Aktualisiert: 22.11.2020 - 09:15

Es werde Licht! Pflanzenlampen: So holen Sie sich das Sonnenlicht aus der Steckdose

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Pflanzenlampen bringen Ihre Pflanzen sicher durch die düstere Jahreszeit.

Foto: iStockphoto.com/Zyabich

Pflanzenlampen bringen Ihre Pflanzen sicher durch die düstere Jahreszeit.

Jetzt, da die Tage dunkler werden, bekommen Pflanzen immer weniger Tageslicht. Das macht sie krank und kann im schlimmsten Fall zum Absterben führen. Eine Pflanzenlampe kann Ihnen dabei helfen, Ihre Pflanzen sicher über den Winter zu bringen.

Wer hätte gedacht, dass Pflanzen pflegen so kompliziert sein kann? Zu Beginn des Corona-Lockdowns, haben viele Leute ein neues Hobby aufgegriffen und sich eine ganze Reihe an Zimmerpflanzen angeschafft. Jetzt wo der Winter naht und die Tage dunkler werden, fragen sich viele Anfänger: Wie bekomme ich meine Pflanzen sicher durch den Winter? Wir verraten Ihnen, wie eine Pflanzenlampe Abhilfe schaffen kann.

So helfen Pflanzenlampen beim Wachstum in der trüben Jahreszeit

Wer schon mal eine geliebten Zimmerpflanze in den Biomüll verabschieden musste, weiß: Die Pflanzenpflege ist gar nicht so einfach! Während Hunde und Katzen lauthals auf sich aufmerksam machen, wenn sie Hunger haben oder krank sind, leiden Pflanzen schweigsam.

Sie haben individuelle Bedürfnisse, manche vertragen wenig Licht, andere viel Wasser, machen mögen es kühl und wieder andere schätzen die Hitze – das kann vor allem für Pflanzenanfänger verwirrend sein. Nicht ausreichend Geduld oder zu viel Fürsorge können für die grünen Mitbewohner tödlich enden.

Wofür braucht man Pflanzenlampen?

Pflanzenlampen verschaffen Abhilfe: Die aus LED bestehenden Lampen, sogenannte "Grow-Lampen", strahlen Helligkeit und Wärme aus, die der Sonne nachempfunden sind.

Das Zusatzlicht benötigt man vor allem bei der Überwinterung, an dunklen Standorten ist die Extraportion Licht auch ganzjährig sinnvoll. Tropische oder subtropische Gewächse sind 12 bis 14 Stunden Tageslicht gewohnt und das sollte man ihnen auch zu Hause täglich gönnen.

Die Stärke der Lampen lässt sich steuern und auf die Bedürfnisse der jeweiligen Pflanze anpassen. Wie hell es für die Pflanzen wird, hängt außerdem vom Abstand zwischen Pflanzen und Lampe ab, je tiefer die Lampe hängt, desto mehr Licht bekommen sie.

Pflanzenlampen helfen nicht nur beim Wachstum, sondern sind zusätzlich auch noch ein dekorativer Hingucker. Sie werden entweder in einem Rahmen, unter einem Oberschrank oder in einem Regal angebracht, sodass sie wie ein stilvoller Teil der Möblierung aussehen und die Pflanzen in Pose setzen.

Licht ist nicht gleich Licht

Unterschiedliche Lampen leuchten in unterschiedlichen Qualitäten und Farben, was von der Wellenlänge des Lichtes abhängt.

Mit dem Aufdruck 1A, 1B oder der Temperaturangabe 5.000 Kelvin sind sie dem Tageslicht ähnlich und haben ein brauchbares Lichtspektrum.

Welche Lampen eignen sich?

LED-Lampen sind als Pflanzenlampen für Einzelpflanzen gut geeignet, für Pflanzenarrangements in der Regel aber noch zu teuer, da Sie für die nötige Lichtausbeute mehrere Lampen brauchen.

Metallhalogendampflampen eignen sich wegen ihrer hohen Lichtausbeute und des guten Farbspektrums als Wachstumslicht für dunkle Standorte, als Zusatzlicht im Winter und auch zur Pflanzenanzucht. Sie werden jedoch recht warm, weswegen drauf geachtet werden sollte, dass die Lampe mindestens 50 Zentimeter oberhalb der Pflanze aufgehängt wird. Ansonsten verdunsten zu viel Wasser und die Blätter und Stängel können verbrennen.

Die speziellen Natriumdampflampen haben die beste Lichtausbeute von allen Pflanzenlampen und können das Tageslicht vollständig ersetzen. Sie werden jedoch ebenfalls sehr heiß und dürfen den Pflanzen deshalb nicht zu nahe kommen. Die Lampen sind zudem sehr teuer und brauchen viel Strom, weswegen sie für Hobby-Gärtner eher ungeeignet sind.

Pflanzenlampen nehmen einem viel Verantwortung ab, ersparen einem Sorgen und helfen dabei, die geliebten Zimmerpflanzen vor dem frühzeitigen Absterben zu wahren. Dadurch bleibt mehr Zeit, um die grünen Mitbewohner beim Wachsen zu beobachten und ihre Schönheit zu genießen.

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