20.01.2012 - 08:15

Das miese Geschäft mit Billig-Welpen

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Jeden Tag werden in Rumänien Hunde getötet. Bald ganz legal? Politiker wollen den Tiermord gesetzlich genehmigen! BILD der FRAU und Deutscher Tierschutzbund kämpfen gegen Tiermord in Osteuropa. Machen Sie mit bei unserer Protest-Aktion!

Sie sind süß, spottbillig – und oft schwer krank. Tierschützer warnen vor einem weiteren Skandal: In Osteuropa werden Hunde unter schlimmsten Bedingungen gezüchtet – und dann an der deutschen Grenze „verramscht“. Birgitt Thiesmann (47) von der Organisation „Vier Pfoten“: „Die Händler wissen: Je winziger die Hunde, desto größer die Verkaufschancen.“ Was die gerührten Käufer nicht ahnen: Die Welpen sind oft todkrank und die, die überleben, verhaltensgestört. „Die Hündchen wurden ihrer Mutter viel zu früh entrissen, in enge Kisten gepfercht und ohne Wasser und Futter zum Verkauf gefahren.


Die ausgehändigten Impfpässe seien meist gefälscht: „Die Welpen wurden nie geimpft oder entwurmt. Deshalb sterben die Hunde bald an Staupe oder Tollwut.“ Für die
skrupellosen Händler der Massenzuchtstationen in Rumänien, Tschechien, Ungarn und Polen aber ist der Welpenhandel ein Millionengeschäft. Sie bieten die kranken Tierchen
auch über Zeitung und Internet an.


Darum rät Birgitt Thiesmann:


  1. Fahren Sie zum Züchter nach Hause. Bestehen Sie darauf, das Muttertier zu sehen.
  2. Lassen Sie den Impfpass von einem Tierarzt überprüfen.
  3. Kaufen Sie nie Welpen aus dem Kofferraum.

Bild: © Vier Pfoten

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