30.08.2019

Gartenkalender 2019 Gartenarbeit im September: Das steht jetzt an!

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Der beginnende Herbst beschert dem Hobbygärtner noch gesundes Gemüse und wunderschöne Blumen. Das sind die Gartenarbeiten im September.

Foto: iStock (3) [M]

Der beginnende Herbst beschert dem Hobbygärtner noch gesundes Gemüse und wunderschöne Blumen. Das sind die Gartenarbeiten im September.

Gärtnern macht riesig Spaß, ist aber auch viel Arbeit. Wer reich ernten und Freude an seinen Pflanzen haben möchte, hat das ganze Jahr über zu tun.

Die Gartensaison neigt sich ganz langsam dem Ende zu, denn der Sommer verabschiedet sich und macht dem Herbst Platz. Die letzte Ernte wird eingeholt und gelagert, die Hecken und der Rasen werden winterfit gemacht. Das sind die Gartenarbeiten im September.

Gartenarbeiten im September: Blütenstauden lösen die Rosen ab

Wenn die letzten Rosen im Spätsommer noch alles geben, dominieren im septemberlichen Garten jetzt die Herbstblüher wie Astern, Fetthennen und Sonnenhut.

Nun wird das letzte Gemüse geerntet: Rote Tomaten holen Sie jetzt von Strauch, während noch grüne Tomaten an diesem verbleiben und in Folienhauben eingepackt ausreifen dürfen. Entfernen Sie neue Blüten, damit alle Nährstoffe in die Früchte gehen können. Geerntete Kartoffel bewahren Sie am besten in einem trockenen, dunklen Lager bei einer Temperatur von ca. 8 Grad auf, um frühzeitiges Keimen zu verhindern.

Zucchinis sollten jetzt flott, vor allem vor dem ersten Frost, geerntet werden. Noch nicht ausgereifte Früchte sollten gut gegossen und gedüngt werden. Ideal sind Pflanzenjauche und Mulch aus verrottetem Kompost.

So wird der Boden richtig gepflegt

Die Ernte ist nur so gut wie der Boden. Nach einem erntereichen Sommer ist es wichtig, dem Boden eine Extraportion Pflege zu gönnen. So kann man Gartenabfälle von Bäumen und Sträuchern sowie Rasenschnitt und Laub zu Mulch verarbeiten. So geht’s: Sammeln Sie das unterschiedliche Material und kompostieren Sie es mehrere Monate. Mulch deckt als organisches Material den Boden ab und schützt die Erde vor Witterungseinflüssen, versorgt diese mit neuen Nährstoffen und hält die Feuchtigkeit im Boden. Außerdem hält es Unkraut fern. Zudem kann man mit Mulch Pflanzlöcher im Herbst befüllen.

Eine Alternative ist auch die so genannte Gründüngung: Dazu werden grüne sowie angewelkte Pflanzen wie zum Beispiel Raps oder Klee in die Erde eingearbeitet. So wird die Bildung von Humus gefördert, außerdem schützt die Gründüngung vor Bodenerosion und Unkraut.

Diese Pflanzen werden stark zurückgeschnitten

Schneiden Sie im September die Triebe des Himbeerstrauchs komplett zurück, damit die neuen Triebe im nächsten Jahr Früchte tragen. Zurückschneiden sollten Sie im September auch die alten Blütenstiele des Lavendels, so wird ein Verholzen des Stocks verhindert.

Auch Kletterrosen werden jetzt gestutzt sowie ihre Triebe angebunden, damit die Herbststürme sie nicht zerstören können.

Und immer wieder der Rasen

Damit ihr traumhaftes Grün so traumhaft bleibt, wird der Rasen auch im September nochmals vertikutiert. Und wenn der Frühherbst milde Temperaturen beschert und frostfrei ist, ist es sinnvoll, noch neuen Rasen zum Beispiel an durch die Sonne verbrannten oder anderen schadhaften Stellen, auszusäen.

Der Vorteil dieser späten Aussaat: Die in dieser Jahreszeit häufigeren Niederschläge versorgen den Boden mit ausreichend Feuchtigkeit. Gut zu wissen: Nachtfrost tut der aufkeimenden Saat nichts, betreten sollten Sie die Flächen aber nicht mehr.

Entfernen Sie im September auch das im Sommer gewachsene Moos, damit der Rasen atmen kann. Gegen Ende des Monats wird das Grün dann noch mit einer Portion stickstoffarmem Winterdünger verwöhnt, damit nur die Wurzeln einen Wachstumsschub bekommen.

Die Pflanze des Monats September

Einer der deutlichsten Herbstboten ist diese Pflanze. Die Spätsommersonne lässt die dicken orangenen Kürbisse richtig ausreifen. Möglicher Nachtfrost ist für Kürbisse kein Problem. Bei trockenem Wetter dürfen Sie auf dem Boden liegend nachreifen. Vorsicht ist nur bei langanhaltendem Regen geboten, damit der Kürbis nicht schimmelt.

Ob Zierkürbis oder Speisekürbis, einem aufregend-schaurigen Halloween und leckerer Kürbissuppe an kälteren Tagen steht so nichts mehr im Weg.

Das sind die Gartenarbeiten im September. Zucchinis, Kürbis und Kartoffeln sind geerntet? Hier gibt es die besten Rezepte von Kartoffelsuppe über Kartoffelgratin bis zu Kürbissuppe und Zucchini.

Wie wäre es mal mit einem klassischen Herbstrezept: Kürbispfanne mit Halloumi? Lesen Sie auch, wie Sie Gemüse ganz einfach selbst fermentieren. Antioxidantien & Co.: Wussten Sie übrigens, warum Kürbiskerne so gesund sind?

Mehr Informationen finden Sie auch auf unserer Themenseite Garten und Balkon.

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