30.06.2011

Urlaub mit Hund Die Anreise

Von

Bello am Strand von Sylt oder Rex unter der Sonne Italiens? Kein Problem scheinbar, denn fast jeder zweite Hundebesitzer verbringt seinen Urlaub mit Hund. Damit die gemeinsame Reise mit Bello & Co nicht im Chaos endet, ist eine gewisse Planung angebracht.

Vor dem erholsamen Urlaub mit Hund steht ersteinmal die Anreise. Am praktischsten ist es, wenn Herrchen, Frauchen und Hund die Reise mit dem Auto antreten. Vorteil: Sie können soviel Zubehör für den Hund mitnehmen, wie sie möchten, und das Haustier kann im Auto einen gemütlichen Platz für die Fahrt eingerichtet bekommen. Außerdem kann man so oft Pause machen, wie es eben erforderlich ist.


Flugreisen mit Hund sind möglich, jedoch meist mit größerem Stress für die Tiere verbunden. Kleine Hunde bis circa acht Kilo (das ist je nach Fluggesellschaft unterschiedlich) dürfen mit Herrchen und Frauchen in die Kabine, größere Hunde müssen in einer eigenen Transportbox in den Frachtraum. Für alle Tiere ist der ungewohnte Luftdruck, das oft lange Warten, die vielen Menschen und das geengte Sitzen beziehungsweise die lange Trennung von ihren Besitzern sehr stressig. Daher sollten Flugreisen wenn möglich vermieden werden.

Der Hund als guter Reisebegleiter

Ein Hund hat meist keine Probleme in fremder Umgebung unterwegs zu sein, solange seine Besitzer bei ihm sind. Schlimmer wäre es für ihn in jedem Fall, zuhause gelassen zu werden. So ist der Hund ein guter Reisebegleiter, am liebsten natürlich mit viel Auslauf, Wind, Sand, Wasser und Natur. Aber er ist auch genügsam: Er freut sich auf gemeinsame Strandspaziergänge, schläft im Idealfall im Cafe neben Ihrem Stuhl, während Sie den Cappuccino genießen und findet es letztendlich schon wunderbar, wenn er den ganzen Tag einfach nur seine Familie um sich hat. Ein kultureller Städtetripp mit Hundeverbot in Museen und Kirchen hingegen eignet sich als Reiseziel weniger für den Urlaub mit Hund.


Selbst eine Bootstour oder eine Reise mit einem Wohnmobil ist für den Vierbeiner kein Problem. Denn viele Hunde lieben das dichte Zusammensein mit ihren Menschen. Trotzdem ist natürlich der Urlaub mit Hund an Land mit ausgedehnten Spaziergängen mehr nach Bellos Geschmack als eine Schifftour mit hohem Seegang.

Ungewohnte Umgebung

In der fremden Umgebung sollten Hundehalter immer darauf achten, dass der Hund sich nicht allzuweit entfernt, denn er könnte sich verlaufen und nicht wieder zurück finden. In jedem Fall sollte der Vierbeiner deshalb an seinem Halsband einen Vermerk mit der Telefonnummer für den Notfall tragen.

Auch vor Ort sollte der Hund erwünscht und zugelassen sein. Hundehalter sollten daher bei einem Veranstalter oder Hotelier buchen, der von vornherein darauf hinweist, dass ein Vierbeiner willkommen und das Reiseziel für den Urlaub mit Hund geeignet ist. Ferienhäuser sind jeweils speziell gekennzeichnet, ob hier Hunde mit dürfen oder nicht. Oftmals ist jedoch eine Pauschale pro Tag für das Mitbringen des Hundes gefordert. Wichtig ist auch die Umgebung von Hotel, Pension oder Ferienhaus. Denn schließlich muss ein Hund auch mal Gassi gehen. Deshalb wäre es optimal, wenn es in der Nähe des Hotels oder der Ferienwohnung eine Freilauffläche gibt. Zudem sind Hunde an vielen Stränden nicht zugelassen. Informieren Sie sich rechtzeitig.


Sind alle Punkte bedacht, steht einem gemeinsamen und erholsamen Urlaub mit Hund ohne unerwünschte Überraschungen nichts mehr im Wege.



Lesen Sie auch auf bildderfrau.de:

So reisen Hund und Katze sicher mit


Seite
1 2
Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Beschreibung anzeigen