08.11.2010 - 00:00

Norfolk Terrier Selbstbewusster Familienhund

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In dieser Kategorie gibt es zwei eng verwandte Rassen von Terriern, die nur durch kleine Merkmale voneinander zu trennen sind.

Sie unterscheiden sich im Wesentlichen dadurch, dass der Norwich Stehohren und der Norfolk Kippohren besitzt. Bis in die 60er Jahre des 20. Jh. wurden beide Varianten gekreuzt. Sie stammen aus der südenglischen Grafschaft Norfolk (Hauptstadt Norwich), einem fruchtbaren Agrargebiet. Die Farmer brauchten kleine Terrier zum Kurzhalten von Ratten, Mäusen und Kaninchen. Auch zur Fuchs- und Dachsjagd wurden sie eingesetzt. Man vermutet eine Verwandtschaft mit Cairn und Scottish Terrier.

Studenten der Universität Cambridge machten sie populär: Zum Zeitvertreib jagten sie mit ihnen Bisam- und Hausratten an den zahlreichen Kanälen der Stadt und Umgebung. Da die Hunde möglichst unauffällig mit den Studenten die kleinen Unterkünfte teilen mussten, bewahrte sich nur ein vertraglicher, anpassungsfähiger, kleiner Hund.

Die kompakten Terrier sind selbstbewusst, aber nicht rauflustig, lebhaft, robust und stets fröhlich. Dabei zärtlich, liebenswürdig und gelehrig, lassen sie als Familienhunde wenig zu wünschen übrig. Wenn man sie den ganzen Tag um sich haben kann und ihnen ausreichend Bewegung verschafft, sind sie gut in der Stadt zu halten. Das raue Fell wird nur in Form gezupft. Der Hund haart dann nicht und ist pflegeleicht.

Schulterhöhe 25–26 cm


Farbe
rot, weizenfarben,grau oder schwarzloh oder grizzle

FCI-Nr. Norfolk 272, Norwich 72


Verbreitung
häufig

Quelle:
Hunderassen
Eva-Maria Krämer
Fotograf: Eva-Maria Krämer
ISBN 978-3-440-12303-4

KOSMOS Verlag

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