Aktualisiert: 21.02.2021 - 17:15

Alpenveilchen, Winterling,... Blütenpracht im Februar: Diese Balkonpflanzen stimmen auf den Frühling ein

Von

Für einen blühenden Balkon müssen Sie nicht erst bis zum Frühling warten: Diese Blütenpracht können Sie schon im Februar genießen!

Foto: imago images/Westend61

Für einen blühenden Balkon müssen Sie nicht erst bis zum Frühling warten: Diese Blütenpracht können Sie schon im Februar genießen!

Sehnen Sie auch die ersten warmen Tage herbei, damit Sie endlich wieder Ihren Balkon bepflanzen und schön herrichten könnten? Schluss mit Warten: Diese acht Sträucher und Stauden begeistern uns schon im Februar mit ihrer traumhaften Blütenpracht. So pflegen Sie die Frühlingsboten richtig.

Im Winter sieht der Balkon ganz schön trist aus: Erfrorene Blumen von der letzten Saison, leere Balkonkästen und kalt gestellte Getränkekisten zieren die einst grüne Oase. Wenn Sie auch schon gespannt auf die ersten warmen Sonnenstrahlen und den Beginn des Frühlings warten, haben wir gute Neuigkeiten für Sie: Diese Stauden und Sträucher blühen auch schon im Februar.

Balkon bepflanzen: Diesen 8 Sorten stimmen auf den Frühling ein

1. Zaubernuss (Hamamelis)

Die Zaubernuss begeistert bereits im Winter mit ihrer leuchtend gelben bis roten Blütenpracht. Doch das Gehölz sieht nicht nur schön aus: Manche Sorten, etwa die ‘Pallida’, verströmen zusätzlich einen lieblichen Primel-Duft. Einfach zauberhaft!

Der Strauch fühlt sich an einem sonnigen, vom Ostwind geschützten Standort am wohlsten. Die Erde sollte tief, durchlässig, frisch bis leicht feucht und sehr humusreich sein.

2. Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)

Wie bereits der Name verrät, macht dem Schneeglöckchen so ein bisschen Kälte und dunkles Wetter gar nichts aus. Ganz im Gegenteil: Die Blume fühlt sich an einem halbschattigen bis schattigen Standort am wohlsten. In der Sonne können sie im Topf schnell vertrocknen.

Zu kalt sollte es allerdings auch nicht sein, da die Zwiebel empfindlich gegenüber Frost ist. Mit gängiger Blumenerde gibt sie sich meistens zufrieden. Lediglich auf eine ausreichende Wasserzufuhr und Düngung sollte geachtet werden.

3. Schnee- oder Christrose (Helleborus nige)

Christrosen sind treue Begleiterinnen: Am richtigen Standort kann die Pflanze 30 Jahre oder sogar länger stehen. Der "richtige Standort" sollte luftig und halb- bis ganzschattig sein, außerdem auf einem hummusreichen, kalkigen Boden liegen.

Abgesehen davon wollen die Christrosen weitestgehend in Ruhe gelassen werden. Gedüngt werden müssen sie lediglich im Frühjahr und bei Bedarf erneut im Juli.

4. Alpenveilchen (Cyclamen)

Informieren Sie sich beim Kauf darüber, ob ihr Alpenveilchen für drinnen oder draußen geeignet ist. Das sogenannte Zimmer-Alpenveilchen kann nämlich erst ab Mitte Mai nach draußen gesetzt werden – winterharte Arten können ganzjährig an der frischen Luft wachsen.

Während der Blütezeit kann die Pflanze einmal wöchentlich mit niedrig dosiertem Flüssigdünger versorgt werden. Später sollten Sie die Menge herunterschrauben und nur noch alle paar Wochen düngen.

In einem Komposthaufen kann ganz einfach kostengünstiger und wertvoller Dünger selbst hergestellt werden. Ganz schön clever! Doch Achtung: Diese Pflanzen sollten Sie nicht mit Kompost düngen!

Halten Sie das Gewächs nur mäßig feucht und gießen Sie es mit kalkfreiem, abgestandenen Wasser. Erfahren Sie hier, wie Sie Pflanzen richtig gießen.

5. Winterling (Eranthis hyemalis)

Beim Anblick der schalenförmigen, leuchtend gelben Blüten des Winterlings kommen Frühlingsgefühle auf. Damit Sie im Frühjahr in ihrer vollen Pracht erblüht, müssen einige Bedingungen an den Standort erfüllt sein: Die Erde muss mäßig locker und stets feucht sein. Auf eine ausreichende Wasserversorgung sollte deshalb besonders gut geachtet werden.

6. Winterheide (Erica carnea)

Die Winter- oder auch Schneeheide kann Temperaturen von bis zu minus 30 Grad Celsius wegstecken.

Manche Pflanzen vertragen die Kälte jedoch nicht ganz so gut und werden von der ersten Frostwelle im Winter geradezu überrumpelt. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre Pflanzen bei Kälte schützen und pflegen.

Doch obwohl sie sich an die kalte Jahreszeit gewöhnt hat, braucht die Winterheide dauerhaft ausreichend Licht. Ihr Standort sollte am besten vollsonnig oder halbschattig liegen und möglichst viele Sonnenstunden abbekommen.

In einem sauren Substrat mit pH-Werten zwischen 4,5 und 7 entwickelt sich ihre violette Blütenpracht am besten. Hierfür eignet sich spezielle Rhododendronerde oder ein Gemisch aus Gartenerde, Torf, Sand und Kompost.

7. Duftveilchen (Viola odorata)

Je nach Sorte erscheinen die kleinen Blüten des Duftveilchens in rosa, weißer oder blauer Farbe. Der intensive Geruch wirkt beruhigend auf das Gemüt und zieht gleichzeitig eine Vielzahl an Bienen, Hummeln und Schmetterlingen an.

In einer durchlässigen, humusreichen, lehmigen und leicht feuchten Gartenerde mit hohem Nährstoffanteil kann das Duftveilchen weitestgehend allein gelassen werden.

Für blumige Gerüche müssen Sie nicht erst bis zum Frühling warten: Diese 5 Duftpflanzen verbreiten auch im Winter ihren Geruch.

8. Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

Das Buschwindröschen blüht in der Natur meist rein weiß, zeigt sich jedoch ab und an auch in rosa angehauchter Blütenpracht. Am wohlsten fühlt sich die Pflanze in lockerer, humusreicher, kalkhaltiger Gartenerde.

Für ein gesundes Wachstum sind außerdem ein gleichmäßig feuchter Boden und ein schattiger Standort unabdingbar. Wenn all diese Ansprüche erfüllt sind, kann das Buschwindröschen größtenteils in Ruhe gelassen werden.

_______________

Wer einen Balkon hat, kann sich glücklich schätzen. So ein Wohnraum im Freien macht sich vor allem im Sommer bezahlt. Die schönsten Dekotipps für den Balkon gibt es hier:

Noch mehr Tipps rund um Garten und Balkon finden Sie auf unserer ausführlichen Themenseite.

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Die neuesten Videos von BILD der FRAU

Beschreibung anzeigen
Eine Webseite der FUNKE Mediengruppe