15.08.2019

Von Tierarzt gerettet Zu dick! 79-Kilo-Hund sollte eingeschläfert werden – jetzt wiegt er weniger als die Hälfte

So gesund und fröhlich wie dieser Hund kann Kai jetzt auch wieder über die Felder streunen. Fast wäre er eingeschläfert worden...

Foto: iStock/cirano83

So gesund und fröhlich wie dieser Hund kann Kai jetzt auch wieder über die Felder streunen. Fast wäre er eingeschläfert worden...

Ein herzloser Hundebesitzer überfütterte erst seinen Hund, will den Koloss dann loswerden. Doch der Tierarzt bewahrt Kai vor dem Tod und findet für ihn ein neues Zuhause.

Manche Menschen verwechseln Liebe mit Mästen oder sind mit der Verantwortung für ein Tier schlichtweg überfordert. Ein Hundebesitzer in Kanada überfütterte konsequent und gnadenlos seinen Golden Retriever. Als der dann fast 80 Kilo wog, wollte das überforderte Herrchen den Riesenhund in der Tierklinik einschläfern lassen. Doch Kai hatte Glück: Der Tierarzt weigerte sich und wandte sich an Misfits of Alberta Animal Rescue. Die Tierschützer sollten ein neues Zuhause für den Hund finden. Und so traf der Wonneproppen auf seine Retterin Pam Heggie – und die wunderbare Liebes- und Erfolgsgeschichte konnte beginnen. Innerhalb eines Jahres schaffte es sein Frauchen, dass Kai mehr als die Hälfte seines Gewichts verlor! Fabelhafte, gesunde 33 Kilo wiegt der freundliche Hund jetzt. Den Weg dieser unglaublichen Verwandlung kann man auf dem Facebook-Seite "This is Kai" nachlesen und mitverfolgen.

Wie alles begann – Kai wog fast 80 Kilo, als er eingeschläfert werden sollte

Pam Heggie konnte es am Anfang kaum glauben, als sie den riesigen, massigen Fellberg sah. "Seine Ausmaße waren wirklich unfassbar. Das kommt auf den Bildern gar nicht so rüber, wie gigantisch Kai war und wie schwer ihm die paar Stufen fielen", erinnert sich die Hundemama in einem Interview mit dem Online-Magazin "Bored Panda". Kai brauchte mit seinem irren Umfang ganze 20 Minuten, um die wenigen Stufen bei Pam hoch in sein neues Heim zu schaffen.

Ein langer Weg für Kai und sein neues Frauchen begann

Der trotz all seines Gewichts lebensfrohe Retriever wurde auf eine strenge Diät gesetzt und begann mit einer Wassertherapie, um seine Beine zu stärken und endlich Ausdauer aufzubauen. Pam fing an, dreimal am Tag mit Kai spazieren zu gehen. "Zuerst konnte er nur ein paar Schritte gehen, bevor er sich ausruhen musste. Also gingen wir dreimal am Tag sehr kurze Strecken." Aber Kai gab auch nicht auf.

Und nach hartem Training war die süße Fellnase auch mal ordentlich platt:

Die harte Arbeit zahlte sich aus

In kleinen Schritten ging es für Kai weiter und weiter. Es dauerte fast ein Jahr, aber es gelang ihm, 46 Kilo abzunehmen und ein normaler, gesunder und glücklicher Hund zu werden.

Happy End für Kai und Pam

Und aus anfänglichem Mitleid wuchs eine große Liebe. Während Pam ihn zuerst nur zur Pflege hatte, entschied sie sich schließlich, Kai zu adoptieren. Unter diesem Facebook-Post steht: "Des einen Müll ist des anderen Schatz."

Pam gibt trotz allem Kais früheren Besitzern keine Schuld. Power-Worte einer Power-Frau: "Ich glaube nicht daran, Menschen zu verurteilen. Ich glaube dafür aber, dass es unsere Aufgabe als Tierpfleger ist, Tieren zu helfen, so gesund wie möglich zu sein. Das sind wir ihnen schuldig. Wir sollten eher Menschen darin schulen, wie sie für ihre Tiere sorgen sollen, als sie zu verurteilen oder zu beschuldigen."

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Genauso unglaublich: Dieser gesunde Hund sollte eingeschläfert werden – auf Wunsch der Besitzerin.

Dann lieber diese süßen Fotos: Hunde beim Frisör – zuckersüß und top gestylt.

Und Achtung, liebe Hundebesitzer, das bloß nicht an die Lieblinge verfüttern: Fressnapf ruft Hundefutter zurück!.

Mehr interessante Informationen finden Sie auf unserer Themenseite Haustier.

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