04.04.2017

Brutaler Trend Was für eine Tierquälerei: Küken zu Ostern bunt gefärbt

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In Kisten werden die gefärbten Küken zum Markt gefahren.

Foto: imago

In Kisten werden die gefärbten Küken zum Markt gefahren.

Das Phänomen ist nicht neu, aber wird dürfen nicht weggucken: In Asien verramschen Straßenhändler zu Ostern gefärbte Küken als Spielzeug.

Verängstigt piepsen die Küken in der Holzkiste vor sich hin. Eng aneinandergequetscht. Passanten greifen neugierig nach ihnen. Tierschützer sind entsetzt: „Die Küken werden mit Farbe übergossen oder die Farbe wird schon ins Ei injiziert, damit das Gefieder pink, gelb, lila oder grün leuchtet“, sagt Lea Schmitz, Pressereferentin beim Deutschen Tierschutzbund. „Sie müssen als Deko-Objekt herhalten, ein grausamer Trend.“

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Lebende Küken als Dekoration

Auf asiatischen Märkten sind die bunten Küken gerade ein Renner. Kinder wollen sie unbedingt zum „Spielen“ haben – nach ein paar Tagen werden die kleinen Vögel dann einfach weggeworfen. Wie „altes Spielzeug“ eben

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Droht dieser Tierqual-Wahnsinn auch in Deutschland? Expertin Schmitz glaubt das nicht: „Die Tierschutzvorschriften sind bei uns strenger als in Südostasien – und hier würden vermutlich auch die Verbraucher sofort auf die Barrikaden gehen.“

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