Aktualisiert: 16.11.2020 - 08:02

Gartenkalender 2021 Gartenarbeit im Januar: Das steht jetzt an!

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Die Gartenarbeiten nach den Jahreszeiten

Die Gartenarbeiten nach den Jahreszeiten

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Auch in der kalten Jahreszeit einiges zu tun. Diese Arbeiten stehen im Januar in Ihrem Garten an!

Der Januar ist nicht der aktivste Gartenmonat, dennoch kann man einiges für die nächste Saison vorbereiten und planen. Diese Arbeiten sollten Hobbygärtner im Januar erledigen!

Pflanzen, wenn frostfrei: Diese Gartenarbeiten stehen im Januar an!

Wenn der Boden nicht gefroren ist, können Sie auch im Januar neue Pflanzen in die Erde bringen. Winterblühende Gehölze wie der Winterjasmin zum Beispiel treiben und blühen, solange kein Frost herrscht. Wenn das Thermometer unter Null sinkt, können zwar Blüten abfallen, sogleich bilden sich aber neue Knospen.

Und wohin mit dem ausgedienten Weihnachtsbaum? Wer ein Exemplar im Topf hat, kann diesen, wenn der Boden frostfrei ist, bereits Anfang des Monats Januar ausbringen.

  • Tipp: Gewöhnen Sie den Baum im Vorfeld sacht an die niedrigeren Temperaturen draußen. Lassen Sie Weihnachtsbäume mit Wurzeln nicht länger als zehn Tage im beheizten Wohnraum und stellen Sie ihn zunächst in ein Gartenhaus oder die Garage, um ihn an die Kälte zu gewöhnen.

Beete bestens vorbereiten

An frostfreien Tagen können Sie zudem bereits die Beete für die Pflanzungen im Frühjahr vorbereiten. Streuen Sie ein dünne Schicht Kompost darüber, auch der Fuß Ihrer Rosen freut sich über ein Häufchen abgelagerten Mist. Und wenn an besonders kalten Tagen die Sonne scheint, kann es sinnvoll sein, Ihre immergrünen Pflanzen mit einem Bettlaken über der Krone zu schützen.

  • Tipp: Alle Gartengehölze an der Ost- und Südseite benötigen etwas Schatten. Ohne diesen tauen die Blätter auf. Die Folge: Die Pflanze benötigt Wasser, kann dieses aber nicht aus dem gefrorenen Boden ziehen.

Pflanzen vor Frost schützen

Obstbaumstämme werden im Januar mit Kalk vor starken Temperaturschwankungen geschützt, damit ihre Rinde nicht reißt.

Koniferen und andere Immergrüne sollten von stärkeren Schneedecken befreit werden, damit die Äste nicht abbrechen.

Auch wenn kein Schnee fällt, müssen die letzten gefallenen Baum- und Strauchblätter vom Rasen entfernt werden, da diese faulen und den Rasen kontaminieren könnten. Die größte Gefahr ist der so genannte Schneepilz und die Tatsache, dass der Rasen durch einen Mangel an Sauerstoff und Licht unter größeren Schneemengen zerstört wird. In diesem Fall, bleibt dem Hobbygärtner nichts anderes übrig, als im Frühjahr nachzusäen.

Sträucher zurückschneiden, auch im Januar

Vor allem der Haselnussstrauch freut sich im Januar über einen Rückschnitt. Der Grund: Die Haselzweige blühen nur, wenn sie genügend Licht bekommen. Die Faustregel: Sechs bis acht Haupttriebe genügen pro Strauch. Da der Haselnussstrauch im Februar zu blühen beginnt, sollten Bodentriebe und alte Zweige regelmäßig abgeschnitten werden.

  • Tipp: Wer Haselnüsse satt ernten will, pflanzt mehrere Sträucher, damit diese sich gegenseitig befruchten können. Jede Pflanze bildet nämlich männliche und weibliche Blüten aus, und der Wind erledigt die Befruchtung.

Pflanze des Monats: Schneeball (Viburnum)

Der Schneeball gehört zur Familie der Moschuskrautgewächse, mehr als 150 Arten sind bekannt.

In Mitteleuropa heimisch sind der Gewöhnliche und der Wollige Schneeball. Ihren Namen verdankt diese winterharte Gattung ihren kugelförmigen und weißen Blütenständen.

Ob im Staudenbeet oder einzeln gepflanzt, der Schneeball benötigt genügend Platz, um seinen aufregenden Wuchs zu entfalten. Er wird bis zu 2,50 m hoch. Ein durchlässiger Gartenboden und ein sonniger bis halbsonniger Standort genügen.

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