02.05.2018

Tipp für Hobbygärtner So beugt man Pilzkrankheiten bei Rosen vor

Von

Beim Echten Mehltau haben Blätter, Triebspitzen und Knospen einen weißen, mehlartigen Belag. Befallene Blätter rollen sich oft leicht ein.

Foto: dpa

Beim Echten Mehltau haben Blätter, Triebspitzen und Knospen einen weißen, mehlartigen Belag. Befallene Blätter rollen sich oft leicht ein.

Echter Mehltau ist eine lästige und weit verbreitete Pilzerkrankung bei Zier- und Nutzpflanzen. Rosen sind oft kurz nach dem Austrieb befallen. Hobbygärtner müssen dann zur Schere greifen.

Bei feuchter Witterung werden Rosen oft kurz nach dem Austrieb von Pilzkrankheiten befallen. Damit der Pilz sich nicht ausbreitet, sollten kranke Blätter frühzeitig entfernt werden, rät der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Bei Echtem Mehltau hilft es außerdem, befallene Triebspitzen zurückzuschneiden. Ansonsten können im Abstand von 10 bis 14 Tagen auch Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.

Beim Echten Mehltau haben Blätter, Triebspitzen und Knospen einen weißen, mehlartigen Belag. Befallene Blätter rollen sich oft leicht ein. Daneben gibt es den Rosenrost mit gelborangen Flecken an der Blattoberseite sowie orangefarbenen, später braunschwarzen Pusteln an der Unterseite. Die aggressivste Pilzkrankheit an Rosen ist der Sternrußtau. Die Blätter haben violettschwarze, sternförmige Flecken mit gefranstem Rand, verfärben sich dann gelb und fallen ab.

Der Pflanzenschutzdienst empfiehlt außerdem, sich bei Neupflanzungen für robuste Rosensorten zu entscheiden. Diese werden nach der Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung als ADR-Rosen bezeichnet. Auch wer seine Rosen an sonnige Standorte pflanzt, beugt einem Pilzbefall vor.

Seite

Kommentare