25.04.2018

Algenwachstum vorbeugen Für Seerosen im Miniteich keinen Flüssigdünger verwenden

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Mit einer Seerose und passenden Begleitpflanzen wird aus einem wasserdichten Behälter ein attraktiver Miniteich für Balkon und Terrasse.

Foto: dpa

Mit einer Seerose und passenden Begleitpflanzen wird aus einem wasserdichten Behälter ein attraktiver Miniteich für Balkon und Terrasse.

Seerosen gelten als wild und romantisch. Mit etwas Geschick gedeihen sie auch in Gefäßen im heimischen Garten oder auf dem Balkon. Doch bei der Aufzucht gibt es einiges zu beachten.

Wer einen Miniteich mit Seerosen auf seinem Balkon oder seiner Terrasse anlegt, sollte keinen Flüssigdünner verwenden. Denn dieser Dünger kann das Algenwachstum im Wasser fördern und dem Teich eher schaden, erklärt der Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen.

Besser: Einen Langzeitdünger in die lehmige Erde einarbeiten. Grundsätzlich sind Seerosen recht genügsam. Sie brauchen einen sonnigen, windgeschützten Standort und gedeihen etwa in Kübeln, wasserdichten Weinfässern, Zinkwannen oder Steintrögen. Ein Gefäß mit einer Wassermenge von 40 bis 50 Litern ist gut geeignet. Die meisten Seerosen sind frosthart, wenn das Gefäß nicht durchfriert.

Zwergseerosen eignen sich für Einsteiger. Sie blühen von Mai bis Ende September und bevorzugen eine Tiefe von bis zu 40 Zentimetern. Setzen Hobbygärtner in den Behälter zusätzlich Unterwasserpflanzen wie Ähriges Tausendblatt, Durchwachsenes Laichkraut und Wasserschraube, wird das Wasser mit Sauerstoff und Nährstoffen angereichert.

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