Aktualisiert: 05.04.2021 - 19:15

Retro-Chic fürs Zuhause Einrichtungsstipps: Wohnen wie in den 80er Jahren

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Nostalgie für das Wohnzimmer: Mit unseren Einrichtungsstipps holen Sie sich ein Stück der 80er Jahre nach Hause.

Foto: Getty Images/timnewman

Nostalgie für das Wohnzimmer: Mit unseren Einrichtungsstipps holen Sie sich ein Stück der 80er Jahre nach Hause.

Die 80er Jahre waren voller Glamour, Farbe und Schrillheit. Einiges davon ist nun wieder im Trend, vor allen Dingen im Bereich der Inneneinrichtung. Wir zeigen, wie Sie die Nostalgie der bunten Epoche in Ihrem Zuhause integrieren können.

Es muss nicht immer alles neu sein. Häufig genügt schon ein Blick in die Vergangenheit, um Inspiration zu erhalten. Besonders, wenn es um die Einrichtung der eigenen vier Wände geht, können andere Stilepochen zu wichtigen Ideengebern werden. Mit unseren Einrichtungsstipps bringen Sie ein Stück der 80er Jahre in Ihr Zuhause.

Wohnen wie in den 80ern: So schön war die Epoche

Zugegeben: Die 80er enthielten auch viele ästhetische Pannen, die wir gerne lieber vergessen würden. Zu viel Kunststoff und Plüsch müssen nun wirklich nicht zurückkommen, doch einiges an der Stilepoche war auch positiv.

Raus mit dem Grau, dem Einheitsbrei und rein mit Farben, Glitzer und Mustermix. In keiner anderen Epoche wurde so viel experimentiert und mit Stilbrüchen gespielt wie in den 1980er Jahren. Davon können wir uns einiges abgucken und somit die spielerischen Elemente ins Heute übersetzen. Wir zeigen, wie es geht.

Design statt Massenware

Mit dem Aufkommen der sogenannten "Yuppies" wurden Individualität, Ästhetik und Qualität zu immer wichtiger werdenden Attributen, die sich auch in der Einrichtung widerspiegeln sollte.

Statt massengefertigter Möbel erhielten ausgefallene Unikate Einzug in die Wohnzimmer der Stilbewussten. So versuchte man, seinen ganz persönlichen Geschmack zum Ausdruck zu bringen.

Auch heute können wir uns daran ein Beispiel nehmen. Nicht nur aus der Intention heraus, individuell zu sein, sondern auch aus nachhaltigen Beweggründen. Die Herstellung von Massenware verursacht einen hohen CO2-Ausstoß. Häufig werden Kunststoffe zur Verarbeitung genutzt und die Möbel verlieren schon nach wenigen Monaten ihren Wert und lassen sich nicht einmal reparieren, wenn sie kaputt sind.

Schnelle Abnutzung führt dann dazu, dass Möbel schneller weggeworfen werden. Statt also auf günstige Massenware zu setzen, können Designermöbel die weitaus schickere UND nachhaltigere Variante sein.

Ein ästhetisches Spiel mit Gegensätzen

Häufig waren die Möbelstücke der 80er Jahre in monochromen Farben gehalten – im Design eher minimalistisch, aber in ihrer Größe dafür umso imposanter.

Die klobigen Sofas und Sessel wurden mit einem filigranen Glastisch kombiniert. Heutzutage fallen die Möbelstücke nicht mehr ganz so riesig aus. Doch der Gegensatz aus filigran und massiv, groß und klein wirkt bis heute modern und macht die Inneneinrichtung interessant.

Mehr Farbe, bitte!

Die Wohnzimmerwände der 80er Jahre waren alles andere als schlicht. Knallige Farben und bunte Tapeten waren voll im Trend. Während in den 70er Jahren psychedelische Muster "en vogue" waren, tapezierte man ein Jahrzehnt später die Wände gerne mit tropischen Fotomotiven.

Auch wenn eine Tapete, die an die Bahamas erinnert, heute eher als Stilpanne gilt, können tropische Akzente ein schöner Blickfang im modernen Zuhause sein. Pinke Kissen oder Bezüge im Dschungel-Stil setzen farbliche Highlights und können gut mit schlichten Möbeln dekoriert werden. Aber auch Tapeten können an schmalen Wänden durchaus stilvoll wirken und dem Raum neue Frische geben.

Antidesign: Eine neue Formsprache

Nicht jeder schätzte die schillernde Designsprache der 80er Jahre. Zeitgleich zu den verspielten Farben und Formen bildete sich ein sogenannter Antistil, der ein Gegenpol zur überladenen Ästhetik der Epoche darstellte.

Cleane und minimalistische Möbelstücke, weiße Wände und außergewöhnliche Formen standen im Mittelpunkt des Antidesigns. Der "Bad tempered Chair" von Ron Arad ist einer der Herzstücke der Anti-Bewegung.

Auch heute finden organische Formen einer immer größer werdenen Anklang. Ob Vase, Schüssel, Lampe oder Couch – rundes, unebenmäßiges Design steht im Interior-Design hoch im Kurs.

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