08.11.2010 - 00:00

Neufundländer Lernfreudiger Schwimmer

Von

Nachkommen europäischer Hirtenhunde, die die Fischer als Schutzhunde mit an Neufundlands Küste nahmen. Englische Fischer entdeckten sie auf Neufundland und nahmen sie mit nach Hause.

Zunächst die großen schwarzweißen Hunde, und als die nicht mehr da waren, die kleineren schwarzen von der südlichen Insel St. Johns. Der bärenhafte Hund löste den Landseer in der Gunst der wohlhabenden Briten ab. Wasserpassion und angeborene Bringfreude machen den Neufundländer auch heute noch zum geborenen Wasserrettungshund. Berühmtester Nutznießer war wohl Napoleon, den der legendäre Boatswain rettete.

Vom Hirtenhund blieb die Reviertreue. Schärfe und Schutztrieb waren in der Abgeschiedenheit Neufundlands nicht notwendig oder gar unerwünscht. Der temperamentvolle junge Hund muss jedoch mit Konsequenz erzogen werden, sonst wird er versuchen, seinen Kopf durchzusetzen, was nicht unbedingt freundlich ablaufen muss.

Ein Neufundländer braucht Platz, liebt den Aufenthalt im Freien und sucht engen Familienkontakt. Dafür begnügt er sich mit kurzen Spaziergängen. Er lernt leicht die notwendigen Umgangsregeln, ist für hundesportliche Aktivitäten zu schwer und nicht unterordnungswillig genug. Kein Wohnungs- oder Stadthund.

Schulterhöhe Rüde i.D. 71 cm, Hündin i.D. 66 cm


Gewicht
Rüde 68 kg, Hündin 54 kg


Farbe
schwarz, braun, weissschwarz

FCI-Nr. 50


Verbreitung
häufig

Quelle:
Hunderassen
Eva-Maria Krämer
Fotograf: Eva-Maria Krämer
ISBN 978-3-440-12303-4

KOSMOS Verlag

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