09.11.2010 - 00:00

Pyrenäen-Hütehund Zotteliger Pfiffikus

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Als typischer Hütehund des Gebirges treibt der Berger des Pyrénées à poil long (langhaarig) in den Pyrenäen Schafe und Ziegen zusammen, wo kein Mensch mehr zu Fuß hingelangt.

Der gelehrige quicklebendige Pfiffikus arbeitet mit bewundernswerter Schnelligkeit, Ausdauer und Durchsetzungsvermögen. Dabei gilt er als unbestechlicher Wächter, der schnell anschlägt, aber nicht ausdauernd kläfft. Er ist Fremden gegenüber misstrauisch, in seiner Familie jedoch ein hingebungsvoller Hausgenosse.

Die für seine Arbeit erforderliche Eigeninitiative macht seinen besonderen Charme aus, verlangt aber liebevoll konsequente Führung. Dank seiner raschen Auffassungsgabe lässt er sich leicht erziehen und macht alles gerne mit. Hauptsache es ist was los.

Er liebt den Aufenthalt im Freien, ist robust und hat eine hohe Lebenserwartung. Ein Hund für aktive Menschen. Das zu leichter Zottenbildung neigende Fell wird gelegentlich gründlich gebürstet. Der sehr viel seltenere stockhaarige Typ (Pyrenäen-Hütehund mit glatthaarigem Gesicht, Berger des Pyrénées à face rase) ist pflegeleichter, weniger temperamentvoll und nicht ganz so zurückhaltend. Der größere Schlag lebt eher amFuße der Pyrenäen und arbeitet dort an der Schafherde und treibt auch Vieh.

Schulterhöhe Langhaar: Rüde 40–48 cm, Hündin 38–46 cm; Glatthaar: Rüde 40–54 cm, Hündin 40–52 cm


Farbe
sandfarben bis rotbraun, schwarz oder grau, Harlekin (buntscheckig)


FCI-Nr.
Langhaar 141, Glatthaar 138


Verbreitung
häufig

Quelle:
Hunderassen
Eva-Maria Krämer
Fotograf: Eva-Maria Krämer
ISBN 978-3-440-12303-4

KOSMOS Verlag

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