Aktualisiert: 23.06.2021 - 20:49

Nicht wegwerfen! Garten-Hack: Pappkartons für bessere Bodenqualität

Von Franziska Wohlfarth

Pappkartons für bessere Bodenqualität: Mit diesem Trick sparen Sie Zeit bei der Gartenarbeit.

Foto: IMAGO/Maud Dupuy

Pappkartons für bessere Bodenqualität: Mit diesem Trick sparen Sie Zeit bei der Gartenarbeit.

Pappkartons im Garten können gegen Unkraut schützen und dazu auch noch die Bodenqualität verbessern. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Gerade in Corona-Zeiten ist Online-Shopping zur Routine geworden. Zu Hause stapeln sich die Pappkartons – man weiß gar nicht mehr, wohin mit dem ganzen Papiermüll. Doch die Kisten sind nicht bloß Abfall, sondern können tatsächlich noch einen hilfreichen Nutzen erfüllen. Wir verraten Ihnen, wie Sie mit Pappkartons die Bodenqualität in Ihrem Garten verbessern können.

Mulchen mit Pappe: So geht's!

Pappkartons können eine zuverlässliche Alternative zu Unkrautvernichtungsmitteln und Kunststoffvlies darstellen. Beim Anlegen eines Beetes wird hierbei die Pappe flach auf den zuvor gelockerten Boden ausgelegt. Gießen Sie das Material großzügig an und vertreuen Sie dann eine fünf bis zehn Zentimeter dicke Schicht Kompost oder Blumenerde auf dem Karton. Für zusätzlichen Unkrautschutz kann abschließend noch eine Extraschicht Mulch aufgetragen werden.

Unkraut hat unter der Kartonschicht keine Chance und stirbt direkt ab. Dabei verwandelt es sich in nützlichen Dünger, der die Bodenqualität verbessert. Und auch Regenwürmer freuen sich über die Pappe!

Vorsicht vor Mikroplastik

Der Karton wird mit der Zeit zersetzt und in Dünger umgewandelt. Nach sechs bis zwölf Monaten ist er komplett verrottet – vorrausgesetzt, die Pappe ist unbeschichtet, unbeklebt und unbedruckt. Das Bundesumweltamt warnt vor Mikroplastik: Die Verwendung von Pappen für die Abdeckung von Beeten ist kein bestimmungsgemäßer Gebrauch solcher Verpackungen.

In kleinen Mengen sollte Karton im Garten jedoch kein Problem sein. Mit unbedrucktem Material aus dem Lebensmittelbereich sind Sie auf der sicheren Seite. Bananenkisten eignen sich beispielsweise hervorragend.

So funktioniert die Aussaat

Pflanzensamen können beim Anlegen des Beetes einfach in die Kompostschicht gesetzt werden. Der Karton ist zersetzt, bevor sich die Wurzeln der Gartengewächse vollständig ausgebildet haben.

Auch auf Topf- und Zwiebelpflanzen müssen Sie nicht verzichten: Schneiden Sie mit einem Cuttermesser ein "X" in den Karton, klappen Sie die vier Ecken des Kreuzes auf und setzten Sie ihr Gewächs dort hinein.

Quellen: mdr.de, myhomebook.de, ndr.de

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