10.10.2016

Hundeliebe Heute ist Welthundetag: Es ist so schön, dass es euch gibt!

Der Hund - der beste Freund des Menschen - ist nur eines von zahlreichen großartigen Haustieren!

Foto: iStock/christingasner

Der Hund - der beste Freund des Menschen - ist nur eines von zahlreichen großartigen Haustieren!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht – sagte schon Heinz Rühmann. Und der gestrige Welthundetag ist genau richtig, um sich daran zu erinnern!

Heute ist Welthundetag. "Was soll denn das?" – mag sich manch einer fragen. Und richtig: Kein Hund würde auf so einen Tag wert legen. Dafür sind diese großartigen Vierbeiner viel zu selbstlos. Aber uns Zweibeinern sollte dieser Tag einmal mehr klar machen, welche Bedeutung Hunde für jeden einzelnen, aber auch für die Gesellschaft haben können...

Hunde sind gut für die Seele

Hunde sind sensible Wesen, nicht nur im Aufspüren der nächsten Nahrungsquelle. Sie können laut wissenschaftlicher Berichte Gesichter "lesen", Depressionen lindern und Krankheiten bessern. Sie können fühlen, wenn es ihrem Lieblings-Menschen nicht gut geht und suchen intuitiv Körperkontakt. Ihre Ohren haben schon so viele Sorgen gehört und nie würden sie sie weiter erzählen. Ihnen kann man Sünden beichten, Fehler eingestehen, sein Herz ausschütten oder sagen, dass Mami eine doofe Kuh ist.

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Hunde entschleunigen

Ein Hund, der ausgelassen auf der Wiese herumtollt, er kennt keine Sorgen, er kennt keinen Kummer, er kennt kein gestern und kein heute. Er hat keinen Zeitdruck und kein Ziel. Er kennt keine Verpflichtungen und lebt einfach in den Tag hinein. Aufstehen, Gassi gehen, Fressen, schlafen, Gassi gehen, schlafen... Wie sehr ich ihn beneide.

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Und manchmal, wenn ich zwischen Abgabeterminen, Buchhaltung, Besorgungen und all dem anderen Kram, der meinen Tag bestimmt, nicht mehr weiß, wo ich anfangen soll – dann nehme ich mir meinen Hund und mache erst einmal einen ausgiebigen Spaziergang. Danach geht mit Sicherheit alles leichter von der Hand.

Hunde verzeihen alles

Wie jeder Hunde-Besitzer habe auch ich Tage, an denen meine Geduld noch in den Federn liegt, während ich bereits den ersten Spaziergang machen muss. Es nieselt, es ist kalt und ich habe keine Lust. Wenn ich dann herrisch an der Leine zerre oder unwirsch zu mehr Tempo ermahne, schickt sich mein Vierbeiner oft drein. Geht es schneller? Nein. Aber spätestens im Fahrstuhl auf dem Weg nach oben lassen mich die runden Hunde-Augen wissen, dass alles OK ist.

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Hunde schaffen Verbindungen

Zwei meiner besten Freundinnen habe ich über meinen ersten Hund kennengelernt. Während Ute ihre Tochter Thea in der Kinderkarre schob, stibitzte sich Anton das Rosinenbrötchen der Kleinen. 15 Jahre später ist Thea ein hübscher Teenager, der den Verlust gut verkraftet hat und Ute und ich enge Freundinnen. Inga und ihrer Hündin Jordi lief ich Spaziergang immer wieder über den Weg und wir beschlossen irgendwann ihn gemeinsam zu machen. Heute gibt es beide Hunde leider nicht mehr, aber wir sind geblieben.

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Jeden Tag treffe ich Menschen, mit denen ich ins Gespräch komme. Hundebesitzer unterscheiden sich da nicht so sehr von Eltern. Wir plaudern auf einem gemeinsamen Spaziergang, tauschen uns über Erziehungserfolge (und Misserfolge) aus, geben uns Ratschläge für Ärzte, Schulen und Sitter. Mal ergeben sich durch solche Kontakte Romanzen, mal Zweck-Beziehungen. Wer einsam ist, dem rate ich nicht nur aus diesem Grund zu einem Hund!

Hunde sind Sport ohne vertragliche Bindungen

Wer jeden Tag mit seinem Vierbeiner mindestens vier Mal an die frische Luft gehen muss, kann doch nur gesünder leben. Stramme Spaziergänge bringen das Herz in Wallungen, kleine Wurfeinheiten trainieren Oberarme und Schultern, Tau ziehen kräftigt die Oberschenkel und den unteren Rücken. Ein Hund ist das einzige Fitness-Studio, für das ich mich gerne lebenslänglich verpflichten würde!

Hunde können Leben retten

Sie suchen in Lawinen nach Verschütteten, sie erschnüffeln einen epileptischen Anfall bevor er passiert, sie spüren Schmuggler auf, ehe deren Drogen unzählige Menschenleben ruinieren und sie ermöglichen Menschen mit Handicap ein selbstbestimmtes Leben. Hunde sind intelligente Wesen, die man zu Höchstleistungen bringen kann – durch Training und mit viel Liebe. Und eines ist sicher: Ein Hund würde sein Leben für seinen Menschen opfern!

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Nein, ihr geliebten Vierbeiner, Fellwunder und Lakritznasen. Ihr braucht diesen Tag wahrlich nicht. Aber wir brauchen ihn. Um uns immer mal wieder in Erinnerung zu rufen, dass das Leben so viel reicher ist, weil es euch gibt! Oder, um es mit Roger Andrew Caras zu sagen: Hunde sind nicht unser ganzes Leben, aber sie machen unser Leben ganz.

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