Aktualisiert: 18.01.2021 - 20:55

Stylisch wohnen mit... Japandi: Das steckt hinter dem Einrichtungstrend!

Von der Redaktion

Japandi  – ein neuer Trend, der Ihr Zuhause in eine gemütliche Oase verwandelt.

Foto: Getty Images/FollowTheFlow

Japandi – ein neuer Trend, der Ihr Zuhause in eine gemütliche Oase verwandelt.

Haben Sie schon von dem Wohn-Trend Japandi gehört? Er kombiniert die Zurückhaltung japanischen Designs mit der Gemütlichkeit des skandinavischen Wohnstils. Wir haben für Sie nützliche Tipps, wie Sie etwas mehr Japandi in die eigenen vier Wände bringen können.

Minimalistisches Design begleitet uns schon seit einigen Jahren. Für viele scheint eine reduzierte Inneneinrichtung die Antwort auf eine immer schneller werdende Welt zu sein. Der neue Einrichtungstrend Japandi kann dabei helfen, Ruhe und Struktur in die eigenen vier Wände zu bringen. Dabei verbindet er das Beste aus zwei auf den ersten Blick gänzlich verschiedenen Kulturen.

Japandi: So funktioniert der Einrichtungstrend

Japan und Skandinavien sind geografisch weit voneinander entfernt und doch teilen die beiden Kulturen mehr als man erwartet. Im Wohn-Trend Japandi vereint sich japanische Reduktion mit skandinavischer Wolfühl-Ästhetik.

Mit wenigen, schlichten Stücken soll ein geschmackvolles Zuhause geschaffen werden – ganz nach dem Motto: weniger ist mehr. Trotz der radikalen Reduktion wirken die Räume im Japandi-Stil wohnlich und gemütlich. Wir zeigen, wie Sie den stilvollen Trend bei sich Zuhause anwenden können.

Japanische Formsprache

Besonders schlichte Formen sind passend für ein Zuhause im Japandi-Stil. Dabei sollten Sie auf klobige, hartkantige Möbelstücke verzichten und eher nach organischen Elementen für Ihre Einrichtung suchen.

Filigrane und funktionale Möbelstücke sind hier die richtige Wahl. Niedrige Kaffeetische oder Sideboards können zum stilvollem Blickfang im Raum werden. Auch bei der Farbauswahl ist Zurückhaltung gefordert. Naturtöne wie Beige, Grün, Braun oder Aubergine, aber auch kräftigere Töne wie Schwarz, können gut miteinander kombiniert werden und sorgen für eine wohnliche Atmosphäre.

Skandinavische Zurückhaltung bei der Dekoration

Auch bei der Dekoration sollten Sie die einzelnen Stücke mit Bedacht wählen. Setzen Sie mit wenigen Elementen Akzente, statt den Raum mit vielen Accessoires zu überladen.

Vasen aus Naturmaterialien wie Ton, aber auch Glas passen gut zur puristischen Ästhetik des Japandi. Hier kann mit verschiedenen Größen gespielt und so spielerisch Kontraste gesetzt werden. Passend zu den Naturtönen der Möbel können Sie getrocknete Blumen als Dekoration verwenden. Diese dezenten Elemente lassen den Raum freundlicher wirken.

Diese Materialien eignen sich für Japandi

Im Japandi dürfen verschiedene Materialien miteinander gemischt werden. Wichtig ist, langlebige und qualitativ hochwertige Möbel zu wählen, statt auf austauschbare Massenware zu setzen. So können Sie zum Beispiel durchaus dunkle Holzmöbel neben hellerem Holz platzieren. Besonders Naturmaterialien harmonieren bei dieser Mischung gut.

Akzente aus Bambus, Steingut oder Papier sorgen für einen einheitlichen, beruhigten Stil in Ihrer Wohung. Bastmöbel können Sie mit Leinen- oder Baumwolldecken in Weiß oder Grau dekorieren und so eine gemütliche Einheit im Raum schaffen.

Mut zur Lücke

Sie denken, jede Ecke im Raum sollte gefüllt werden? Nicht so im Japandi. Hier darf viel Raum zwischen den Möbeln gelassen werden und auch mal eine Ecke leer bleiben. Die Reduktion auf wenige Dinge soll auch bei der geistigen Besinnung auf das Wesentliche helfen.

Das japanische Konzept "Wabi-Sabi" bedeutet übersetzt etwa "allein" und "vergänglich" und bezeichnet eine geistige Haltung, die den Genuss von Einfachheit zelibriert. So erhalten alte Dinge einen besonderen Wert und das eigene Kaufverhalten wendet sich vom übermäßigem Konsum ab. Mit Japandi können Sie diese Haltung auch in Ihrer Wohnung umsetzen.

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