner an einer Autobahnraststätte in der Nähe von Dessau wiederfand. Dort hatten seine Besitzer den jungen Hun ohne Wasser oder Futter zurückgelassen. Wie so viele andere Hunde auch, wurde Sky eiskalt ausgesetzt.

Der ausgesetzte Husky-Welpe ist auf sich allein gestellt

Es ist unklar, wie lange der kleine Husky-Welpe ohne Futter oder Wasser an der Raststätte ausharren musste, bis eine Frau sich seiner annahm. Wie "RTL.de" berichtete, wartete die Frau eine lange Zeit mit dem Hund auf die Rückkehr seiner Besitzer. Allerdings ohne Erfolg. "Die hatten sich längst aus dem Staub gemacht", vermutet sie. Nachdem endgültig klar war, dass das Warten auf die Besitzer vergeblich war, brachte die Finderin Sky ins Tierheim Dessau. Dort wurde der kleine Hund, mit dem das Schicksal es bisher nicht gut meinte, ärztlich untersucht.

Tierpflegerin Janina Wiegold erinnert sich, dass Sky eingeschüchtert und verängstigt gewesen sei, als er im Tierheim aufgenommen wurde. Die Gründe, aus denen Sky ausgesetzt wurde, sind unklar. 2000 Euro kostet die Anschaffung eines Husky-Welpen. Ob die Besitzer mit dem Tier überfordert waren oder ob die niedliche Fellnase von illegalen Tierhändlern stammt, kann nur vermutet werden und entschuldigt solch eiskaltes und herzloses Verhalten einer kleinen Hundeseele gegenüber nicht im geringsten.

Immer mehr Tier landen im Tierheim

Das herzzerreißende Schicksal von Sky ist leider kein Einzelfall. Tragödien wie diese passieren in Deutschland immer noch viel zu häufig. Jährlich werden hunderte Tiere ausgesetzt. Dabei ist in Paragraph 3 des Tierschutzgesetz festgelegt, dass es "verboten ist, ein im Haus, Betrieb oder sonst in Obhut des Menschen gehaltenes Tier auszusetzen oder es zurückzulassen, um sich seiner zu entledigen oder sich der Halter- oder Betreuerpflicht zu entziehen". Bei Missachtung können Geldstraßen von bis zu 25000 Euro fällig werden. Sollte das Tier sein Leben verlieren, weil es in Gefahr gebracht wurde, drohen den Tätern Freiheitsstrafen von bis zu 3 Jahren. Die Täter werden jedoch in den seltensten Fällen gefunden.

Für Sky geht es bergauf

So dramatisch und hoffnungslos Skys Leben begonnen haben mag – für die niedliche Fellnase hat sich alles zum Besseren gewendet! Fast 4000 Anfragen erreichten das Tierheim, nachdem sie Skys Schicksal auf Facebook teilten. Es bleibt zu hoffen, dass Sky in seiner neuen Familie ein Zuhause für immer findet.

Skys Schicksal teilt auch Terrier-Mischling Luca. Doch bisher wartet der niedliche Vierbeiner vergeblich auf Menschen, die ihn aufnehmen wollen.

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