28.04.2017

Die 9 häufigsten Fehler beim Einrichten

Von

Einrichten kann doch nicht so schwer sein? Stimmt nicht ganz! Diese 9 häufigen Fehler sollte man unbedingt vermeiden

Fragen Sie sich auch oft, warum es bei anderen immer schöner und wohnlicher ist? Egal, wie viel Zeit und Liebe Sie in Ihre eigenen vier Wände noch stecken – so richtig happy sind Sie nie. Vielleicht liegt es ja an diesen typischen Einrichtungsfehlern! Stöbern Sie mal durch: Aus Fehlern wird man ja bekanntlich klug.

1. Gerade Stückzahlen kombinieren

Der Fehler
: Ein einfacher Grundsatz mit großer Wirkung – ungerade Stückzahlen wirken auf das menschliche Auge harmonischer als gerade. Ein Set aus zwei oder vier Vasen wirkt daher paradoxerweise unruhig.


So geht’s besser: Arrangieren Sie also lieber drei, fünf oder sieben Dinge. Wenn Sie dazu noch, wie im Bild, mit verschiedenen Höhen und Formen spielen, sieht Ihre Deko gleich besser aus.

2. Hässliche Spülmittelflaschen aufstellen

Der Fehler: Das kennen Sie sicher auch: Die Küche ist toll eingerichtet, mit Blumen und frischem Obst geschmackvoll dekoriert. Ja, und dann ruiniert eine simple, neonbunte Spülmittelflasche den Stil der ganzen Einrichtung.


So geht’s besser: Dieser Einrichtungsfehler lässt sich fix beheben: Füllen Sie Spülmittel und Seife in schöne Pumpflaschen um – oder kaufen Sie gleich Produkte in hübschen Gefäßen. Auf einem kleinen Tablett zusammen mit dem Spülschwamm arrangiert, hat das Ganze gleich ein Konzept.

3. Möbel alle an die Wand stellen


Der Fehler:
Das Sofa an der einen Wand, der Schrank an der anderen und rechts und links davon Kommoden: Viele Leute neigen dazu, ihre Möbel allesamt an die Wand zu stellen. Das wirkt oft öde – und mit dem Freiraum in der Mitte weiß man ohnehin nichts anzufangen.


So geht’s besser: Finden Sie die Raummitte! Zwei Sofas bilden eine Sitzgruppe mittendrin, ein quergestelltes Regal wird zum Raumtrenner (natürlich nur sofern die Zimmergröße es zulässt.) Auch schon ein leicht vorgerückter Sessel kann wahre Wunder in kleinen Zimmern bewirken. Und auch das Bett muss im Schlafzimmer nicht zwangsläufig brav an der Wand stehen.

4. Keine halben Sachen machen

Der Fehler: Standen Sie auch schon mal vor der kahlen Wand und haben über einen Anstrich oderneue Tapete nachgedacht? Und dachten immer: Ach, das lohnt sich nicht, das muss ich am Ende ja eh wieder überstreichen. Falsch gedacht. Denn Sie wohnen darin – jetzt und vielleicht auch noch viele weitere Jahre. Das gleiche gilt für olle Möbel, die erstmal als Platzhalter dienen – bevor endlich in das teure, schöne Stück investiert wird.


So geht’s besser: Machen Sie es sich schön – und scheuen Sie keinen Aufwand. Denn am Ende dauert es nur einen Tag, alles wieder zu überstreichen. Außerdem: Finger weg von Provisorien! Nichts hält bekanntlich länger – und glücklich machen sie ja doch nicht. Sparen Sie lieber gleich auf das Lieblingsstück – und beweisen Sie bis dahin Mut zur Lücke.

5. Das gewisse Extra vergessen


Der Fehler: Das teure Sofa, die gemütlichen Textilien, persönliche Accessoires – das alles ist da, und doch fehlt etwas in Ihrem Zuhause: die Bewegung – das Leben.


So geht’s besser: Leichte Stoffe, die sich im Wind bewegen, großblättrige Pflanzen, die leicht wippen und Kaminfeuer, das heimelig flackert: Es sind die kleinen, beweglichen Dinge, die aus einer Wohnung ein Zuhause machen.


Gekonnt kombiniert – Finden Sie Interior-Design Experten in Ihrer Nähe

6. Die eigenen Bedürfnisse vernachlässigen

Der Fehler:
Ein teurer Seidenteppich und ein helles Samtsofa – auch wenn Kinder durch die Wohnung rasen? Muss nicht sein. Ebenso wenig wie ein großer Esstisch, wenn Sie am liebsten nur zu zweit zuhause sind.


So geht’s besser: Vergessen Sie beim Einrichten nicht Ihre eigenen Bedürfnisse – denn am Ende wohnen Sie hier, nicht die anderen.
Fragen Sie also lieber, was Sie wirklich brauchen. Was vielleicht schick ist, aber irre unpraktisch – und Sie am Ende im Alltag mehr ärgert, als dass es Ihnen Freude bereitet.

7. Ungemütliches Licht verwenden

Der Fehler: Schönes Licht hat großen Einfluss auf die Stimmung in einem Raum, da erzählen wir Ihnen sicherlich nichts Neues. Oder doch? Denn immer noch, und auch beim Blick in Nachbars Wohnung, sieht man grell ausgeleuchtete Räume – die alles andere als heimelig sind.


So geht’s besser: Ein atmosphärisches Lichtkonzept entsteht durch verschiedene Lichtquellen aus Steh-, Tisch- und Wandleuchten (und auch Kerzen), direkter und indirekter Beleuchtung, die man je nach Tageszeit und Stimmung nutzen kann. Die funktionelle Deckenleuchte sollten Sie also nur zum Saubermachen anschalten.

8. Den Dingen keine Zeit lassen

Der Fehler: Wenn man eine Wohnung frisch bezieht, möchte man es sich natürlich schnell schönmachen. Doch zu viel Hektik und zu wenig Muße beim Einrichten lassen die Wohnung nicht wohnlich, sondern wie aus dem Möbelkatalog wirken. Das ist unpersönlich und charakterlos.


So geht’s besser: Lassen Sie sich Zeit. Ein Zuhause wächst mit den Jahren! Suchen Sie sich hier und dort etwas heraus, lassen Sie sich von manchem nur inspirieren. Mischen Sie Stile und streuen Sie, ganz wichtig, viel Eigenes dazwischen – auch wenn es im ersten Moment vielleicht nicht zum Rest passt oder Ecken kurzzeitig leer bleiben. Ein Zuhause lebt von viel Persönlichkeit.

9. Zu kurze (oder lange) Vorhänge anbringen

Der Fehler:
Wer seine Wohnung mit Vorhängen dekorieren möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass diese weder zu lang noch zu kurz sind. Denn beides stört die Raumproportionen.


So geht’s besser: Messen Sie vor dem Weg zum Stoffladen aus, wie lange der Vorhang sein soll. Rechnen Sie etwa einen halben Zentimeter dazu, so dass der Stoff auf dem Boden schön aufliegt. Haben Sie einen tollen Vorhang im Möbelgeschäft entdeckt, achten Sie darauf, dass man eventuell Nähte auftrennen und ihn durch die Nahtzugabe an die Raumhöhe anpassen kann.
Finden Sie die passende Wohnidee für Ihr Zuhause

Weitere tolle Einrichtungsideen gibt's auf unserer Themenseite.

Dieser Artikel ist bereits erschienen auf Houzz .

Seite