18.01.2017

Sich wohlfühlen mit Houzz Welcher Schubladen-Typ passt zu Ihrer Küche? 11 Alternativen

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Foto: Houzz/bulthaup bei a-mano

Töpfe, Geschirr, Vorräte: Küchen müssen Stauraum-Wunder sein. Schon bei der Planung ist die Zusammenstellung der Schränke und Schubladen wichtig.

Magic Corner, Le-Mans- oder Innenauszug – die Auswahl an Küchenschubladen ist groß. Wir geben einen Überblick und erklären die Begriffe. Wie Sie den Platz vom Sockel bis zur hintersten Ecke am besten ausnutzen können, zeigen wir Ihnen mit diesen 11 praktischen Schubladen-Varianten. Mit den richtigen Auszügen haben Sie nicht nur alles im Griff, sondern behalten auch den Überblick.

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1. Küchenschrank mit Innenauszug

In Küchen braucht man vor allem eines: Stauraum – selbst für den kleinsten Kleinkram. Viele Aufbewahrungsmöglichkeiten, stören jedoch das oft gewünschte reduzierte Erscheinungsbild. Hierfür bieten sich Schränke mit Innenschubladen, auch Innenauszug genannt, an. Darin können Sie Dinge aufbewahren was das Zeug hält, die Schrankfront aber bleibt eine durchgehende Fläche – was immer aufgeräumt wirkt.


Viele Hersteller bieten Innenauszüge auch zum Nachrüsten an.

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Größere, tiefere Schubladen, die Sie nicht optimal nutzen, können Sie mit Innenauszügen auch nochmals in sich aufteilen – sie werden gewissermaßen Doppeldecker.

2. Eckauszug

Je nach Küchengrundriss und Form der Küche muss um die Ecke gedacht werden – im wahrsten Wortsinn! Es gibt hierfür vielfältige Lösungen, die den Platz optimal ausnutzen: Ein Eckauszug bietet per Auszug Stauraum wie gewöhnliche Schubladen – mit dem Unterschied, dass die Fronten mit 45 Grad-Knick daherkommen.


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3. Le-Mans-Eckschrank

Auch ein sogenannter Le-Mans-Eckschrank hat den Dreh raus: Mit ihm müssen Sie nicht bis ins hinterste Eck kriechen, sondern können Vorräte, Teller oder Töpfe praktisch und ergonomisch sinnvoll in den toten Winkeln der Küche unterbringen. Dabei ist alles auf einen Blick sichtbar, denn zusätzlich zur Auszugs-Funktion sind diese Eckschränke mit einem Drehbeschlag versehen, der den gesamten Schrankinhalt nach außen schwingt.

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4. Magic Corner

Wenn Sie nicht in die Ecke kommen, kommt die Ecke eben zu Ihnen: Wie schon der Name Magic Corner verspricht, bewegt sich bei dieser Schrank-Konstruktion der Inhalt raffiniert auf Sie zu – und bietet bis in den hintersten Winkel viel Stauraum. Mit einem Griff bringt die intelligente Auszugstechnik gleichzeitig das Front- und Auszugsregal zum Vorschein.

5. Eckrondell

Der Klassiker unter den Eckschränken ist mit einem Rondell oder halben Rondell ausgestattet, dessen drehbare Fachböden leichten Zugriff auf den Inhalt bieten. Anders als beim abgebildeten Halbrondell hat ein Rondell Falttüren, die sich beim Öffnen zusammenklappen und in den Schrank hinein bewegen. Zum Vorschein kommen große Tablare, die ideal geeignet sind, um sperrige Utensilien wie Töpfe und Schüsseln unterzubringen.


Übrigens: All diese Ecklösungen gibt es auch für Oberschränke!


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6. Müll-Schublade mit Einsatz

Der ideale Ort für den Küchenabfall befindet sich direkt unter dem Spülbecken. Praktisch ist es, wenn auch Spülschwämme und andere Reinigungsutensilien dort verstaut werden können. Eine Müll-Schublade mit Einsatz nutzt den Raum ideal aus und ist außerdem besonders hygienisch. Da sie so oft wie kein anderes Fach genutzt wird, ist hier ein guter Auszugsmechanismus besonders wichtig.

7. Schublade im Spülen-Unterschrank

Der Platz unter der Spüle kann aber auch gut mit einer flachen Schublade ausgenutzt werden, die unter den Ablauf geschoben wird. Sie eignet sich ideal, um Putzutensilien oder Handtücher aufzubewahren – und kann übrigens auch schnell nachgerüstet werden.

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8. Ausgleichsschrank

Oft entstehen bei der Küchenplanung kleinere Zwischenräume, die nicht optimal genutzt werden können. Aber auch dafür gibt es eine Schrank-Lösung, die aus den Lücken wertvollen Stauraum macht. Gewürze, Backbleche – oder wie hier Geschirrtücher und Spülmittel – finden in einem sogenannten Ausgleichsschrank Platz. Besonders praktisch ist es, wenn sich dieser Schrank in der Nähe des Herdes, Backofens oder der Spüle befindet – kurze Wege machen den Küchenalltag leichter!

9. Sockel-Schublade

Eine weitere tolle Möglichkeit, Stauraum in der Küche zu schaffen, sind Schubladen, die zwischen den Sockelfüßen montiert werden. Am besten lassen sich hier flache Gegenstände aufbewahren, die nicht allzu oft gebraucht werden – wie Backbleche oder Servierplatten.

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10. Vorratsschrank

Dieser Hochschrank, auch als Apothekerschrank bekannt, eignet sich ideal für die Aufbewahrung von Vorräten, da er von beiden Seiten zugänglich und voll ausziehbar ist. Ein solcher Schrank hat außerdem den Vorteil, dass Sie die vielen Etagen nicht von außen sehen können – und er sich daher gut hinter cleanen Küchenfronten verbergen lässt. Mit einem ausziehbaren Vorratsschrank behalten Sie leicht den Überblick über Konserven, Gewürze und Co.!

11. Convoy-Schrank

Übersicht in der Küche behalten Sie auch mit dem sogenannten Convoy-Schrank – und zwar von drei Seiten. Durch Öffnen der Schrankfront lassen sich die darin untergebrachten, übereinanderliegende Tablare (befestigt an einer Stangenkonstruktion) nach außen fahren. Zusätzlich verfügen einige Convoy-Schränke über eine Einlauf- und Auszugsdämpfung, die die große Schublade sanft abbremst.


Je nach Hersteller sind die Tablare zudem höhenverstellbar und bieten so Platz für alles, was Sie in der Küche verstauen wollen – bis zum letzten Schubladen-Zentimeter!


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