13.03.2019

Einfach zuckersüß! Katzenbabys – so gehen Sie mit dem Nachwuchs richtig um

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In Katzenbabys kann man sich wirklich verlieben. Doch vor allem in den ersten Wochen sollte bei dem süßen Nachwuchs einiges beachtet werden.

Foto: iStock/Ben-Schonewille

In Katzenbabys kann man sich wirklich verlieben. Doch vor allem in den ersten Wochen sollte bei dem süßen Nachwuchs einiges beachtet werden.

Zuckersüß sind sie, die kleinen Jungkätzchen. Wer sich aber um ein oder gar mehrere Katzenbabys kümmert, muss vor allem in den ersten Wochen einige wichtige Verhaltensregeln beachten – damit der Nachwuchs sich auch gesund und munter entwickeln kann.

Katzenbabys kommen mit geschlossenen Augen und Ohren zur Welt. Was sie allerdings schon sehr gut können, ist riechen. Sie nehmen automatisch den Geruch der Mutter auf, und wenn es um den ersten Kontakt mit Menschen geht, ist das immer wieder ein Diskussionsthema.

Viele Katzenliebhaber sind der Ansicht, dass man den Katzennachwuchs in den ersten beiden Lebenswochen nicht anfassen sollte, andere plädieren darauf, dass man Katzenbabys sehr früh an den menschlichen Geruch gewöhnen sollte.

Katzenbabys – die ersten Tage im neuen Zuhause

Wer eine professionelle oder auch eine Hobbykatzenzucht hat, wird seine Katzenbabys sehr wahrscheinlich schon in der ersten Lebenswoche aus der Wurfkiste nehmen, um sie zu wiegen.

Voraussetzung für einen solch frühen Kontakt ist natürlich, dass die Katzenmutter die Berührung der Babys durch einen Menschen zulässt. Katzen sind sehr fürsorgliche Mütter, und wer zu forsch an die Sache rangeht, bekommt unter Umständen die scharfen Krallen der Katzenmama zu spüren.

Nur wenn zwischen Katzenmutter und Mensch ein sehr enges Vertrauensverhältnis besteht, wird sie es auch ohne weiteres zulassen, dass der Mensch eines ihrer Katzenbabys aus der Wurfkiste nimmt.

Charakter vom Katzennachwuchs – mutige Draufgänger und schüchterne Leistetreter

Die meisten Katzenbabys verlassen erst nach vier Wochen die Wurfkiste, um sich ihre neue Umgebung einmal aus der Nähe anzusehen. Es gibt aber auch besonders neugierige Katzenbabys, die schon nach zwei Wochen auf noch wackeligen Beinchen unterwegs sind.

Es kommt immer darauf an, um welche Rasse es sich handelt und welchen Charakter das Katzenkind hat. Es gibt mutige Draufgänger, aber auch schüchterne Leisetreter, die eben einen längeren Anlauf brauchen.

Obwohl der Katzennachwuchs in den ersten vier bis fünf Lebenswochen noch die meiste Zeit schläft oder bei der Mutter trinkt, sollte er doch nicht ganz allein im Zimmer bleiben. Man kann die Wurfkiste auch dort aufstellen, wo sich die Familie aufhält.

Pflege der Katzenbabys – weniger ist mehr

Katzenbabys brauchen noch keine besondere Pflege, denn die wird ausschließlich von der Mutter übernommen. Man sollte nicht auf die Idee kommen, den Katzennachwuchs vielleicht zu baden, denn das kann schlimme Folgen haben. Katzenbabys sind sehr empfindlich, wenn es um Zugluft geht.

Bekommen sie Zugluft, kann das unter Umständen zu schmerzhaften Ohrenentzündungen und auch zu Lungenentzündungen führen. Der Organismus und auch das Immunsystem ist bei Katzenbabys, wie auch bei Menschenkindern, noch nicht ausgereift – deshalb sind kleine Katzen auch deutlich anfälliger für Bakterien und Viren. Ideal ist es, wenn der Tierarzt in den ersten Wochen ins Haus kommt, die Kleinen untersucht und auch impft.

Ab der zwölften Woche wird der Katzennachwuchs dann richtig mobil und ist für jeden Unsinn zu haben. Je nachdem, wie groß der Wurf ist, wünscht man sich mehr als zwei Arme und Augen, um die wilde Meute immer im Blick zu behalten. Aber auch Katzenbabys werden älter und damit ruhiger – dabei können sie uns sogar Dinge zeigen, die wir von Katzen übers Wohlfühlen lernen können.

Übrigens kann eine Versicherung fürs Haustier durchaus wichtig sein – falls mal etwas passiert. Wussten Sie zum Beispiel, dass es Zimmerpflanzen gibt, die für Hunde und Katzen giftig sind?

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