28.11.2019

Fettspritzer und Eingebranntes 5 Hausmittel, mit denen Sie den Backofen reinigen können

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Essensreste werden mit jeder Benutzung des Backofens immer mehr eingebrannt. Wie Sie Schmutz und Fett mit Hausmitteln beseitigen können, verraten wir Ihnen.

Foto: iStock/Alexander Medvedev

Essensreste werden mit jeder Benutzung des Backofens immer mehr eingebrannt. Wie Sie Schmutz und Fett mit Hausmitteln beseitigen können, verraten wir Ihnen.

Fettspritzer und Eingebranntes sind Gift für den Backofen. Mit welchen 5 einfachen Hausmitteln Sie ihn ganz problemlos reinigen können, lesen Sie hier.

Gerade jetzt zur Weihnachtszeit wird er in vielen Haushalten wohl häufiger als sonst genutzt: Dann werden im Backofen Plätzchen gebacken oder Gänsekeulen gebraten. Doch mit der Zeit lagern sich hartnäckige Rückstände an den Backofen-Innenflächen ab, etwa Fettspritzer oder Bratensäfte.

Durch die Hitze verkrusten diese Reste, sodass es noch schwieriger wird, Eingebranntes richtig von den Oberflächen zu lösen. Mit einfachen Hausmitteln lässt sich aber der Backofen reinigen, so dass er wieder wie neu aussieht. Wir erklären, wie Sie vorgehen müssen, damit das Herz der Küche wieder sauber wird – ganz ohne Chemie.

Backofen reinigen: So geht’s mit Hausmitteln

Zunächst sollten Sie mögliche Einzelteile aus dem Backofen entnehmen, das könnten zum Beispiel Bleche, Rohre oder bei manchen Modellen unter Umständen sogar der Boden sein. Nun beginnt das Einweichen dieser Kleinteile.

Dazu am besten etwas warmes Wasser in die Spüle einlassen und handelsüblichem Essig dazugeben. Die Einzelteile nun in das Essigbad legen und mindestens eine Stunde einweichen lassen. Danach alles abtrocknen mit einem Tuch – im besten Fall sind alle eingebrannten Reste beseitigt.

Tipp 1: Zitrone oder Essig

Ähnlich effektiv wie Essig gegen Schmutz und Krusten im Backofen wirkt Zitronensäure. Und bei diesem Trick müssen Sie nicht mal viel schrubben. Sie nehmen einfach eine Auflaufform und füllen diese mit Wasser und dem Saft von mindestens einer Zitrone. Die Form geben Sie ins Rohr und stellen die Temperatur auf 120 Grad für etwa eine halbe Stunde.

Durch den zitrushaltigen Wasserdampf werden Eingebranntes und Fettspritzer sanft aufgeweicht. Anschließend den Backofen mit einem feuchten Tuch wischen und die Reste damit entfernen. Vorteil bei dieser Methode: ein herrlich erfrischender Duft im Backofen.

Die Reinigung mit Wasserdampf klappt auch mit Essig statt Zitronensaft. Dann die Temperatur allerdings etwas erhöhen auf 150 Grad. Nachteil: Es riecht dadurch nicht so gut wie mit Zitrone.

Tipp 2: Backpulver oder Natron

Backpulver ist ein Alleskönner und kann als Hausmittel in zahlreichen Bereichen in Ihrem Haushalt eingesetzt werden. Für die Reinigung des Backofens verarbeiten Sie etwas davon mit Wasser zu einem Brei.

Die schmutzigen und von Eingebranntem betroffenen Stellen reiben Sie mit der Masse ein, lassen das Ganze einige Minuten einwirken und wischen alles mit einem feuchten Tuch aus. Schon ist das Rohr wieder sauber!

Natron hilft genauso gut wie Backpulver. Hierfür reiben Sie die betroffenen Stellen im Ofen mit dem Backtriebmittel großzügig ein. Nun mit einem Zerstäuber etwas Wasser auf die Bereiche geben.

Etwa 20 Minuten einziehen lassen und schon nach kurzer Zeit lassen sich mit einem feuchten Tuch die Fettspritzer und unschönen Schlieren entfernen.

Diese Tipps helfen übrigens auch dabei, wenn Sie Backofen-Kleinteile säubern wollen, etwa um ein verkrustetes Backbleich zu reinigen.

Tipp 3: Waschpulver

Ähnlich wie Natron können Sie auch handelsübliches Waschpulver zur Reinigung ihres Backofens benutzen. Das klappt mit dieser Vorgehensweise besonders beim Boden des Backofens, auf dem sich häufig Eingebranntes ablagert. Auch hierbei das Pulver auf den betroffenen Stellen verteilen, nun aber angefeuchtete Küchentücher zusätzlich drauflegen.

Ruhig über Nacht einweichen lassen und am nächsten Tag den Schmutz mit einem feuchten Tuch entfernen. Der Backofen-Boden sieht garantiert aus wie neu. Das Waschpulver können Sie übrigens auch – genau wie das Backpulver – mit Wasser zu einem Brei mischen und auf schmutzige Stellen einreiben und etwas einwirken lassen. Sie werden den gleichen Effekt erleben.

Die "Stiftung Warentest“ hat die Tops und Flops bei Vollwaschmitteln ermittelt . Hier können Sie nachsehen, welche das sind.

Übrigens: Mit welchen Hausmitteln Sie Ihre Waschmaschine reinigen und Ihre
Badewanne wieder weiß bekommen, erfahren Sie hier.

Tipp 4: Salz

Glauben Sie es uns: Normales Salz ist sicher in jedem Haushalt vorhanden und kann Verkrustungen im Backofen wunderbar lösen. Dafür wischen Sie den Ofen einmal feucht aus und streuen Salz in die betroffenen Ecken hinein.

Nun den Backofen anschalten auf etwa 50 Grad und beobachten, wann sich das Salz bräunlich verfärbt. Dann den Ofen ausschalten und zunächst erkalten lassen. Ein feuchtes Tuch nehmen und die Salzreste mitsamt den Ablagerungen und dem Schmutz so entfernen. Hartnäckige Reste werden Sie mit diesem Trick ganz einfach los.

Tipp 5: Rasierschaum

Ja, Sie haben richtig gelesen. Normalerweise dient Rasierschaum dazu, Haare am eigenen Körper leichter zu entfernen. Doch mit dem Badutensil können Sie Ihren Backofen auch perfekt reinigen.

Dazu einfach etwas Rasierschaum auf die verkrusteten und schmutzigen Stellen sprühen, mindestens 20 Minuten einwirken lassen und alles mit einem feuchten Tuch abwischen. Fertig! Die Vorgehensweise ist also ähnlich wie bei aggressivem Backofen-Reinigungsschaum – riecht nur besser und ist nicht so gesundheitsschädlich.

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