26.05.2016

Pedigree & Co. Hundefutter im Test: Wie gut schneiden Pedigree & Co. ab?

Foto: iStock/Pekic

Hundefutter ist nicht gleich Hundefutter. Die Zeitschrift TEST hat das mal genauer analysiert und gibt Herrchen und Frauchen Gesundheits-Tipps.

In Deutschland leben rund 6,9 Millionen Hunde. Ihre Besitzer geben 1,6 Milliarden Euro im Jahr für Futter aus. Nicht gerade wenig. Doch das liebste Haustier will schließlich gut versorgt werden. In Sachen Hundefutter bedeutet teuer aber nicht gleich gut, wie die Zeitschrift „Test“ jetzt herausfand.

Sieger

Der absolute Sieger überrascht: Es ist das Hundefutter „Sancho“ von Netto Marken-Discount. Auf dem zweiten und dritten Platz landeten K-Classic von Kaufland und Pedigree Vital Protection. Sie sind nicht nur ernährungsphysiologisch top, auch ihre Futterempfehlungen stimmen und ihre Packungen geben hilfreiche Informationen.

Verlierer

Der absolute Verlierer im Hundefutter-Test ist „Bubeck Pferdefleisch Nr. 89 Exzellent Vollnahrung“. Viele Nährstoffe kommen zu kurz, als Folge können Hunde, genau wie Menschen auch, Mängel entwickeln. Die Futterbrocken enthielten viel Stärke, größtenteils aus Kartoffeln – und erstaunlich viel Acrylamid, das bei Erhitzungsprozessen entsteht und unter Verdacht, Krebs zu erregen und das Nervensystem zu schädigen.

Zu den Schlussleuchten zählen aber noch zwei weitere Hundefutter: das von „Yarrah“ und das von „Hill’s“. Dabei betonen alle drei, ihr Futter habe eine extra hohe Qualität. „Yarrah“ bietet „100 Prozent Bio-Tierfutter“, „Hill’s“ werde „weltweit von Tierärzten empfohlen“. Das mit „mangelhaft“ bewertete Hundefutter-Produkt von „Yarrah“ enthält allerdings ungewöhnlich viel Jod. Hunde können dadurch, ebenso wie Menschen, eine Schilddrüsenfehlfunktion entwickeln. Das mit „ausreichend“ bewertete Futter von „Hill’s“ schwächelt gleich in mehreren Punkten. Aminosäuren kommen vor allem zu kurz.

Wichtiges Getreide

Alle drei Siegerfutter enthalten Getreide und das ist auch gut so. Es liefert dem Hund nämlich wertvolle Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Für den Hund ist dabei aber vor allem eines entscheidend: dass die Stärke bei der Herstellung durch Hitze aufgeschlossen und so verdaulicher wird.

Trockenfutter oder Feuchtfutter?

Insgesamt überzeugte Trockenfutter im Test mehr als Feuchtfutter. Wegen fehlender Nährstoffe oder hoher Schadstoffbelastung war jedes zweite der Feuchtfutter, die 2015 getestet wurden, durchgefallen. Mit Trockenfutter liegen Hundehalter also fast immer richtig. Es befriedigt nur nicht so gut das Fressbedürfnis des treuen Vierbeiners. Dafür eignen sich jedoch Kauspielzeuge – und viel Bewegung, die einen Snack zwischendurch problemlos rechtfertigen.

Wieviel ist gesund?

Drei Mahlzeiten braucht der Hund nicht. Schon 200 Gramm Trockenfutter reichen den Vierbeinern, um optimal versorgt zu sein. Auch wenn es dürftig wirkt, alles andere macht dick und ist ungesund! Ein Drei-Kilo-Sack Hundefutter reicht also gut zwei Wochen. Außerdem lässt sich Trockenfutter gut für unterwegs in Tupperboxen mitnehmen und zwischendurch als Snack verfüttern.

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