Aktualisiert: 14.02.2021 - 22:06

Zu wenig Licht? Fünf typische Fehler: DARUM hat Ihre Monstera keine Schlitze

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Monsteras sind insbesondere wegen ihrer geschlitzen Blätter so schön anzusehen.

Foto: imago-images.de/Cavan Images

Monsteras sind insbesondere wegen ihrer geschlitzen Blätter so schön anzusehen.

In den 70er-Jahren hat die Monstera bereits alle hippen Wohnzimmer des Landes geschmückt. Nun feiert das Fensterblatt ein Comeback! Besonders imposant sind die großen, dunkelgrünen Blätter mit außergewöhnlichen Schlitzen. Wenn bei Ihrer Monstera davon jegliche Spur fehlt, kann das folgende Ursachen haben...

Monsteras, auch Fensterblätter genannt, sind momentan total im Trend! Man findet sie nicht nur in hippen Wohnzimmern, sondern auch auf Postern und Einrichtungsgegenständen. Die tropische Pflanze ist einfach in der Handhabung und macht auch optisch ganz schön was her: Die großen, dunkelgrünen Blätter mit den auffälligen Schlitzen sind ein echter Blickfang! Doch was macht man, wenn gerade diese Schlitze beim Fensterblatt fehlen? Das sind unsere Tipps.

Monstera hat keine Schlitze: Fünf mögliche Ursachen

1. Pflanze ist zu jung

Bei der Monstera gilt: Mit dem Alter kommt die Schönheit! Die jungen Exemplare sind oft recht günstig im Baumarkt zu erwerben, doch dafür tragen sie auch noch keine geschlitzten Blätter. Erst nach ein bis zwei Jahren zeigen sich die reiferen in ihrer vollen Pracht. Wenn Sie sich also in Geduld üben, werden Sie schon bald mit Schlitzen belohnt.

2. Dunkler Standort

Nicht ohne Grund wird die Monstera auch "Fensterblatt" genannt: Die tropische Pflanze mag es nämlich gerne hell und warm. Vollsonnig sollte der Standort jedoch nicht sein, und auch im Halb- oder Vollschatten gedeiht sie nicht ideal. Wenn die Blätter Ihrer Monstera also etwas kläglich aussehen, versuchen Sie doch einmal, den Standort zu wechseln.

Doch vor allem im Winter ist es schwierig, einen Platz zu finden, an dem das Fensterblatt ausreichend Sonne abbekommt. In dem Fall können Pflanzenlampen Abhilfe schaffen.

3. Nährstoffmangel

Monsteras brauchen viel Platz! Setzen Sie sie also direkt in einen etwas größeren Topf, damit sie sich nicht innerhalb kürzester Zeit wieder dem stressigen Umzug unterziehen muss. Wenn es allerdings wirklich sein muss, sollten Sie diese Dinge beim Umtopfen Ihrer Pflanze beachten!

Auch eine Drainage ist unverzichtbar: Diese sorgt für den Wasserabfluss und beugt Staunässe vor.

Das passende Substrat ist außerdem essentiell für ein gesundes Wachstum. Hierfür ist eine Mischung aus humusreicher Pflanzenerde und einem Drainagematerial wie Poroton oder Kokosfasern ideal geeignet. Während der Wachstumsphase sollte etwa alle zwei bis vier Wochen mit einem flüssigen Pflanzendünger gegossen werden.

Wussten Sie, dass manche Pflanzen sogar mit Asche gedüngt werden können? Erfahren Sie hier, worauf Sie dabei achten sollten.

Neben der klassischen Erde können Sie die Monstera auch problemlos in Hydrokultur pflegen. Die Pflanzen werden hierbei in Vermiculite oder Blähton gesetzt.

4. Keine Klettermöglichkeit

Den Namen hat die Monstera von dem lateinischen Begriff für "Monster". Und das zu Recht, denn als Zimmerpflanze kann sie eine Höhe von über drei Metern erreichen – vorrausgesetzt, sie hat eine geeignete Rankhilfe. Bewährt haben sich:

  • Moos-Stange
  • Bambusstab
  • Teleskopstange
  • Bambusgitter
  • Edelstahl- oder Kunststoff-Gitter
  • Ein langer Ast
  • Ein dünnes PVC-Rohr

Wichtig ist, dass die Oberfläche der Kletterhilfe rau ist, da sie die Struktur von Baumrinde imitieren soll.

Befestigen Sie die Äste der Monstera an der Stange, und schon bald wird sie in die Höhe sprießen und dabei auch hoffentlich ihre Blätter aufreißen.

5. Geringe Luftfeuchtigkeit

Die Monstera ist eine tropische Pflanze, weshalb sie ihre Umgebungsluft gerne feucht hat. Vor allem im Winter kann die trockene Heizungsluft der Pflanze schaden. Besprühen Sie die Blätter also regelmäßig mit Wasser und entfernen Sie Staubablagerungen.

Obwohl das Fensterblatt eine hohe Luftfeuchtigkeit braucht, sollte man beim Gießen eher sparsam sein. Die Zimmerpflanze kann mit einer Trockenphase besser umgehen als mit einem Überfluss an Wasser.

Gießen Sie während der Wachstumsperiode, also zwischen April und Oktober, regelmäßig, aber immer nur dann, wenn die oberste Substratschicht bereits ausgetrocknet ist. In den Wintermonaten sollten Sie die Wassergabe noch weiter zurückschrauben.

Auch wenn Sie Leitungswasser zum Gießen verwenden, kann das der Grund dafür sein, dass Ihre Monstera schmollt.

Das Fensterblatt gehört zu den Pflanzen, die auch für komplette Anfänger*innen bestens geeignet sind. In der Bildergalerie haben wir weitere pflegeleichte Zimmerpflanzen für Sie zusammengestellt. Sie müssten schon einiges an Anstrengung auf sich nehmen, um diese Exemplare sterben zu lassen:

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