Aktualisiert: 05.03.2021 - 16:12

Kletterbaum & Wasserspiele 10 Tipps, mit denen Sie Ihre Katze glücklich machen

Von der Redaktion

Mit unseren Tipps machen Sie Ihre Katze noch ein Stück glücklicher!

Foto: Getty Images/Roman Studio

Mit unseren Tipps machen Sie Ihre Katze noch ein Stück glücklicher!

Der Lockdown ist auch für unsere Haustiere eine ungewohnte Situation. Insbesondere Katzen kommen mit der plötzlich ständigen Anwesenheit ihrer menschlichen Mitbewohner nicht immer so gut klar. Wie Ihre Katze trotzdem bei Laune bleibt, zeigen wir Ihnen hier.

Wegen des Lockdowns sind viele Katzenbesitzer öfter Zuhause als gewohnt. Das kann für Katzen unangenehm sein, da sie bis zu 16 Stunden am Tag schlafen und ihr Reich auch ganz gerne einmal für sich haben. Vielleicht ist Ihr Vierbeiner daran gewöhnt, sich gerade in den Morgenstunden auszuruhen. Da kann die ungewohnte Action in der Wohnung störend sein. Doch mit unseren 10 Tipps, machen Sie Ihre Katze wieder glücklich.

So wird Ihre Katze glücklich: 10 Tipps

Natürlich wollen Sie nur das Beste für Ihr Haustier. Doch das kann manchmal auch bedeuten, dass Sie ihm Platz für Rückzugsmöglichkeiten geben. Besonders Katzen sind eigenständige Tiere und brauchen Ruhephasen.

Das soll nicht bedeuten, dass Sie nicht mit dem ein oder anderen Trick mehr Schwung in das Leben Ihrer Katze bringen können. Wir zeigen, wie es funtioniert.

1. Schaffen Sie Rückzugsorte

Katzen lieben ungewöhnliche Schlafplätze. Oft suchen sie sich offene Schublade, Pappkartons oder Schränke für ihr Nickerchen. Sie können Ihrer Katze dabei helfen, indem Sie öfter mal die Schublade offen lassen und diese mit einem Handtuch oder einem Kissen noch gemütlicher machen.

2. Seien Sie für Ihre Katze da

Auch wenn Rückzug ein wichtiger Teil des Katzenlebens ist, ist diese auch auf Zuneigung und Aufmerksamkeit angewiesen. Für eine enge Beziehung mit Ihrem Haustier sollten Sie sich die Zeit nehmen, um mit ihm zum spielen, zu bürsten oder einfach neben ihm zu sitzen.

Katzen gewöhnen sich schnell an das Miteinander mit Menschen und sollten darauf auch nicht während Ihrer Abwesenheit verzichten sollen. Falls Sie also ein paar Tage in den Urlaub fahren, sollten Sie darauf achten, dass sich eine bekannte Person Zeit für Ihren Vierbeiner nimmt.


3. Bieten Sie Klettermöglichkeiten

Besonders wenn Ihre Katze nicht die Möglichkeit hat, draußen zu toben, sollten Sie in Ihrer Wohnung Klettermöglichkeiten schaffen. Diese sind nicht nur eine schöne Beschäftigung für Ihre Katze, sondern auch ein Werkzeug, an dem sie sich die Krallen schärfen kann.

Mit Kletterbäumen trainieren Katzen ihre Muskeln und bleiben so fit und gesund. Dafür müssen Sie nicht unbedingt ein brandneues Modell kaufen, sondern können dieses auch selber basteln.

4. Katzen lieben Fensterplätze

Sie sitzen im Zug gerne am Fenster? Selbes gilt für Ihre Katze! Besonders Hauskatzen lieben es stundenlang aus dem Fenster zu schauen und das unbekannte Geschehen zu beobachten.

Richten Sie Ihrer Katze also einen gemütlichen Platz an der Fensterfront ein und erleichtern Sie ihr das das Heraufspringen zum Beispiel mit einem Wandregal.

Für besonders viel Action können Sie vor dem Fenster eine Wasserschale für Vögel aufstellen. Damit wird ihrer Katze bestimmt nie langweilig.

5. Giftige Pflanzen können gefährlich werden

Pflanzen sind per se keine schlechte Idee. Auch Katzen wissen etwas Grün in der Wohnung zu schätzen. Doch bestimmte Pflanzenarten können für Katzen giftig sein.

Verzichten Sie also besser auf Amaryllis, Aloe Vera, die meisten Lilienarten, Gemeiner Efeu und Philodendron, wenn Sie keine Vergiftung riskieren wollen. Eine Übersicht gibt's hier: Vorsicht: Diese Zimmerpflanzen sind giftig für Katze, Hund und Co

6. Nutzen Sie Ihren Balkon als Katzenparadies

Für viele ist ein eigener Garten leider keine Option. Doch darunter sollte Ihre Katze nicht leiden. Falls Sie einen Balkon oder eine Terrasse haben, sollten Sie diesen katzenfreundlich gestalten.

Den Vierbeinern tut es gut an der frischen Luft zu sein und die Welt außerhalb der eigenen vier Wände zu erkunden. Falls Ihre Katze besonders neugierig ist, sollten Sie besser ein Netz um Ihren Balkon spannen, um zu vermeiden, dass Ihre Katze sich aus dem Staub macht.

7. Wasserspiele sind ein Katzenhit

Auch wenn Katzen wasserscheue Tiere sind, finden Sie Wasser sehr interessant. Besonders wenn dieses sie nicht selber berühren muss. Kleine Wasserplätze oder Wandbrunnen können schöne Beschäftigungen für Ihre Katze sein.


8. Ihre Katze will kratzen

Durch ausgiebiges Kratzen schärft Ihre Katze die Krallen. Es ist ein Urinstinkt, der wichtig für Ihren Vierbeiner ist. Schaffen Sie also genügend Möglichkeiten, die zum Kratzen einladen.

Naturfaserteppiche sind besonders beliebt. Falls Sie Ihre eigenen Möbel schonen wollen, können Sie ebenso einen Katzenbaum aufstellen oder Wellpappe oder ein Seil aus Naturfasern für Ihr Haustier bereitstellen.

9. Richten Sie eine Katzentoilette ein

Manchmal kann die Katzentoilette ganz schön viel Dreck machen. Katzenstreu kann sich unschöner Weise im ganzen Haus verteilen, wenn Sie die Toilette nicht richtig platzieren.

Um ungewollten Dreck zu reduzieren können Sie ein abgeschlossenes Katzenklo integrieren. Dieses können Sie zum Beispiel in einen Schrank stellen und einen Abtreter vor der Toilette platzieren. So bleibt der Großteil des Katzenstreus an der Matte hängen und verteilt sich nicht in der restlichen Wohnung.

10. Auch Ihre Katze wird älter

Ihre Katze ist nicht mehr ganz so oft für Spiele zu haben und hat weniger Appetit als zuvor? Das muss nicht bedeuten, dass es ihr schlecht geht, sondern einfach, dass sie älter wird.

Mit dem Alter lässt auch die Aktivität der Katze nach, sie wird ruhiger und schläft mehr. Sollten Sie jedoch starke Wesensveränderungen, glanzloses Fell oder Beschwerden beim Kauen beobachten, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Ein regelmäßiger Check kann Krankheiten verhindern und ein langes Katzenleben garantieren.

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