21.06.2014 - 05:00

Füttern von Innereien

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Wer sich schon einmal angeschaut hat, was eine Dose Hundefutter alles an Zusatzstoffen enthält, ist vielleicht auch auf die Idee gekommen, das Futter lieber selbst herzustellen. In diesem Zusammenhang ist der B.A.R.F.-Trend entstanden, bei dem es darum geht, Hunde & Co. mit rohem Fleisch zu füttern und so auf überflüssige Farbstoffe oder Zucker zu verzichten.

Innere Organe sollten maximal einmal pro Woche verfüttert werden, da Leber, Niere, Milz, Lunge und Bauchspeicheldrüse Stoffwechsel- und Entgiftungsorgane sind und sich für die Ausscheidung vorgesehene Produkte dort sammeln.
Herz
Das zarte Muskelfleisch ist phosphatreich und von allen Innereien am wenigsten belastet.


Lunge
Sie ist relativ schwer zu verdauen und sollte jeweils in geringen Mengen gefüttert werden.


Leber
Lieferant von Vitamin A und B, Kupfer, Eisen.


Milz
Dieses Organ ist reich an Blutzellen.


Niere
Der darin enthaltene hohe Puringehalt kann zu Ablagerungen in den Gelenken führen.


Rindermagen
Eine Delikatesse!


Grüner Pansen
Wird von Hunden geliebt! Und er ist gesund, denn er enthält alle Nähr-, Mineralstoffe und Vitamine in einem ausgewogenen Verhältnis. Das vorverdaute Grün kann der Hundedarm verwerten.


Blättermagen
Ist nicht so fetthaltig wie grüner Pansen und eignet sich für sättigende, kalorienarme Mahlzeiten. Beide Teile des Rindermagens sind sehr geruchsintensiv und werden deshalb möglichst draußen gefüttert. Wenn man seinem Hund zweimal wöchentlich diese vollwertige Mahlzeit reichen, braucht man sich keine Gedanken um Nahrungsergänzungsmittel zu machen.


Bild: © Gräfe und Unzer Verlag / Oliver Giel

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