21.11.2019

Wo und mit was Sie putzen sollten Waschmaschine reinigen: Geniale Hausmittel gegen muffig riechende Wäsche

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Frisch gewaschene Wäsche sollte duften! Ist das nicht der Fall, sollten Sie dringend einmal Ihre Waschmaschine reinigen. Wie Sie das machen, erfahren Sie hier.

Foto: iStock / Ridofranz

Frisch gewaschene Wäsche sollte duften! Ist das nicht der Fall, sollten Sie dringend einmal Ihre Waschmaschine reinigen. Wie Sie das machen, erfahren Sie hier.

Sie holen Ihre frisch gewaschene Wäsche aus der Waschmaschine, und sie riecht muffig? Diese Tipps zur Reinigung der Waschmaschine kommen ganz ohne Chemie aus.

Grund für schlechte Gerüche aus der Trommel sind Kalk- und Schmutzablagerungen. Auf dieser Grundlage wachsen in dem feuchten Milieu Keime, die die unangenehmen Gerüche produzieren. Wenn auch noch schlechte Waschergebnisse hinzukommen, ist es höchste Zeit, Abhilfe zu schaffen. Sie möchten Ihre Waschmaschine reinigen? Das sind die genialsten Hausmittel.

Finger weg von sogenannten Hygiene-Spülern, denn die sind als harte Desinfektionsmittel nicht nur gewebeschädigend für feine Wäsche, sondern auch alles andere als umweltfreundlich. Mit diesen einfachen Hausmitteln und schnellen Handgriffen können Sie Ihre Waschmaschine reinigen und sie umweltfreundlich pflegen. Der Vorteil: Sie verlängern die Lebensdauer Ihrer Waschmaschine und verbessern die Waschleistung.

Waschmaschine reinigen: Immer wieder wichtig

Wer nach Beendigung des Waschprogramms und dem Herausholen der Wäsche das Bullauge wieder schließt, tut der Maschine nichts Gutes. Denn die ist im Inneren natürlich noch feucht. Tipp: Lassen Sie die Waschmaschinentür nach JEDEM Waschgang offen stehen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Das reduziert die Gefahr von Schimmel- und Keimbildung. Auch das Waschmittelfach sollten Sie aus diesem Grund offen lassen. Dann ist das Reinigen der Maschine zumindest nicht jede Woche nötig.

So bleibt das Waschmittelfach sauber

Eigentlich müsste das Waschmittelfach doch der sauberste Bereich der Waschmaschine sein, schließlich füllen wir mit jedem Waschgang Waschmittel in die Kammern ein. Und doch sammeln sich genau dort besonders gerne Restfeuchte und Waschmittelrückstände, die zusammen einen Nährboden für Schimmel und Bakterien bilden. Dagegen hilft, das Waschmittelfach regelmäßig vollständig herauszuziehen und zu säubern. Vor allem an der Unterseite der Schublade sammeln sich erstaunliche Mengen deutlich sichtbarer Keime, ebenso im Schacht dahinter.

Wenn Sie Ihre Waschmaschine reinigen, fangen Sie am besten hier an: Reinigen Sie die Schublade von allen Seiten mit Essigwasser oder Zitronensäure-Lösung und einer Bürste, oder geben Sie das ganze Fach in den Geschirrspüler bei nicht allzu hoher Temperatur. Mit einer alten Zahnbürste erreichen Sie auch die schwer zugänglichen Ecken des Fachs und den Schacht der Maschine.

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Reinigung der Türdichtung

Wer einen Frontlader hat, kennt das Problem: Bestimmt haben Sie auch schon so schöne Dinge wie Münzen oder Knöpfe in der Türdichtung wiedergefunden, denn hier sammeln sich bei jedem Waschgang Dreck und Flusen. Groben Schmutz können Sie einfach nach jeder Wäsche aus der Türdichtung holen, indem Sie den Gummi zurückklappen. Alle sechs bis acht Wochen ist eine Grundreinigung empfehlenswert, dazu einfach den Dichtungsring und den gesamten restlichen Türbereich mit einem milden Haushaltsreiniger säubern und anschließend mit einem Tuch trocknen.

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Hygienischer Innenraum der Maschine

Keime und Kalkrückstände im Inneren der Maschine können die Heizstäbe schädigen und die Lebensdauer der Maschine verkürzen. Hier ist Hygiene also nicht nur eine Frage gut riechender Wäsche. In diesem Fall hilft eine einfache Grundreinigung. Finger weg von teuren Spezialreinigern! Einfacher Haushaltsessig ist ausreichend, um die Waschmaschine effektiv von Schmutz und Kalk zu befreien. Vorsorge ist besser als Nachsorge: Verwenden Sie Wasserenthärter und geben Sie regelmäßig einen Schuss Tafelessig anstelle von Weichspüler in die Maschine. So können Sie mit jeder Wäsche automatisch Ihre Waschmaschine reinigen.

Apropos: Schon gewusst, was angeblich in Weichspülern steckt? Ganz schön eklig...

Reinigung des Flusensiebs

Wenn das Flusensieb komplett verstopft ist, stellt die Maschine ihre Arbeit ein. Damit es erst gar nicht soweit kommt, können Sie es in regelmäßigen Abständen reinigen. Es befindet sich je nach Modell in der Regel hinter einer Verkleidung im vorderen, unteren Bereich der Maschine. Im Zweifel in die Bedienungsanleitung Ihres Gerätes gucken.

Legen Sie sich vor der Reinigung einen Schraubenzieher oder ein Messer, eine flache Schale und ein Handtuch bereit. Entfernen Sie zunächst die Verkleidungsblende des Flusensiebs. Um auslaufendes Restwasser aufzufangen, legen Sie das Handtuch im Bereich unterhalb des Flusensiebs auf dem Boden aus. Mit einer Zahnbürste lässt sich der Schmutz gut aus der Öffnung entfernen. Anschließend spülen Sie das Sieb unter fließendem Wasser gründlich ab.

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Was bedeuten die Pflegesymbole und warum sollte die Wäsche vorsortiert werden? Hier geht es zu den Experten-Tipps: Wäsche waschen – so geht's.

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