Aktualisiert: 01.07.2021 - 20:42

Heiß, heiß Baby! Sicher durch den Sommer: So schützen Sie Ihre Gartenpflanzen vor der Hitze

Von Franziska Wohlfarth

An den heißen Sommertagen müssen Sie auf Ihre Pflanzen besonders gut achtgeben.

Foto: Getty Images/rbkomar

An den heißen Sommertagen müssen Sie auf Ihre Pflanzen besonders gut achtgeben.

Im Winter müssen Gartenpflanzen vor Frost geschützt werden – und im Sommer vor Hitze. Mit diesen Tipps überstehen Ihre Gewächse die heißen Temperaturen.

Im Juni hat Deutschland eine Hitzewelle überrollt – und im Juli sollen die Temperaturen sogar noch weiter steigen. Besonders heiß sind die sogenannten "Hundstage" zwischen dem 22. Juli und dem 20. August. Angemessene Kleidung und genug Wasser sind dann besonders wichtig! Und das gilt nicht nur für Menschen: So pflegen Sie Ihre Garten- und Balkonpflanzen während der heißen Sommertage.

Garten- und Balkonpflanzen im Sommer: Das gibt es zu beachten

Die richtige Vorbereitung ist das A und O, wenn Sie Ihre Gewächse sicher durch den Sommer bringen möchten. Achten Sie darauf, dass Ihre Garten- und Balkonpflanzen nicht direkt in der prallen Sonne stehen, sondern etwas Beschattung haben. Sonnenschirme, -segel oder Markisen können echte Lebensretter sein.

Junge Pflanzen müssen besonders gut geschützt werden. Ein Gemüsevlies oder ein spezielles Schattennetz können hier Abhilfe verschaffen. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, dass die Abdeckung gut durchlässig ist, damit sich die Hitze darunter nicht staut.

Großzügig gießen

Die heiße Sommersonne entzieht dem Boden viel Feuchtigkeit, wodurch Gartenpflanzen einem hohen Vertrocknungsrisiko aussetzt sind. Um dem vorzubeugen, sollten Sie unbedingt regelmäßig gießen. Statt täglich ein wenig Wasser zu geben, ist es besser, alle zwei bis drei Tage den Boden ordentlich zu durchnässen.

Wenn Sie diesen typischen Fehler begehen, kann das der Grund für Ihr Pflanzensterben sein: So gießen Sie richtig!

Achten Sie beim Gießen außerdem darauf, dass die Blüten und Blätter der Gewächse nicht nass werden – die Wassertropfen wirken wie Vergrößerungslinsen, welche die Sonnenstrahlen bündeln. Dadurch können die Pflanzen verbrennen und Hitzeschäden davontragen.

Der richtige Zeitpunkt zum Gießen

Der Gieß-Zeitpunkt sollte nicht willkürlich gewählt werden: Am besten ist es, die Pflanzen morgens zu wässern, wenn der Boden noch kühl ist. Denn gießt man dann, wenn die Sonne direkt auf die Blätter scheint, so verdunstet das Wasser sehr schnell und die Wurzeln bekommen gar nichts mehr davon ab.

Dasselbe gilt im Übrigen auch beim Rasen. Hier finden Sie hilfreiche Tipps zur Pflege der Grünfläche.

Wenn Sie aus Zeitgründen lieber abends gießen, sollten Sie auf lauwarmes, abgestandenes Wasser zurückgreifen. Kaltes Wasser aus der Leitung ist ein Schock für die aufgeheizten Wurzeln.

Gartenarbeiten im Sommer
Gartenarbeiten im Sommer

Mulch als Verdunstungsschutz

Eine Mulchschicht schützt vor Hitze und hilft dabei, Feuchtigkeit länger im Boden speichern. Verteilen Sie hierfür einfach eine etwa drei bis fünf Zentimeter dicke Schicht aus gehäckselten Pflanzenmaterialien auf der Beetfläche.

Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Boden stets gut durchlüftet, locker und reich an Humus ist. Das sorgt dafür, dass dieser die Feuchtigkeit gut aufnehmen und speichern kann.

Auch ein Bewässerungssystem kann ihnen viel Stress ersparen: So funktioniert die Gartenbewässerung mit Ollas.

Wussten Sie, dass Pappkartons die Bodenqualität in Ihrem Garten verbessern können? Diesen Garten-Hack müssen Sie probieren!

Setzen Sie bei der Gestaltung von Garten und Balkon besser auf Pflanzen, die den Sommer lieben und die Hitze gut abkönnen. Südländische Gewächse bieten sich hierfür hervorragend an: So gestalten Sie Ihren Garten im mediterranen Stil.

Quellen: myhomebook.de, merkur.de, gardena.com, mdr.de

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